TY - BOOK AU - Lisa Isola PY - 2025 CY - Berlin, Germany PB - Peter Lang Verlag SN - 9783631939581 TI - ,Konversion‘ letztwilliger Verfügungen im klassischen römischen Recht T2 - Testamentsrecht im Spannungsfeld zwischen Formstrenge und Pragmatismus DO - 10.3726/b23004 UR - https://www.peterlang.com/document/1572653 N2 - Das Testament war der wichtigste, zugleich aber auch komplexeste und damit fehleranfälligste Rechtsakt im Leben eines römischen Bürgers. Während also ein signifikantes Risiko bestand, dass bei der Errichtung einer letztwilligen Verfügung Fehler unterliefen, galt es zugleich, die als Schande empfundene Testamentslosigkeit unbedingt zu vermeiden. Die Verantwortung, gegebenenfalls zu retten, was zu retten war, lag in den Händen der Juristen. Wie sie ihr nachkamen, wird in dieser Habilitationsschrift anhand detaillierter Quellenstudien nachgezeichnet. Dabei wird die Testierpraxis samt den dort belegten Fehlern den in den Juristenschriften überlieferten rechtlichen Vorgaben sowie Lösungen gegenübergestellt und herausgearbeitet, wann und wie dem Erblasserwillen zur Wirksamkeit verholfen werden konnte, auch wenn er nicht juristisch korrekt zum Ausdruck gebracht worden sein sollte. KW - pietas, fides, falsa demonstratio non nocet, heredis institutio (ex re certa), senatus consultum Neronianum, Auslegung, Vermächtnis, Fideikommiss, Kodizill, Bedingung (unmögliche), favor testamenti, letztwillige Verfügung, Umdeutung, Konversion LA - German ER -