TY - JOUR AU - Rotraud Coriand PY - 2026 CY - Berlin, Germany PB - Peter Lang Verlag JF - Pädagogische Rundschau IS - 1 VL - 80 SN - 2365-8142 TI - Der (Formal-)Stufen-Klassiker – das Missverständnis zwischen Herbart und Dewey DO - 10.3726/PR012026.0005 UR - https://www.peterlang.com/document/1704038 N2 - Wenn in pädagogischen, philosophischen oder bildungspolitischen Begründungszusammenhängen auf Klassiker der Pädagogik verwiesen wird, dann ist es üblich, Persönlichkeiten wie Johann Amos Comenius (1592–1670), Johann Gottfried Herder (1744–1803) oder Maria Montessori (1870–1952) ins Feld zu führen. Hier geht um einen sachlichen Klassiker, der seine Bekanntheit insbesondere seiner widersprüchlichen Rezeptionsgeschichte verdankt. Gemeint sind die Formalen Stufen, die – so das tradierte Urteil innerhalb der pädagogischen Disziplin – von „den“ Herbartianern als Fälschung der Herbartschen Pädagogik weltweit und unvergessen in Umlauf gebracht wurden. Angeregt von der anhaltenden Kritik an den „Formalen Stufen des Unterrichts“ soll anhand zweier konkreter und prominenter Beispiele der pädagogisch-didaktische Anschluss an Herbarts „Stufen des Unterrichts“ nachvollzogen werden: Begonnen wird mit der Ziller-Reinschen Rezeption: Aus Herbarts „Stufen des Unterrichts“ werden die „Formalstufen des Unterrichts“ abgeleitet. Daran schließt sich ein Einblick in die nicht stimmige Rezeption durch den Reformpädagogen John Dewey in Gestalt seiner Methode der Denkschulung an. KW - formal-, stufen-klassiker, missverständnis, herbart, dewey ER -