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  • Author or Editor: Gerhard Menzel x
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Gerhard Menzel

Nach dem heroischen Freiheitskampf der schwarzen Sklaven von St.-Domingue-Haiti sollte der erste moderne «schwarze» Staat das «schönste, volkreichste, wohlhabendste, blühendste Land, und seine Einwohner, die früher so elend waren, die glücklichsten der Welt» werden. Der Weg von dieser Zukunftsvision zum heutigen Haiti, das als das Armenhaus der westlichen Hemisphäre gilt, wird in dieser Geschichte des Inselstaates seit 1804 nachgezeichnet. In den chronologischen Ablauf eingearbeitet sind Untersuchungen zu den gesellschaftlich-politischen und geistigen Faktoren, die die Geschicke dieses «geschundenen Landes» bestimmten.
Die Arbeit gibt eine interpretierende Zusammenfassung der relevanten deutschen, aber auch der frankophonen und angelsächsischen Literatur zum Thema. Sie möchte aber auch einen Eindruck von der Dramatik und Farbigkeit der Geschichte des so reich begabten, aber unglücklichen haitianischen Volkes vermitteln.
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Falsche Könige zwischen Thron und Galgen

Politische Hochstapelei von der Antike zur Moderne

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Gerhard Menzel

Das Phänomen politisch relevanter Hochstapelei, das heißt falscher Thronbewerber, die zeitweilig Herrschaft ausübten, Aufstände entfesselten, diplomatische Wirrungen verursachten, zumindest aber harte Sanktionen provozierten, begleitet die Geschichte der Monarchien von der Antike bis ins 19. Jahrhundert. Zwar sind die prominenteren Fälle vielfach untersucht worden, aber nur selten wurde das Thema in größeren Zusammenhängen fachhistorisch aufgegriffen. Eine Gesamtschau wurde vor allem populären Sammelbiographien überlassen. Ohne die darstellende Tradition dieser Sammelwerke gänzlich aufzugeben, orientiert sich diese Arbeit streng an den Quellen und der wissenschaftlichen Literatur. Sie bezieht bisher oft vernachlässigte Epochen und Räume ein, greift die Diskussion um Identitätsfragen und politische Hintergründe der Prätendenten auf, setzt die Einzelfälle in historische Zusammenhänge und öffnet den Blick auf die Rezeption des Themas in der schönen Literatur.