%0 Journal Article %A Mirosława Czarnecka %A Tomasz Jabłecki %D 2026 %C Berlin, Germany %I Peter Lang Verlag %J Jahrbuch für Internationale Germanistik %@ 2235-1280 %N 2 %V 58 %T Sabine Voda Eschgfäller, Milan Horňáček (Hrsg.): Olmützer Beiträge zur Barockforschung. Dresden/München: Thelem 2024, 192 S. %R 10.3726/JIG582_374 %U https://www.peterlang.com/document/1753605 %X Die Autorinnen und Autoren der acht Aufsätze, die das erste Heft der Olmützer Beiträge zur Barockforschung ausfüllen, stammen aus Olmütz, Graz, Budapest und Montpellier; sie sind Vertreter der Sprach- und Literaturwissenschaft bzw. der politischen Wissenschaften. Als Literaturwissenschaftlerin kann ich freilich nur schwer die linguistischen Beiträge beurteilen. Die beiden Texte von Karsten Rinas aus Olmütz: Periode und Absatz: Anmerkungen zur Gliederung barocker Texte und Michel Lefevre aus Montpellier: Spuren barocker Sprachstrukturen in der heutigen deutschen Sprache: periodischer Stil und neue Rhetorik lese ich aber als einen interessanten polyphonen Beitrag über die Struktur barocker Texte, die auf die antike rhetorische Tradition der Periode und des Absatzes zurückgeht. Die Erträge dieser Untersuchungen bereichern die literaturwissenschaftliche Perspektive und Herangehensweise an barocke Texte verschiedener Provenienz und Funktion. Im Beitrag von Libuse Spáčilová: Vornamen der Olmützer Bewohner in der Barockzeit wurde das wohlbekannte Modell der Vornamensgebung in der Frühen Neuzeit am Beispiel der Archivalien der Stadt Olmütz im 17. Jahrhundert überprüft und bestätigt. Aus der Perspektive der Barockforschung an der Wrocławer Universität kann ich den Olmützer Kollegen und Kolleginnen nur gratulieren, denn bei ihnen ist die historische Sprachwissenschaft stärker als bei uns vertreten. %K sabine, voda, eschgfäller, milan, horňáček, hrsg, olmützer, beiträge, barockforschung, dresden/münchen, thelem