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  • German Literature and Culture x
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Series:

Edited by Anna Chalupa-Albrecht and Maximilian Wick

Noch heute wirken sich genieästhetischen Prämissen verpflichtete Werturteile auch auf die mediävistische Germanistik aus. Blieb die gesetzte Dichotomie von klassischer Blüte und epigonalem Verfall bislang zumeist unhinterfragt, so bietet der Tagungsband eine verstärkt deskriptive Neudefinition des Epigonalitätsbegriffs, deren Praktikabilität er an einer breiten Auswahl heterogener Gegenstände erprobt. Der Sammelband umfasst neben gattungsgeschichtlichen Überlegungen auch solche zur Wissenschaftsgeschichte, zu Fragen historischer Ästhetik, zur Übertragbarkeit des Denkmusters auf naturkundliche Texte sowie zur zeitgenössischen und modernen intermedialen Rezeption mittelalterlicher Stoffe.

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Günther Bärnthaler

Wie kann man das Nibelungenlied in einem modernen Deutschunterricht vermitteln? Dieses Buch gibt vielfältige Antworten auf diese Frage.

Ausgehend von der These, dass Schülerinnen und Schüler nur für sie subjektiv bedeutsame Unterrichtsinhalte erfolgreich lernen, entwickelt der Autor Hypothesen zur Klärung der Frage, auf welche Weise jugendliche Schülerinnen und Schüler in das Nibelungenlied semantisch involviert sind. Zur Erstellung dieser Hypothesen haben Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II Fragen an die Figuren des Nibelungenliedes formuliert. Diese Fragen werden als Hinweise darauf interpretiert, welche Figuren mit welchen Themen für die Schülerinnen und Schüler subjektiv bedeutsam sind. Nach der Darstellung dieser qualitativen Untersuchung im Sinne der Grounded Theory gibt das Buch in einem zweiten Schritt zahlreiche Hinweise zur Umsetzung der Hypothesen im konkreten Deutschunterricht der Sekundarstufe II. Empirie liefert die Grundlage didaktischer Theorie, welche wiederum in die schulische Praxis einfließen soll.

Auf diese Weise entsteht ein Kompendium materialgestützten Literaturunterrichts zum Nibelungenlied, das Kompetenzerwerb und Wissenserwerb mit forschendem Lernen verbindet. Die Analyse wesentlicher Zeugnisse seiner literarischen, bildnerischen, politischen und filmischen Rezeption ergänzt dabei die intensive Arbeit am Nibelungenlied selbst.

Das Buch wendet sich sowohl an Theoretiker als auch Praktiker des Deutschunterrichts.

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Die Lebensspuren Ulrichs von Liechtenstein

Dokumentarische Studie zur Mythisierung eines mittelalterlichen Autors zwischen Selbstinszenierung, literarischer Rezeption und außerliterarischer Nachwirkung

Jörg Schwaiger

Wie kaum ein anderer Autor des Mittelalters schaffte es Ulrich von Liechtenstein als prägende Dichter- und Politikerpersönlichkeit der Steiermark des 13. Jahrhunderts sowie als gleichnamiger Held seines fiktio-biographischen Versromans „Frauendienst" zu einem ikonischen, transregional verbreiteten Mythos zu werden. Dieses Buch spürt der Genese dieser faszinierenden Wirkungsgeschichte nach, indem es 132 Rezeptionszeugnisse vom Mittelalter bis in die aktuelle Gegenwart untersucht. Viele der namhaft gemachten Gedichte, Prosatexte, Bilder, Alltagsgegenstände, Denkmäler und musikalischen Bearbeitungen stellen unerwartete Funde dar, so etwa eine Büste des Dichters auf der Fassade des Grazer Rathauses, ein Wandgemälde im Wiener Rathauskeller oder Zinnfiguren aus Deutschland.

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Schlüsselkompetenz «Fachsprache»

Theorie und Anwendung

Edited by Maria Katarzyna Lasatowicz and Marek Sitek

Fachkommunikation stellt einen gefragten Forschungsgegenstand mit großem Anwendungspotenzial dar. Dem Phänomen Fachsprache wird im Rahmen zahlreicher Disziplinen der Linguistik vielseitig nachgegangen. Dabei lässt sich derzeit ein starker Bedeutungsanstieg von fachsprachlichem Wissen und Können beobachten. Dies scheint an die rasch fortschreitende Technisierung und Digitalisierung des Lebens – insbesondere des beruflichen Alltags – eng gekoppelt zu sein.

Das Buch präsentiert Artikel von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Polen, Rumänien und Tschechien, deren Forschungsschwerpunkt im Bereich Fachkommunikation liegt. Eine thematische und methodologische Perspektivenvielfalt sind die Kennzeichen dieses interkulturellen Beitrags zur theorie- und praxisorientierten Fachsprachenforschung.

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Weltanschauung und Textproduktion

Beiträge zu einem Verhältnis in der Moderne

Series:

Edited by Anna S. Brasch and Christian Meierhofer

Weltanschauungen haben zwischen 1850 und 1945 in Deutschland Konjunktur. Als philosophische, wissens- und wissenschaftshistorische Diskursangebote reagieren sie im Prozess der Moderne auf entstehende Synthesemängel, auf Ganzheitsverluste und auf das, was zeitgenössisch schlicht ‚Zersetzung‘ heißt. Vor diesem Hintergrund entsteht ein Korpus an Texten, das sich nicht unter dem Rubrum der ‚Weltanschauungsliteratur‘ allein fassen lässt. Die hier versammelten Studien widmen sich der Heterogenität und Transformation weltanschaulicher Textproduktion. Dabei liegen die Schwerpunkte auf diskurs- und konzeptgeschichtlichen Voraussetzungen, auf Gattungskonventionen und Darstellungsformen, auf buch-, medien- und theatergeschichtlichen Praktiken sowie auf der Reflexivität, Reichweite und Schließung des Diskurses.

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Sprachlernspiele im DaF-Unterricht in der VR China

Möglichkeiten und Herausforderungen ihres Einsatzes in Universitäten

Series:

Jing Zeng

Sprachlernspiele im DaF-Unterricht werden als multifunktionale Unterrichtsmethode für den Fremdsprachenunterricht angesehen. Ihre Wirksamkeit, insbesondere in asiatischen Ländern ist empirisch bis jetzt nur begrenzt belegt. Die Autorin stellt die Einsetzbarkeit und die Effizienz von Sprachlernspielen im DaF-Unterricht dar und versucht, ein umfassendes Bild zum Einsatz der Sprachlernspiele in China zu geben. Sie zeigt zeigt auf, dass Lehrende unter suboptimalen Rahmenbedingungen mit sorgfältiger Vorbereitung und Kreativität Sprachlernspiele als festen Unterrichtsbestandteil einsetzen können. Die Wirkung der Sprachlernspiele wird durch die Forschungsergebnisse bestätigt.

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Dialog der Künste:

Literatur und Musik

Series:

Edited by Joanna Firaza and Malgorzata Kubisiak

Die Grundlage für den vorliegenden Band bilden literaturwissenschaftliche Beiträge, die im Rahmen der Tagung «Dialog der Künste: Literatur und Musik» im März 2017 an der Universität Lodz präsentiert wurden. Der Band folgt dem Konzept von Literatur und Musik als korrespondierende Künste in Anlehnung an Oskar Walzels These von der «wechselseitigen Erhellung der Künste» aus dem Jahr 1917. Diese gründet in Horazʼ Idee von einer heteronomen Natur der Künste und hebt das kreative, dialogische Potenzial des Vergleichs hervor. Durch vielfache Korrespondenzen wird Musik zum Anlass für poetologische bzw. metatextuelle und semantische Reflexion. Die Beiträge befassen sich mit den Wechselverhältnissen zwischen Literatur und Musik, die zum einen die Thematisierung von unterschiedlich funktionalisierten Musik-Zitaten betreffen und zum anderen auch strukturell-rhetorische Analogien erfassen.

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Horizontale Lexikographie

Kontrastives Wörterbuch ausgewählter deutscher Simplizia und ihrer motivierten präfixalen Derivate

Series:

Hans-Jörg Schwenk

Mit diesem Buch wird lexikographisches Neuland betreten. Zum ersten Mal werden Wörterbucheinträge, konkret: unpräfigierte Ausgangsverben und ihre motivierten Ableitungen, einander nicht mehr nach-, sondern nebengeordnet und die bislang bedingt durch die vertikale Anordnung der Lemmata vernachlässigten Bedeutungsunterschiede, wie sie sich zwischen Simplizia und Derivaten bzw. Derivaten untereinander offenbaren, durch kontrastive Analyse ermittelt, aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Das Wörterbuch richtet sich sowohl an Deutschlerner als auch und vor allem an – insbesondere muttersprachliche – Deutschlehrer, denen sich ein Nachschlagewerk bietet, das ihnen hilft, bestehende Lücken im Bereich des expliziten semantischen Sprachwissens zu füllen.

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Sylwia Firyn and Piotr A. Owsiński

Dieses Buch bildet den zweiten Teil einer wissenschaftlichen Reihe, in der sieben Sprachebenen der Sprache der deutschsprachigen Kanzleien des Spätmittelalters auf dem Gebiet des Ordensstaates und der Nachfolgeländer beschrieben werden. In diesem Teil der Reihe werden morphologische Aspekte angeschnitten, wobei nur die Kategorien des Adjektivs und die Ablautklassen behandelt werden. Diese Bereiche sind wegen der vielen Neuerscheinungen besonders interessant. Die Autoren gehen einerseits auf relikthafte Erscheinungen in den einzelnen Ablautklassen eingegangen ein, andererseits auf die Bildung der zweiten und dritten Ablautreihe im Altthornischen Schöffenbuch. Es konnte nachgewiesen werden, dass der Text einen frühneuhochdeutschen Stand nicht ganz erreicht hat.

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Das Drama im Deutschunterricht um 1900

Der Diskurs über Lektürekanon und Literaturvermittlung

Series:

Helge C. Liebsch

Das Drama zählte um 1900 zur Leitgattung an höheren Schulen. Dramen von Schiller, Goethe und Lessing gehörten zum zentralen Bestandteil der Schullektüre. Wie sollte der Umgang mit dem Drama im Deutschunterricht erfolgen? Diese Studie rekonstruiert systematisch den Lektürekanon an höheren Schulen im Deutschen Reich und geht der intensiven Diskussion innerhalb der Literaturpädagogik über die Fragen der Textauswahl und die Möglichkeiten der Literaturvermittlung nach. Ausgewählt wurden Schulen, an denen die Gymnasialprofessoren unterrichteten, die sich mit den Fragen der Vermittlung beschäftigt haben. Hierzu werden Schulprogramme, Lehrpläne, literaturpädagogische Zeitschriften und Monographien ausgewertet, die bislang nur am Rande eine Beachtung gefunden haben.