Lade Inhalt...

Das Ethische und das Ästhetische als Kategorien des Handelns

Selbstwerdung bei Søren Aabye Kierkegaard

von André Leverkühn (Autor:in)
Monographie 248 Seiten

Zusammenfassung

«Hänge dich auf oder hänge dich nicht auf, du wirst beides bereuen.» Kierkegaard war nicht nur seinerzeit eine umstrittene Person: Dichter und engagierter Staatsbürger, Philosoph und obendrein noch religiöser Schriftsteller – ein Idiot oder ein wahrer Lebenskünstler? Die gegenwärtig verhandelte «Ästhetisierung der Lebenswelt» ist nicht so neu, wie sie zu sein scheint, und keineswegs spezifisch postmodern. In Gestalt des homo aestheticus zeigt Kierkegaard, wie das Ethische und das Ästhetische als Qualitäten des Lebens einander bedingen. Eine Analyse seiner Position führt zu Ergebnissen, die für die Selbstwerdung und Wahrheitsfindung heute von Bedeutung sind. Mit der Einführung des Anderen avanciert existentielle Dialektik zur erotischen Evokation von Wahrheit: Wo der Andere im Leben Einzug hält, wird das Unsagbare gelebt.

Details

Seiten
248
ISBN (Paperback)
9783631359235
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Wien, 2000. 248 S., 5 Abb.

Biographische Angaben

André Leverkühn (Autor:in)

Der Autor: André Leverkühn wurde 1974 in Prenzlau, Uckermark, geboren. Er studierte Theologie, Philosophie, Kirchenmusik und Gesellschaftswissenschaften in Friedensau, Braunschweig und Hamburg. An der Theologischen Hochschule Friedensau erwarb er 1998 den M.Th. Als erklärter Liturgiker arbeitet André Leverkühn über das Missale Romanum und das Book of Common Prayer. Derzeit promoviert er zum Verhältnis zwischen dem Ethischen, dem Ästhetischen und dem Religiösen bei Ludwig Wittgenstein an der University of Durham, England.

Zurück

Titel: Das Ethische und das Ästhetische als Kategorien des Handelns