%0 Journal Article %A Arianna Di Bella %D 2026 %C Berlin, Germany %I Peter Lang Verlag %J Jahrbuch für Internationale Germanistik %@ 2235-1280 %N 1 %V 58 %T Identitäre Komplexität eines mehrsprachigen „Mischwesens“ in Melinda Nadj Abonjis Tauben fliegen auf %R 10.3726/JIG581_37 %U https://www.peterlang.com/document/1724350 %X Neben Werken der etablierten Migrantenliteratur bzw. Literatur der sogenannten ‚Secondos‘, wie in der Schweiz bezeichnet wird, (Kamm/et al. 2010) tauchen häufig auf denselben Buchhandlungsregalen auch Texte von jungen Schriftsteller:innen auf, die laut den aktuellsten Studien als Autor:innen der post-migrantischen Literatur bezeichnet werden. Sie richten die Aufmerksamkeit auf typische Themen der Migrantenliteratur wie Identität, Integration und soziale Beziehungen, die in ihrem literarischen Schaffen sowohl aus der Perspektive der ersten als auch der zweiten Generation der Ausgewanderten betrachtet werden. In folgender kurzer Passage vom Beginn des Romans Tauben fliegen auf werden diese Themen angedeutet: