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Egon Erwin Kisch in Mexiko

Die Reportage als Literaturform im Exil

von Karin Ceballos Betancur (Autor:in)
Dissertation 184 Seiten
Reihe: Analysen und Dokumente, Band 42

Zusammenfassung

Seine Situation als Kommunist, Jude und Exilant hat den unruhigen Kurs des Rasenden Reporters Egon Erwin Kisch durch das 20. Jahrhundert bestimmt. Als Jude und Kommunist wurde er von den Nationalsozialisten verhaftet, vertrieben und auf den Scheiterhaufen der Autodafés verbrannt. Nach 1945 vereinnahmte ihn der Osten als Kommunist; der Westen rehabilitierte ihn mittels fragwürdiger Spekulationen über Lücken in seiner Linientreue nur zum Teil. Als Exilant wurde er totgeschwiegen und nahezu vergessen. Erstmals beschäftigt sich eine Arbeit detailliert mit den literarischen Reportagen Egon Erwin Kischs, die zu Beginn der vierziger Jahre im mexikanischen Exil entstanden sind, und untersucht die besondere Position einer sowohl publizistisch als auch literarisch verankerten Gattung innerhalb der Exilliteratur.

Details

Seiten
184
ISBN (Buch)
9783631359471
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2000. 184 S., 3 Abb.

Biographische Angaben

Karin Ceballos Betancur (Autor:in)

Die Autorin: Karin Ceballos Betancur, geboren 1972 in Frankfurt am Main. Studium der Germanistik, Lateinamerikanistik und des Öffentlichen Rechts an der Universität in Frankfurt am Main. Die Autorin ist als Journalistin tätig.

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Titel: Egon Erwin Kisch in Mexiko