%0 Journal Article %A Irene Schrattenecker %D 2026 %C Berlin, Germany %I Peter Lang Verlag %J Jahrbuch für Internationale Germanistik %@ 2235-1280 %N 2 %V 58 %T Der österreichische Blick auf „Italien“ %R 10.3726/JIG582_63 %U https://www.peterlang.com/document/1753592 %X Die sprichwörtliche Italiensehnsucht kennen auch die Österreicher. Ebenso wie bei den deutschen Nachbarn ist sie seit der Vormoderne zu beobachten und tief verwurzelt. Aber der angesichts schöner italienischer Orte womöglich von einem bedauernden Seufzer begleitete Ausruf: „Dass wir uns das haben nehmen lassen!“ macht den Unterschied. Denn für Österreicher ist es nicht nur die Sehnsucht nach dem schönen Fremden, die sie erfasst, es ist auch die Sehnsucht nach der eigenen größeren Vergangenheit. Und es war jahrhundertelang nicht nur das Fremde, das man bewundernd betrachtete und ersehnte, sondern es war auch das Nahe, das angehörig Vertraute, gehörten doch weite Teile des Landes, das sich erst 1860 als Staat erfand, zur Habsburgermonarchie. %K blick, italien