%0 Journal Article %D 2026 %C Berlin, Germany %I Peter Lang Verlag %J Pädagogische Rundschau %@ 2365-8142 %N 3 %V 80 %T Nomenklatur %R 10.3726/PR032026.0032 %U https://www.peterlang.com/document/1723571 %X Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte hat es Entwicklungen gegeben – und gibt es weiterhin – sich seiner selbst und der Welt zu vergewissern. Fragen nach dem Ich und Wir, danach wie die Menschen geworden sind wie sie sind und welche Einflüsse und Zustände auf sie einwirk(t)en. So ist die Erzählung über das Sosein entstanden, und so das Bewusstsein, dass der anthrôpos auf der obersten Stufe der scala naturae stehe (Aristoteles), gleichzeitig aber eingebunden ist in das kosmische Ganze. Mit dem Begriff „Sturm und Drang“ wird in der Literaturgeschichte die Zeit der Aufklärung bezeichnet, in der Dichter und Denker sich hervortaten und mit Immanuel Kant (1724–1804) danach fragten: Wer bin ich? – Was kann ich wissen? –Was soll ich tun? – Was darf ich hoffen? – Was ist der Mensch?, und dazu aufforderten, sich des eigenen Verstandes zu bedienen! In der Johann Gottfried Herder (1744–1803), Johann Wolfgang Goethe (1749–1832), Friedrich Schiller (1759–1805) und viele andere ihre Lebensgeschichten mit Denk- und Lebenstheorien verbanden. Betrachten wir den Begriff „Sturm“ in seiner wörtlichen Bedeutung, so ergibt sich daraus ein Naturereignis, das „Stimmen fressen (und) einem Menschen die Energie aus dem Körper (zu) saugen vermag“. %K nomenklatur