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Das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in Textkonstitution und Tradierung der Balladen des Child-Korpus

Ein Beitrag zur Kompatibilität von Literaturwissenschaft und Volkskunde

von Barbara Mrytz (Autor:in)
Dissertation II, 323 Seiten

Zusammenfassung

Die englisch-schottische Volksballade gilt als eine weitestgehend mündlich tradierte Gattung. Wenig Berücksichtigung hat bisher die Vermittlung durch schriftliche Medien, vor allem der popular literature, gefunden, obwohl knapp ein Drittel der Balladentypen Childs allein auf broadsides gedruckt worden ist. In der vorliegenden Studie werden mit der Untersuchung der englisch-schottischen Volksballaden-Tradierung durch das Flugblatt als dem eigentlichen Medium der Straßenballade textuelle und kontextuelle Möglichkeiten des Zusammenwirkens mündlicher und schriftlicher Volksliteratur nachgewiesen. Methodisch werden damit zugleich auch Aspekte der Kompatibilität von neuerer Volksliteratur- und Literaturwissenschaft aufgezeigt.

Details

Seiten
II, 323
ISBN (Paperback)
9783631443439
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Bern, New York, Paris, 1991. II, 323 S.

Biographische Angaben

Barbara Mrytz (Autor:in)

Die Autorin: Barbara Mrytz wurde 1956 in Köln geboren. Sie studierte Anglistik und Geschichte an der Universität Köln. Seit ihrer Promotion arbeitet sie am dortigen Englischen Seminar als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Forschungsprojekt.

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Titel: Das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in Textkonstitution und Tradierung der Balladen des Child-Korpus