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Studien zur Gnosis

von Gerd Lüdemann (Band-Herausgeber:in)
Sammelband 287 Seiten

Zusammenfassung

Die in diesem Band vereinten Aufsätze resultieren aus der Arbeit des Projektes «Gnosisforschung in Göttingen», das sich unter anderem der Erforschung des frühen Christentums und seiner Nachgeschichte widmet. Gerd Lüdemann weist in seinem Beitrag am «Testfall» Simon Magus nach, daß eine Gnosis im 1. Jahrhundert existiert hat. Die als typisch gnostische Gattung geltenden «Gespräche Jesu» werden von Martina Janßen kritisch hinterfragt, wobei zugleich ein umfassender Überblick sowohl über die gnostische Dialogliteratur als auch über die als Gespräch Jesu stilisierten neutestamentlichen Apokryphen (einschließlich des neu entdeckten «Evangelium des Erlösers») gegeben wird. Roald Zellweger weist die Herkunft der klassisch gnostischen Religion der Mandäer aus einem Schisma der Syrischen Kirche im 4. Jahrhundert nach.

Details

Seiten
287
ISBN (Paperback)
9783631343319
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Wien, 1999. 287 S.

Biographische Angaben

Gerd Lüdemann (Band-Herausgeber:in)

Der Herausgeber: Gerd Lüdemann ist seit 1983 ordentlicher Professor für Neues Testament in Göttingen. Martina Janßen und Roald Zellweger sind seine Mitarbeiter. Der Beitrag von Martina Janßen wurde nachträglich als Dissertation anerkannt. Die Autorin erhielt ein 3-jähriges Stipendium des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums im Rahmen des Dorothea-Erxleben-Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen an Hochschulen.

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Titel: Studien zur Gnosis