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Aufbauende Zerstörung

Zur Paradoxie des Geschichts-Sinns bei Franz Kafka und Thomas Pynchon

von Doris Kolesch (Autor:in)
Dissertation 161 Seiten

Zusammenfassung

Die Studie untersucht die Destruktion traditioneller Romanstrukturen in Franz Kafkas Das Schloß und Thomas Pynchons The Crying of Lot 49. Beide Autoren reagieren auf einen problematisch gewordenen Geschichtsbegriff. «Geschichte» galt seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert als sinnhafte Form der Erlebnisverarbeitung und als Muster individueller wie kollektiver Welterfahrung. Diese Konzeption jedoch ist für den modernen Schriftsteller Franz Kafka (1883-1924) so obsolet geworden wie für den postmodernen Autor Thomas Pynchon (*1937).

Details

Seiten
161
ISBN (Paperback)
9783631496268
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, New York, Paris, Wien, 1996. 161 S.

Biographische Angaben

Doris Kolesch (Autor:in)

Die Autorin: Doris Kolesch, geb. 1965, nach dem Studium in Mainz und Paris von 1989-1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Mainz; seit 1996 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Veröffentlichungen: Das Schreiben des Subjekts. Zur Inszenierung ästhetischer Subjektivität bei Charles Baudelaire, Roland Barthes und Theodor W. Adorno (Wien 1996), Marguerite Duras (zusammen mit Gertrud Lehnert, München 1996) sowie zahlreiche Aufsätze zu Literatur und Theater des 19. und 20. Jahrhunderts.

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Titel: Aufbauende Zerstörung