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Die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der weiblichen Genitalverstümmelung

von Marion Rosenke (Autor)
Dissertation 182 Seiten
Reihe: Bielefelder Rechtsstudien , Band 8

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht Vorkommen und Ausmaß der weiblichen Genitalverstümmelung in Afrika und den Immigrationsländern. Unter Einbeziehung ethnologischer Berichte stellt sie die religiöse Legitimierung der Praxis sowie ihre kulturelle Einbettung dar. Der Schwerpunkt der Diskussion liegt sodann auf der strafrechtlichen Einordnung der Praxis nach deutschem Recht und auf der Erarbeitung eines strafrechtlichen Lösungskonzepts. Dabei soll ein Wertewandel bei der Genitalverstümmelung praktizierenden Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland erzielt werden. Die Autorin spricht sich für die Einführung einer strafrechtlich erzwungenen Pflichtberatung aus.

Details

Seiten
182
ISBN (Buch)
9783631361436
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2000. 182 S.

Biographische Angaben

Marion Rosenke (Autor)

Die Autorin: Marion Rosenke, geboren 1968 in Halle in Westfalen. Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld mit dem Schwerpunkt Internationales Recht. Rechtsreferendariat u.a. beim OLG Hamm und beim Generalkonsulat in Mailand. 1997 Zweites Staatsexamen, seitdem als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Medizinrecht tätig.

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Titel: Die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der weiblichen Genitalverstümmelung