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  • Author or Editor: Christian Hattenhauer x
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Schuldenregulierung nach dem Westfälischen Frieden

Der sog. § "de indaganda und seine Umsetzung im Jüngsten Reichsabschied (AD 1648 und 1654)

Christian Hattenhauer

De indaganda aliqua ratione - zur Erforschung einer Regelung: Mit diesen Worten beginnt Art. VIII 5 des Westfälischen Friedens (IPO). Dringend erforderlich war diese Regelung zugunsten der durch den Dreißigjährigen Krieg verarmten öffentlichen wie privaten Schuldner. Vor allem die hochverschuldeten Reichsstädte drangen auf Schuldnerschutz. Die extreme Verarmung stellte das Alte Reich, seine beiden höchsten Gerichte sowie die Rechtswissenschaft vor neue Probleme. Die Arbeit verfolgt die Frage der Schuldenregulierung von den ersten Eingaben der Reichsstädte (1640/41) bis zum wohldurchdachten Ausgleich der Schuldner- und Gläubigerbelange im Jüngsten Reichsabschied von 1654. Der Quellenanhang enthält auch bisher unveröffentlichtes Material, das an der vorgeblichen Zahlungsunfähigkeit der staatlichen Schuldner zweifeln läßt.
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Wahl und Krönung Franz II. AD 1792

Das Heilige Reich krönt seinen letzten Kaiser - Das Tagebuch des Reichsquartiermeisters Hieronymus Gottfried von Müller und Anlagen

Christian Hattenhauer and Universität Münster

Daß Wahl und Krönung Franz II. zum letzten Kaiser des Heiligen Reichs in althergebrachter Form in Frankfurt erfolgten, war angesichts des Krieges mit dem revolutionären Frankreich und der Schulden nach der letzten Krönung alles andere als selbstverständlich. Doch in einer letzten Demonstration der Geschlossenheit des Reiches in seiner Endphase empfing der junge Habsburger die Reichskrone am 14. Juli 1792, dem dritten Jahrestag des Bastillesturms, aus der Hand des Erzbischofs von Mainz. Drei Wochen zuvor hatte der Pariser Pöbel Ludwig XVI. die Jakobinermütze aufgezwungen. Das Tagebuch des Reichsquartiermeisters schildert nicht nur den hinlänglich bekannten äußeren Geschehensablauf, sondern erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des Reichstheaters. Die Arbeit führt vor der Edition des Tagebuchs in die besonderen Umstände des Jahres 1792 ein.
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200 Jahre Badisches Landrecht von 1809/1810

Jubiläumssymposium des Instituts für geschichtliche Rechtswissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Heidelberger Rechtshistorischen Gesellschaft vom 23. bis 26. September 2009

Christian Hattenhauer and Klaus-Peter Schroeder

Das 1809 verkündete und von 1810 bis zur Ablösung durch das deutsche BGB von 1896/1900 geltende Land-Recht für das Großherzogthum Baden war eine an die badischen Verhältnisse angepasste Bearbeitung des Code Napoléon von 1804. Für die Konsolidierung des badischen Staats wichtig, erlangte es bald hohe Anerkennung. Baden war neben Österreich und Sachsen im 19. Jahrhundert der einzige deutsche Staat mit einem geschlossenen Zivilrechtssystem. Der 200. Geburtstag des Landrechts war Anlass für ein Symposium zu diesem bedeutenden, aber wenig erforschten deutsch-französischen Partikularrecht. Von einem Gesamtbild der badischen Rechtswissenschaft und Rechtsprechung sind wir noch weit entfernt. Der Tagungsband versteht sich als Anstoß zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Badischen Landrecht.
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Edited by Anja Amend-Traut, Hans-Jürgen Becker, Wilhelm Brauneder, Pio Caroni, Albrecht Cordes, Franz Dorn, Christian Hattenhauer, Rudolf Hoke, Diethelm Klippel, Gerhard Köbler, Götz Landwehr, Gerhard Lingelbach, Martin Lipp, Rudolf Meyer-Pritzl, Karlheinz Muscheler, Hermann Nehlsen, Peter Oestmann, Gerhard Otte, Tilman Repgen, Stefan Saar, Karl Otto Scherner, Mathias Schmoeckel, Jan Schröder, Werner Schubert, Dieter Schwab, Thomas Simon and Elmar Wadle

Die Rechtshistorische Reihe hat seit ihrem ersten Erscheinen 1978 zahlreiche Sammelbände, Tagungsbände und Monographien zur Geschichte der Rechtswissenschaft herausgegeben. Die Studien der Reihe decken dabei in Detail- und Überblicksanalysen das gesamte Spektrum der Rechtsgeschichte ab, vom Frühmittelalter bis ins 20. Jahrhundert und beispielsweise vom hansischen Seerecht bis zum Verwaltungsrecht der DDR.

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