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  • Author or Editor: Aleya Khattab x
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Aleya Khattab

Das Ägyptenbild in den deutschen Reisebeschreibungen des Mittelalters ist bislang nicht untersucht worden. Die Arbeit erfasst die Quellen, die Ägypten betreffen, in einem chronologischen Katalog. Ein nach Sachverhalten geordnetes Verzeichnis des Inhalts der Ägypten-Abschnitte aller Quellen gibt einen genauen Überblick über alle Ägypten betreffenden Phänomene und bildet die Grundlage für zukünftige Forschungen und Recherchen über diesen Bereich. Die Arbeit analysiert Abhängigkeitsverhältnisse der Autoren untereinander und stellt die Entwicklung der Beschreibungstechnik dar. Sie analysiert eingehend die arabischen Sprach- und Schriftproben in einigen Schriften und diskutiert das Problem der Gattungszugehörigkeit der Reiseschriften.
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Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010- Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit

Nationale und transnationale Identitäten in der Literatur- Ich, Individualität, Individuum. Kulturelle Selbst-Vergewisserung in der Literatur -Mitherausgeber: Aleya Khattab und Dirk Kemper

Franciszek Grucza, Dirk Kemper and Aleya Khattab

Der Band enthält die Beiträge von zwei Sektionen des Warschauer IVG-Kongresses. Die Vorträge der Sektion Nationale und transnationale Identitäten in der Literatur (betreut und bearbeitet von Aleya Khattab, Laura Auteri und Hans-Christoph Graf v. Nayhauss) erörtern Definitionen von Identität und Heimat in Philosophie, Literatur, Soziologie und Politik und problematisieren zugleich besonders Fragen vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen des Multikulturalismus, allen voran die der Transkulturalität bei lokalem Zugehörigkeitsgefühl. Mit einer ähnlichen Problemstellung befasst sich der Diskurs, der in den Beiträgen der Sektion Ich, Individualität, Individuum. Kulturelle Selbst-Vergewisserung in der Literatur (betreut und bearbeitet von Dirk Kemper und Stefan Keppler-Tasaki) in seinen wesentlichen Momenten präsentiert wird. Es werden darin die europäischen Subjektkonzepte vorgestellt, die sich in der deutschsprachigen Philosophie und Literatur Mitteleuropas bündeln und verdichten und auf eine Vielheit alternativer Subjektkulturen etwa im islamischen, chinesischen oder japanischen Horizont treffen. «Subjekt» lässt sich demnach als eine «kulturelle Form» schlechthin definieren, deren Untersuchung eine aufschlussreiche Einsicht in die jeweiligen kulturellen Formationen ermöglicht.
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Zwischen Ritual und Tabu

Interaktionsschemata interkultureller Kommunikation in Sprache und Literatur

Series:

Edited by E.W.B. Hess-Lüttich, Aleya Khattab and Siegfried Steinmann

Rituale und Tabus dienen in allen Gesellschaften zur Regulierung von sozialem Handeln, insofern sie Erwartungen über Ordnungsmuster und Verhaltensschemata festigen sowie Sanktionsmechanismen für regelwidriges und regelkonformes Verhalten bereitstellen. Die Regeln für Rituale und Tabus indes sind nicht immer leicht und allgemein zu formulieren, denn sie können nicht nur in hohem Maße von Kultur zu Kultur variieren, sondern auch innerhalb einer Gesellschaft gibt es hochgradig gruppen- und situationsspezifische Unterschiede. Insoweit Rituale und Tabus sprachlich sedimentiert und Gegenstand ästhetischer Modellierung sind, finden sie auch in den Textwissenschaften zunehmend Beachtung. Während Interaktionsrituale heute etablierter Gegenstand der Linguistik sind, bleibt die Untersuchung gerade von verbal manifestierten Tabus weiterhin Desiderat der Sprach- und Kulturwissenschaften im Allgemeinen sowie wie der interkulturellen Germanistik im Besonderen. Rituale als zugleich traditionsbildende und ordnungsschaffende routinisierte Handlungen und Tabus als zugleich selektiv wirkende und mit Sanktionen belegte Handlungen, sind symptomatisch für spezifische kulturelle Identitäten und führen im Falle von unterschiedlicher kultureller Prägung zu einem besonders starken Fremdheitserleben. Lerner einer fremden Sprache sollten daher nicht nur für die Tabus der Eigen- und Fremdkultur sensibilisiert werden, sondern auch ein Arsenal an Reparaturmechanismen und Kompensationsstrategien an die Hand bekommen, um im Falle einer Tabuverletzung dem Abbruch der Kommunikation entgegensteuern zu können. Dies aber führt zu der Frage, welche sprachlichen Mittel eine Bewältigung bzw. im Vorhinein eine Vermeidung von Tabus ermöglichen. Dazu kann auch die verständige Lektüre ihrer literarischen Problematisierung fruchtbar beitragen.