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Wissen und Überzeugungen von Deutschlehrkräften

Aktuelle Befunde in der deutschdidaktischen Professionsforschung

Series:

Edited by Frederike Schmidt and Kirsten Schindler

In der Deutschdidaktik sind Untersuchungen zu Wissen und Überzeugungen von Lehrkräften mittlerweile ein prominenter Gegenstand. Trotz des deutlich gewachsenen Interesses an der Erforschung von Lehrerprofessionalität ist bislang noch wenig konturiert, wie die etablierten Konstrukte «Wissen» und «Überzeugungen» fachdidaktisch zu profilieren sind. Zugleich besteht Klärungsbedarf, wie die Geltung dieser (potenziell) handlungsrelevanten Konstrukte im unterrichtlichen Handeln einzuordnen ist. Der vorliegende Band stellt diese notwendig zu führenden Diskussionen zur fachspezifischen Konzeptualisierung ins Zentrum. Vor dem Hintergrund aktueller, oftmals empirischer Projekte gehen die Autor*innen der Frage nach, welche Konturen und Herausforderungen in der Erforschung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen und fachspezifischen Überzeugungen von Deutschlehrkräften auszumachen sind.

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Die Welt plausibel erzählen

Metamorphose und Entwicklung im literarischen Werk Christoph Ransmayrs

Sabina Zieglgänsberger

Im literarischen Werk Christoph Ransmayrs ist die Metamorphose als Motiv, Formstruktur und Metapher durchgehend präsent. Sie ist der rote Faden, der sich durch das Oeuvre zieht, und alle Texte in ihrer gemeinsamen Aussage im Kern zusammenhält. Die Verwandlung als zentrale Bildfigur in den Texten, die alle damit verbundenen Themenbereiche eint und so ein in sich geschlossenes Gesamtbild der fiktionalen Wirklichkeit entwirft, ist nicht nur aufgrund ihrer bereits in Mythos und Mythologie angelegten Implikationsmöglichkeiten für Ransmayr attraktiv, sondern auch aufgrund ihrer Offenheit zur Naturwissenschaft. Insbesondere Ransmayrs Orientierung an szientifischen Inhalten und Sprachmodi spiegelt die in seiner Poetik geforderte Ausrichtung auf eine literarische Abbildung der Wirklichkeit, die stets der Plausibilität verpflichtet sein soll.

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Series:

Edited by Ewa Wojno-Owczarska

Dieser Band ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die durch die Globalisierungsfolgen geprägt ist. Im Zentrum der Beiträge stehen die Reflexion über die Bedeutung des kulturellen Erbes, der Geisteswissenschaften, der nationalen Geschichte und der historischen Erinnerungsorte. So wird Alexander von Humboldt in der Literatur des 21. Jahrhunderts als Vorreiter des globalen Denkens und Erkunder der Welttopographie gewürdigt. Die Autoren der Beiträge reflektieren die Polyvalenz moderner Identitäten im globalen Raum. Sie diskutieren den Begriff „Weltliteratur", literarische Topoi der Mehrsprachigkeit und die Umsetzung von politischen und weiteren globalen Krisen in Literatur und Kunst.

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Series:

Edited by Ewa Wojno-Owczarska

Dieser Band ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die durch die Globalisierungsfolgen geprägt ist. Die hier versammelten Texte unterstreichen die Bedeutung der Bewältigung der globalen Probleme: Umweltdesaster, ökonomische Krisen und Leistungsdruck in der globalisierten Arbeitswelt müssen politische Lösungen finden. Die Beiträge widmen sich zudem der wachsenden Divergenz von sprachlichen und politischen Grenzen, den Problemen Migration und Flucht als Folgen globaler Krisen, der Identitätsfindung von mehrsprachigen Dichtern, den Autoren mit Migrationshintergrund und den Vertretern der sogenannten „kleinen Literatur" wie auch den internationalen Standards im wissenschaftlichen Betrieb. Schließlich bieten zwei literarische Texte den Blick auf den Nationenbegriff und die Aspekte Mehrsprachigkeit und kulturelle Heterogenität.

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Series:

Edited by Christoph Rauen

Zukunftsromane haben Konjunktur in der deutschsprachigen Literatur. Dabei fallen vor allem Texte an den Rändern des Genres ins Auge und Autoren, die bislang nicht mit Science Fiction in Verbindung gebracht wurden. Ursachen dafür sind das gegenwärtige Interesse für Themen wie Künstliche Intelligenz und Transhumanismus, aber auch apokalyptische Niedergangsdiagnosen im Kontext von Digitalisierung, Finanzkrise, Brexit, Populismus, Klimakatastrophe und Epidemien. Die hier versammelten spekulativen Fiktionen schließen an einen international bereits seit langem zu beobachtenden Trend an und präsentieren sich als Alternative zum realistischen ‚Mainstream‘. Der Band illustriert dies an Romanen von Josefine Rieks‚ Leif Randt, Thomas von Steinaecker, Eugen Ruge, Georg Klein und vielen anderen.

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Gisela Teistler

Die Lehrpläne der Weimarer Republik sahen vor, den Deutschunterricht zu einer Kulturkunde im Sinne einer Deutschkunde zu erweitern. So erhielt auch die deutsche Kunstgeschichte darin ihren Raum. Die Spuren zeigen sich vor allem in den Lesebüchern, in denen nun auch Kunsttafeln integriert wurden. Aber welche Arten von Kunstwerken sind abgebildet, und welche Maler wurden bevorzugt? Sind an der Auswahl der wiederholt auftretenden Werke Vorlieben zu entdecken, und wird dadurch eine gewisse Kanonisierung von kunstgeschichtlichem Wissen sichtbar? Legten die Werke und die sie begleitenden Textbeiträge nationalbetonte Interpretationen nahe; weisen diese bereits in Richtung der NS-Zeit? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, wurden für diese Studie 13 Lesebuchreihen für die höheren Schulen ausgewertet.

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Germanistik im Kontext des LMD-Systems

Didaktische und curriculare Herausforderungen einer regionalen Hochschulpolitik für das Deutsch-Studium in Westafrika

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Edited by Akila Ahouli

Das seit einigen Jahren an Universitäten des frankophonen Westafrikas geltende LMD-System lässt sich als Anpassung des Bologna-Prozesses an die subregionalen Verhältnisse betrachten. Es geht auf eine Reform zurück, die für mehr Internationalität und vor allem für mehr Employability in der Hochschulbildung eintritt. Wie könnte man dieser Reform im Fach Germanistik Rechnung tragen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Beiträge in diesem Band, die sich aus einem internationalen Kolloquium anlässlich des 50. Gründungsjahres des Département d’allemand der Université de Lomé (Togo) ergeben haben. Ausgehend von den Erfahrungen aus ihren jeweiligen Heimatuniversitäten setzen sich die Beitragenden insgesamt für eine Reform der Germanistik gemäß den Anforderungen des LMD-Systems ein, die aber das Fach nicht zu einer Berufsschule entarten lässt.

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Heinrich von Kleist Poems

Introduced and translated into English rhyming verse

Peter Raina

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Edited by Paulo Astor Soethe

In Lateinamerika konsolidiert sich eine sozial und wissenschaftlich relevante germanistische Szene erst dann, wenn das Angebot von Deutsch als Fremdsprache (DaF) an Schulen sich verbreitet, und sich somit die Präsenz von Deutsch in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft quantitativ und qualitativ stärkt. Im Zeichen dieser Herausforderung ist die bildungs- und sprachpolitische Dimension des Faches ein (nicht selten unreflektierter, diffuser) Bestandteil der dort praktizierten Germanistik, der das Fach wissenschaftlich befruchtet und bereichert. Außerdem liefert Lateinamerika neue Impulse durch den konsequenten Dialog seiner Germanistik mit der Romanistik im deutschsprachigen Raum und den Nationalphilologien in den Ländern des Halbkontinents. Innovative Forschungsperspektiven einer offenen, interdisziplinär angelegten DaF-Germanistik in Lateinamerika und einer internationalen Germanistik, die mit Lateinamerika allmählich ins Gespräch kommt, stehen im Mittelpunkt dieses Bandes.

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After the Imperialist Imagination

Two Decades of Research on Global Germany and Its Legacies

Series:

Edited by Sara Pugach, David Pizzo and Adam A. Blackler

The precursor to this book, Sara Friedrichsmeyer, Sara Lennox, and Susanne Zantop’s now classic volume The Imperialist Imagination: German Colonialism and Its Legacy, initiated an explosion of research on all aspects of relations between Germany and the rest of the world. This scholarship emerged from numerous disciplinary fields, encompassing history, literary studies, and anthropology and utilized a diverse set of methodologies, such as environmentalism, transnationalism, and postcolonial theory.

The present collection analyzes scholarship on global Germany since 1998, assessing its impact on German historiography and diaspora studies. It introduces emerging and ongoing research that demonstrates the remarkable breadth of the field today and how scholarly constitutions of German imperialism have expanded beyond the scope of the formal colonial era. In addition, this volume stretches our understanding of German entanglements to the wider world, locating Germans in places that most scholars do not traditionally associate with German imperialism. It reveals that Germany’s colonial presence overseas forged consequential links to landscapes, traditions, and communities beyond Europe that continue to modify the cultural boundaries of Germanness into the present day.