%0 Journal Article %A Ralf Lützelschwab %D 2026 %C Berlin, Germany %I Peter Lang Verlag %J Mediaevistik %@ 2199-806X %N 1 %V 39 %T Dominican Culture, Dominican Theology. The Order of Preachers and Its Spheres of Action (1215- ca. 1600), hrsg. Florian Wöller und Ueli Zahnd. Archa Verbi. Yearbook for the Study of Medieval Theology, Subsidia, 24. Münster: Aschendorff Verlag, 2025, 437 S., 36 Abb. %R 10.3726/med.2026.01.152 %U https://www.peterlang.com/document/1748896 %X Die Gründung des Dominikanerordens im Jahr 1215 sorgte für Unruhe in der behäbig gewordenen monastischen Welt des Abendlands. Männer, die den drei vota substantialia folgten, sich aber nicht hinter Klostermauern zurückzogen, sondern in den Städten eine weitgespannte Pastoral entfalteten, waren etwas Neues. Dass diese Männer zudem gebildet waren und auf eine Rettung der Seelen qua Predigt setzten, sorgte bei den einen für Aufsehen, bei den anderen, etwa denjenigen, die bisher mit der Predigt betraut waren, den Bischöfen, für Entsetzen. Dominikaner wirkten kirchenpolitisch, intellektuell, spirituell und kulturell prägend, taten sich gerade in der Anfangsphase ihrer Existenz aber mitunter schwer damit, so etwas wie eine allgemeinverbindliche dominikanische Identität auszubilden.