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Altersliebe in der deutschen Gegenwartsliteratur

Konzeptionen von erotisch konnotierter Liebe im jungen Alter (2005–2010)

Series:

Meike Dackweiler

So verbreitet das Ideal lebenslanger Paarliebe ist, so selten sind die AkteurInnen einer Liebesgeschichte alt. Doch zur Jahrtausendwende erschienen einige Romane mit mehr oder minder erfolgreich, aber immer erotisch liebenden ProtagonistInnen jenseits der 65.

Die Autorin analysiert die narrative Gestaltung erotisch liebender Alter aus einer queeren Perspektive. In Auseinandersetzung mit soziologischer, kognitionswissenschaftlicher und narratologischer Forschung entwickelt sie ein Modell zur Untersuchung von erotischer Liebe im ›jungen Alter‹. Ihr pluralistischer Blick auf das Experimentierfeld der Literatur zeigt die Möglichkeiten einer Neugestaltung von Geschlechtsidentitäten, Begehren, und Beziehungskonzeptionen im Alter. Liebe und Sexualität im Alter sind nicht länger Tabuthemen.

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Series:

Edited by Ewa Wojno-Owczarska and Ulrike Stamm

Der vorliegende Band widmet sich verschiedenen, bisher weniger untersuchten Aspekten der Globalisierung. Dies betrifft die literarische Auseinandersetzung mit den Folgen der Globalisierung für die Arbeitswelt, die Frage nach deren Auswirkungen auf Subjektvorstellungen, die filmische Reflexion über die Vermischung von Kulturen oder die Untersuchung der deutsch-jüdischen Reaktionen auf die globalisierte Migration im Kontext der jüdischen Diaspora-Erfahrungen. Darüber hinaus werden literarische Texte analysiert, die sich mit weniger offensichtlichen Facetten der Globalisierung auseinander setzen wie mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Nahrung oder mit einer Perspektive auf Natur, die in den Flüssen Träger und Bilder einer der Migration vergleichbaren Mobilität und Vernetzung entdeckt.

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Der lange Schatten des ›Roten Oktober‹

Zur Relevanz und Rezeption sowjet-russischer Kunst, Kultur und Literatur in Österreich 1918–1938

Series:

Edited by Primus-Heinz Kucher and Rebecca Unterberger

Die Oktoberrevolution von 1917 und die Gründung der Sowjetunion zog politisch-ideologisch wie kulturell-künstlerisch im deutschsprachigen Raum hohe Aufmerksamkeit auf sich und polarisierte die intellektuelle Öffentlichkeit. Insbesondere in der Ersten Republik bzw. im ›Roten Wien‹ stießen manche ihrer Impulse auf Resonanz, andere auf dezidierte Zurückweisung. Auch im bürgerlichen Kunst- und Literaturbetrieb, zum Beispiel dem der Musik, des Theaters oder des Films wurden (sowjet)russische Entwicklungen wahrgenommen und diskutiert. Der Band widmet sich solchen Rezeptionsbeziehungen, arbeitet ihre zum Teil erstaunliche Resonanz heraus, verortet sie in zeittypischen Diskursen wie dem des Aktivismus, der Theater- und Musikavantgarde, aber auch, kontrastierend-komplementär, dem des zeitgenössischen Amerika-Diskurses.

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Series:

Christian Dawidowski, Anna Rebecca Hoffmann and Angelika Ruth Stolle

Die AutorInnen präsentieren Anlage und Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Genese und Stabilität von Vorstellungen zur Bedeutung und zur Werthaltigkeit von Literatur (Deutungsmuster). Deutschunterricht und seine LehrerInnen und SchülerInnen sind über den gesamten Zeitraum der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Umgang mit literarischen Ganzschriften beobachtet worden. Dabei zeigte sich, dass der Literaturunterricht der Gegenwart klar zu umreißende literaturbezogene Wertorientierungen bei SchülerInnen hervorbringt, die abhängig von den Deutungsmustern der Lehrpersonen sind. Die AutorInnen stellen diese Deutungsmuster vor und verweisen auf die Relevanz der fach- und gegenstandsbezogenen Wertvorstellungen von Lehrenden im Fach Deutsch / Literatur.

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Kookkurrenz – Kovariation – Kontrast

Formen und Funktionen individueller Dialekt-/Standardvariation in universitären Beratungsgesprächen

Series:

Philip C. Vergeiner

Die vorliegende sprecherdialektologische Studie untersucht exemplarisch das Variationsverhalten in universitären Beratungsgesprächen. Unter Anwendung einer Methoden-Triangulation (Variablenanalyse, Kookkurrenzanalyse, Gesprächsanalyse) analysiert der Autor Variablen im phonetisch/phonologischen Bereich. Im Fokus der Untersuchung steht die Struktur des Sprecher-Repertoires (diglossisch, polyglossisch oder diaglossisch), die globale Abhängigkeit der Varietätenwahl dazu sowie besonders die Anpassung an Gespächspartner im Sinne von audience-design und die Herausarbeitung der diskursgliedernden Funktion von Code-Switches.

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Von Prinzessinnen zu Königinnen

Performative (Ohn)macht in «Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde)» und «Ulrike Maria Stuart» von Elfriede Jelinek

Series:

Ana Giménez Calpe

Ästhetische Textverfahren in Jelineks Theatertexten dekonstruieren die hegemonialen Frauenbilder und legen die Kritik an der Diskriminierung der Frau offen. In den 2003 veröffentlichen Prinzessinnendramen, zu welchen Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde) gehört, entlarvt Jelinek das stilisierte Bild der Prinzessin als Konstruktion. In Ulrike Maria Stuart (2006) macht sie diesen Prozess in der Darstellung mächtiger weiblicher Figuren sichtbar. Aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren beide Texte das Verhältnis von Macht und Weiblichkeit mit dem Fokus auf seine unterschiedlichen kulturellen und diskursiven Manifestationen. Von Judith Butlers Performativitätstheorie ausgehend wird besonders der konstruktivistische Ansatz der Texte untersucht. Dies ermöglicht herauszustellen, wie das Zitat bei Jelinek den ideologischen Charakter des Zitierten aufzeigt, und die Mechanismen zu analysieren, mit welchen Jelineks Schreibweise das Zitierte unterläuft und kritisch resignifiziert.

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Deutschland und die Deutschen in Forschung und Lehre

Studien zur kulturwissenschaftlichen Landeskunde

Series:

Tomasz G. Pszczółkowski

Das Buch enthält ausgewählte Beiträge des Autors aus den vergangenen 20 Jahren, die seine wissenschaftlichen Interessen und deren Umsetzung in die Didaktik widerspiegeln. Dazu gehören deutsche Geschichte, Betrachtungen über Selbst- und Fremdbilder der Deutschen, Überlegungen zur Methodologie der kulturwissenschaftlichen Länderforschung, Deutschlandkunde als politische Landeskunde sowie Kulturkomparatistik mit dem Schwerpunkt deutsch-polnischer Kulturvergleich. Die auslandsgermanistische Sicht von Deutschland und seinen Menschen wird sich von der der Deutschen unterscheiden. Diese Unterschiede herauszuarbeiten, war ein vordergründiges Anliegen des Autors.

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Leben im Wort

Dichterinnen in bedrohlicher Zeit

Series:

Therese Chromik

Dieses Buch stellt fünf unterschiedliche deutsch-jüdische Schicksale unter der Verfolgung zur Zeit Hitlers dar, die in der Dichtung gespiegelt sind: Jähes Ende und totale Vernichtung oder Flucht und Emigration als Ausweg zum Überleben – mit der ruhelosen Suche nach Heimat, die sich in der Sprache findet. Dichten wird als lebensnotwendig erlebt. Die Mitteilung des kaum Mitteilbaren ist die Aufgabe der Lyrik. Die Dichterinnen übernehmen diese stellvertretend für viele. "Es geht nicht mehr allein um die Selbstbegegnung des Dichters mit sich, sondern um die Selbstbegegnung von andern (...) ". (Domin)

Um deutlich zu machen, wie Leben und Dichtung ineinandergreifen, werden Gedichte immer wieder in die biografischen Situationen eingefügt.

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Mapping Spaces

Reimagining East German Society in 1960s Fiction

Series:

Francesca Goll

In the process of establishing the social and political reality of the German Democratic Republic, writers played a crucial role. The specific feature of GDR literary texts of the 1960s lies in their attempt at imagining and representing the emergence of a community that had previously not existed. A new sense of common belonging was being promoted. This study focuses on the ways in which Werner Bräunig and Erik Neutsch negotiated this tension in their novels by analysing the spatial and topographical dimensions of the texts. If literary texts map power structures by rewriting cartographies, then the analysis of the latter will shed light on the socio-political models that are being advocated. Neutsch’s Spur der Steine (1964) and Bräunig’s fragment Rummelplatz (2007) were both written in the 1960s but enjoyed a very different reception: while the former became a bestseller, the latter was censored and published posthumously in 2007. Yet they both speak to GDR society of the 1960s, highlighting the evocative power of literature within the East German context – and beyond.

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Spielarten der Populärkultur

Kinder- und Jugendliteratur und -medien im Feld des Populären

Series:

Edited by Ute Dettmar and Ingrid Tomkowiak

Populärkultur war und ist ein zentraler Teil der Jugendkultur, zunehmend auch der Kinderkultur. Zugleich partizipieren Kinder- und Jugendliteratur und -medien an der global, in multimedialen Bezugssystemen agierenden Populärkultur. Die Beiträge gehen den vielfältigen wechselseitigen Beziehungen zwischen beiden Bereichen in historischen und gegenwärtigen Entwicklungen nach. Sie untersuchen «Dimensionen und Dynamiken» der Popularisierung vom 19. Jahrhundert bis hin zu aktuellen Entwicklungen des seriellen, transmedialen Erzählens, zeichnen entlang populärer Figuren, wie dem Golem oder Heidi, Formen der «(Re)Präsentation» nach, verfolgen «Aushandlungen» im Feld des Populären, beleuchten «Schnittstellen und Interferenzen» und untersuchen charakteristische «ästhetische Strategien» in Bildmedien und Literatur.