Lade Inhalt...

Tomaso Garzoni

Polyhistorismus und Interkulturalität in der frühen Neuzeit

von Italo Michele Battafarano (Band-Herausgeber:in)
Andere 129 Seiten
Reihe: IRIS, Band 3

Zusammenfassung

Tomaso Garzoni (1549-1589) war im späten 16. und im gesamten 17. Jahrhundert ein geschätzter und vielgelesener Autor. Seine Schriften wurden oft ediert und in die wichtigsten europäischen Sprachen übersetzt. In der Übergangsepoche von oraler zu schriftlicher Überlieferung zeichnen sich Garzonis Schriften als erfolgreiche Versuche von Synthese und Popularisierung der gelehrten Bildung aus. Da Garzoni sich im 17. Jahrhundert in Deutschland besonderer Beliebtheit erfreute, bildet die deutsche Rezeption seiner Schriften einen Schwerpunkt des vorliegenden Bandes. Die Interkonfessionalität und Interkulturalität des frühneuzeitlichen Europas, von denen Garzonis Werk und dessen Rezeption zeugen, werden dabei als Herausforderung an eine noch weitgehend national orientierte Literaturgeschichtsschreibung problematisiert.
Der Band enthält Beiträge von: Italo Michele Battafarano, Beatrice Collina, Guillaume van Gemert, Elmar Locher und Valerio Marchetti.

Details

Seiten
129
ISBN (Paperback)
9783261044747
Sprache
Deutsch
Erschienen
Bern, Frankfurt/M., New York, Paris, 1991. 129 S.

Biographische Angaben

Italo Michele Battafarano (Band-Herausgeber:in)

Der Herausgeber: Italo Michele Battafarano (geb. 1946 in Taranto) ist Ordinarius für Germanistik an der Universität Trient (Italien).

Zurück

Titel: Tomaso Garzoni