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Helmut Heißenbüttel

Edited by Hans-Edwin Friedrich

Mit der dreibändigen Jubiläumsedition zum 100. Geburtstag liegen erstmals Helmut Heißenbüttels späte Schriften zur Literatur in gesammelter Form vor. Sie enthält bislang nur verstreut veröffentlichte Texte und zeichnet wesentliche Entwicklungslinien des essayistischen Werks nach.

Im ersten Teil sind Aufsätze zur Literaturgeschichte und zur Moderne zusammengestellt. Er dokumentiert eine fortlaufende Beschäftigung mit einem historischen Bruch, der den Ausgangspunkt für Heißenbüttels eigenes Werk darstellt. Zugleich zeigt er wesentliche Verschiebungen in der Bewertung des Fortschrittsgedankens sowie bislang weniger bekannte Schwerpunktsetzungen in der Beschäftigung mit Kurt Schwitters sowie Autoren der konservativen Moderne auf. Er versammelt Schriften u.a. zu Carl Einstein, Arnold Schönberg, Rudolf Borchardt und Max Kommerell. Erstmals sind auch alle Beiträge zu Ernst Jünger aufgenommen.

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Erhabenheit und Kunstautonomie

Schillers Poetik des Unendlichen

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Sofia Avgerinou

Friedrich Schillers Stilisierung als Dichter der Versöhnung und der ästhetischen Erziehung wird das konkurrierende Bild eines Ästhetikers des Widerspruchs immer entschiedener entgegengesetzt. In wie fern lässt sich aber die Forderung nach einer autonomen Kunst mit dem Erhabenen vereinbaren? Sind diese Begriffe dem heutigen Menschen noch ein Begriff? Auf denselben semantischen Elementen beruhend und eine Umdeutung der traditionellen Mimesis erstrebend, führen Schillers Versöhnungsaporien immer wieder zu neuen Trennungen und zu der Anerkennung der grundsätzlichen Widersprüchlichkeit des Daseins.

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Angelika Niere

Wer stellt Homosexualität innerhalb der Holocaustliteratur wann dar? Welche literarischen Strategien kommen zum Einsatz, wenn die Autoren und Autorinnen Homosexualität in ihren Texten ausgestalten, und welche Funktion erfüllen diese Darstellungen? Die Bearbeitung dieser Fragen ist nicht nur als Grundlagenbeitrag zu Gay Studies und Holocaustliteraturforschung von Interesse. Homosexualität wird auch im Schreiben über den Holocaust von Autorinnen und Autoren jeglicher Couleur ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung inszeniert. Diese Publikation untersucht, welche narrativen Funktionen diese häufig kurzen, doch zahlreichen Erwähnungen erfüllen und welche Einblicke in die Prozesse der Textentstehung und -wirkung dadurch ermöglicht werden.

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Wolfgang Beutin

Ein erster Untersuchungsgegenstand dieses Buches sind die Vorstellungen, was die Renaissance sei, wie sie von Autoren des Zeitalters selber stammen und aus der späteren Forschung. Außerdem wird eine Übersicht über die dominierenden Motive angelegt, die sich im Renaissance-Schrifttum nachweisen lassen. Der Abschnitt „die Renaissance als literarisches Motiv" ist der Renaissance-Rezeption vom 17. bis zum 20. Jahrhundert gewidmet, dessen Kennzeichen der Gegensatz der affirmierenden und der negierenden Renaissance-Rezeption ist. Die ‚Revolutionen des Geistes‘ und ihnen verwandte Bewegungen erklärten sich gern zu Erben der Renaissance, wohingegen die Verfechter des Konservatismus aller Art sich der Renaissance entgegenstemmten und in Ablehnung der mit ihr aufgekommenen Ansichten einander überboten.

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Martin Häckel

Ludwig Wittgenstein erscheint im Werk W. G. Sebalds häufig. Dieses Buch stellt ihn als zentrale Figur in zweien seiner Werke dar. Es stellt eine Analogie zwischen dem literarischen Konzept des Synoptischen Blicks und dem sprachkritischen Werkzeug der Übersichtlichen Darstellung her, und es nimmt eine Verortung in der Nachkriegsliteratur sowie eine Nutzbarmachung Wittgensteinscher Begriffe für die Literaturwissenschaft vor. Sebalds Gesamtwerk wird als Versuch begriffen, das philosophische Konzept des Zeigens auf literarischer Ebene umzusetzen. Es werden Gemeinsamkeiten auf den Ebenen von Stil, Bildverständnis und Erkenntnisinteresse herausgearbeitet, und es wird erörtert, inwieweit der Synoptische Blick tatsächlich mit der Übersichtlichen Darstellung vergleichbar ist und wie dieses Konzept als Gegenentwurf zu Schreibweisen anderer Autoren innerhalb der sog. Holocaustliteratur zu verorten ist. Eignet es sich zum Schreiben über die Shoah in besonderem Maße? Sind dabei eigene Kriterien aufzustellen?

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De Kleist à Döblin

Littérature, Histoire, Politique

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Michel Vanoosthuyse

Cet ouvrage réunit des études consacrées à la littérature de langue allemande écrite à l’orée du romantisme jusqu’au milieu du XXe siècle. Qu’il s’agisse des relations que cette littérature entretient avec la Révolution française, de sa résistance au nazisme au temps de l’exil, ou des engagements de tel auteur dans les débats politiques de son temps, la visée de ces travaux est d’explorer les rapports complexes que le texte littéraire, principalement de fiction, entretient avec l’Histoire. Quelques études sont toutefois moins directement centrées sur la thématique historique, encore que celle-ci n’en soit jamais totalement absente, et envisagent le travail littéraire dans sa dimension d’identification et d’interrogation du sujet sur lui-même. Quelle que soit cependant la thématique, le principe général qui gouverne l’ensemble est d’envisager le texte de fiction dans sa dimension pragmatique, comme un acte, un processus singulier de connaissance. De ce point de vue, il n’y a pas de différence d’approche entre des œuvres définies, par exemple, comme des processus compliqués d’affranchissement des idées révolutionnaires françaises, et des textes interprétés comme des quêtes de solution aux problèmes personnels souvent dramatiques posés par la vie, comme c’est le cas pour Karl Philip Moritz, Heinrich von Kleist, Kafka, Robert Walser ou Rilke.

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Malte Kleinjung

Am Beispiel von Grimmelshausens Der seltzame Springinsfeld entfaltet diese Studie die These, dass Schelmenromane ein Drittes der Ökonomie zur Darstellung bringen können, das neben der Haushaltsführung und dem Marktgeschehen keinen Platz im gelehrten Diskurs hat. Allerdings hängt dieses Dritte mit Kontexten zusammen, die in der historischen Rückschau nicht unbedingt auf Anhieb als ökonomisch erscheinen. Um diese Kontexte in den Blick zu bekommen, stützt sich die Studie auf eine kritische Adaptation des sogenannten New Historicism. Dabei zeigt sich, dass in Grimmelshausens Roman nicht nur einschlägige Wissenselemente zu einem buntscheckigen Tableau zusammengefügt sind, sondern darüber hinaus das Erzählen und Schreiben selbst ökonomisiert wird.

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Lagerliteratur

Schreibweisen – Zeugnisse – Didaktik

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Edited by Saskia Fischer, Mareike Gronich and Joanna Bednarska-Kociolek

„Was ist Lagerliteratur?" lautet die Frage, der die Beiträge nachgehen, die in diesem Band versammelt sind. In drei Sektionen fragen die Beiträger*innen nach den ästhetischen Spezifika der Literatur aus Lagern und Ghettos, stellen bisher wenig erforschte Lagertexte vor und diskutieren didaktische Dimensionen der Auseinandersetzung mit Lagertexten.

Der Band verfolgt das Ziel, Lagerliteratur als einen eigenständigen ästhetischen Komplex zu profilieren und sein Verhältnis zur Holocaustliteratur genauer zu bestimmen. Lagerliteratur wird dabei als ein vielstimmiger literarisch-kultureller Kommunikationsprozess und als ein pluraler Diskurs vorgestellt, der immer auch die Reflexion darüber einschließt, wie diese Literatur sein kann und sein sollte. In diesem Sinne ist die Frage „Was ist Lagerliteratur?" als eine noch offene zu verstehen und der Band als eine Einladung, sich mit ihr zu beschäftigen.

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Black Magic Woman

Gender and the Occult in Weimar Germany

Barbara Hales

This book is a study of women’s involvement in occult practices in Weimar Germany. Women during the Weimar period experienced an unprecedented level of liberation. This included a greatly increased role in the work force as well as participation in other realms that were traditionally the province of men. They were also given the liberty to be more outwardly sexualized. Women engaging in occult practices during this period present an interesting example of the liberated woman. The occult woman reversed all traditional gender roles by the pretense of possessing powers that threatened male dominance.

The book investigates the significance of the occult in the Weimar period by drawing on popular, scientific, and legal writings of women’s involvement in the occult. In addition to examining reports of women engaging in actual occult practices (expressive dance, mediumism, and witchcraft), this book also considers various fictional depictions of women as demonic or as possessing supernatural powers (ghosts, vampires, and monsters). The author contends that both actual practices, as well as fictional depictions, constructed an imaginary female identity as a dangerous and grotesque monster.

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Genuss und Arbeit im Angestelltenroman

Von Irmgard Keun bis Elfriede Jelinek

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Lucas Alt

Ist ‚gutes Leben‘ im Kapitalismus möglich? Diese Frage verhandeln Angestelltenromane seit ihrer Entstehung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die vorliegende Studie analysiert das Spektrum zwischen Müssen und Muße, Lust und Frust, Arbeit und freier Zeit vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Verwertungsmoral. Die interdisziplinäre Darstellung verbindet dabei Ergebnisse der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und ermöglicht einen Einblick in die paradoxen Psychodynamiken moderner Arbeitsverhältnisse.