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Wachsender Fels

Der Vierströme- und der Trevibrunnen sowie die Fassade des Palazzo di Montecitorio – drei Werke des römischen Barock im Lichte der geologischen Wissenschaftsgeschichte

von Volker Hoffmann (Autor:in)
©2020 Monographie 86 Seiten

Zusammenfassung

An den hier behandelten barocken Kunstwerken treten bizarre Steinwucherungen auf, deren raison d’être die Kunstwissenschaft kaum interessiert hat. Die zeitgenössischen geologischen Schriften stimmen darin überein, in den Steinen belebte, wachsende und vergehende Wesen zu sehen. Die Überschneidung dieser Vorstellungen mit den konkreten Felswucherungen an jenen Kunstwerken nötigt den Autor, ihre gesamte Ikonologie neu zu durchdenken. Seine Erkenntnisse lassen sich in diese Kernthesen fassen: Vierströmebrunnen: Die Erschütterung der Welt und ihre Beruhigung unter der Herrschaft Papst Innozenz‘ X. Palazzo di Montecitorio: Das aristotelische ‹Werden und Vergehen›. Trevibrunnen: Das Wiedererwachen des Lebens nach der ‹Großen Flut›.

Details

Seiten
86
Jahr
2020
ISBN (PDF)
9783034340762
ISBN (Hardcover)
9783034340748
DOI
10.3726/b17009
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020 (Dezember)
Schlagworte
Kunstgeschichte Geologiegeschichte römischer Barock Gianlorenzo Bernini Nicola Salvi Freimaurerei
Erschienen
Bern, Berlin, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2020, 86 S., 58 Abb. s/w, 1 Abb. 4c

Biographische Angaben

Volker Hoffmann (Autor:in)

Volker Hoffmann, geboren 1940 in Neugersdorf in Sachsen, wuchs in Hamburg auf und studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie in Hamburg, München, Rom und Paris. Er wurde 1968 an der Universität München promoviert und habilitierte sich 1977 an der Architekturfakultät der Technischen Hochschule Darmstadt. 1985 wurde er auf eine Professur für Kunstgeschichte an die Universität München berufen und war von 1991 bis 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Architekturgeschichte und Denkmalpflege der Universität Bern.

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Titel: Wachsender Fels