Lade Inhalt...

Friede als Streit der Freiheit mit sich selbst

Systematisch-ideengeschichtliche Untersuchungen zur normativen Grundlegung des Friedensbegriffs in Friedenspädagogik, Friedensforschung und Theologie

von Alfred Walter (Autor:in)
Dissertation 261 Seiten

Zusammenfassung

Der in der Kritischen Friedenserziehung und Friedensforschung entwickelte und favorisierte positive Friedensbegriff wird auf seine normativen Implikationen hin kritisch rekonstruiert. Diese können als Entfaltung von Selbstbestimmung interpretiert werden. Im Anschluß an Kants politische Philosophie und deren Diskussion wird Frieden als der gelungene Streit der Freiheit mit sich selbst entwickelt und dessen erfahrungswissenschaftliche Konsequenzen aufgezeigt. Dieser Ansatz ist als der Versuch anzusehen, positiven Frieden systematisch-kategorial zu entwickeln. Angesichts positioneller friedenstheologischer Ansätze wird deren Diskursfähigkeit innerhalb der friedenswissenschaftlichen Diskussion eingefordert.

Details

Seiten
261
ISBN (Paperback)
9783631301180
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, New York, Paris, Wien, 1998. 261 S.

Biographische Angaben

Alfred Walter (Autor:in)

Der Autor: Alfred Walter wurde 1952 in Lahr/Schwarzwald geboren. Er studierte Evangelische Theologie und Philosophie an den Universitäten Freiburg, Basel und München sowie Pädagogik und Politikwissenschaft an der Universität Wien, wo er 1984 zum Dr. phil. promovierte. Nach mehrjähriger Assistententätigkeit am Institut für Praktische Theologie in München ist er seit Ende der 80er Jahre als Psychotherapeut an einer Psychologischen Beratungsstelle und in freier Praxis tätig.

Zurück

Titel: Friede als Streit der Freiheit mit sich selbst