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  • Author or Editor: Claudia Krülls-Hepermann x
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Die Unwahrscheinlichkeit neuzeitlicher Subjektivität

Spanische Schäferromane des späten 16. und des frühen 17. Jahrhunderts

Claudia Krülls-Hepermann

Für den heutigen Buchleser ist es schwer nachvollziehbar, daß die komplizierten, gleichzeitig jedoch kaum ereignisorientierten Schäferromane zu den meistgelesenen Büchern ihrer Zeit zählten. Der Versuch, diese verlorengegangene Publikumsfaszination zu rekonstruieren, führt zur Beschreibung von zwei kulturgeschichtlichen Umbrüchen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Im Mittelpunkt stehen das Interesse zeitgenössischer Rezipienten, mit neuen Handlungsrollen der Subjektivität zu experimentieren, und im historischen Rückblick überraschende Formen des Umgangs mit den Medien Manuskript und Buchdruck. Unter dieser Doppelperspektive tritt die Beschreibung eines kommunikativen Milieus in den Vordergrund, die von einer ungewöhnlichen Konfiguration von Gegenstandsbereichen, von Texten der spanischen Inquisition, von 'novelas sentimentales' und von den Schäferromanen ausgeht.
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Trobador-Liedkunst

Literaturwissenschaft und Musikgeschichte im Kontext

Claudia Krülls-Hepermann

Das Beschreibungs- und Reflexionsinteresse dieser Studie gilt den vielschichtigen Beziehungen zwischen Wort und Ton in Trobador-Liedgedichten des 12. und 13. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht die Entfaltung eines konzeptuellen Rahmens, der Chancen einer historischen Differenzierung eröffnet, die bei disziplinärer Arbeitsteiligkeit weitgehend unberücksichtigt bleiben. Das Buch beleuchtet wissenschaftsgeschichtliche Aspekte der Trobadorforschung und stellt, unter Rückgriff auf aktuelle Beobachterkonzepte, ein flexibel anwendbares historiographisches Modell zur Diskussion. Ferner werden Kontexte einer aufzeichnungslosen Praxis und eines Schriftgebrauchs vergegenwärtigt sowie die Vorteile einer interdisziplinären Arbeitsweise mit exemplarischen Detailanalysen verdeutlicht.
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Eva Kimminich and Claudia Krülls-Hepermann

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielfältige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Gebärde und Schrift manifestiert. Der erste Band widmet sich der grundlegenden Problematik, auf die die Ambiguität des Sprachbegriffs verweist: Er vereint zwei Aspekte in einem Wort. Wie der Titel Zunge und Zeichen programmatisch entwirft, handelt es sich sowohl um die Benennung des Körperteils, mit dem Rede erzeugt wird, als auch um das sie fixierende Schriftzeichen. Daraus ergibt sich ein Spannungsreichtum von Verflechtungen, der in den einzelnen Bänden unter immer anderen Akzentsetzungen – so Wort und Waffe, Gestik und Grammatik, GastroLogie etc.– an literarischen Texten und kulturhistorischen Zeugnissen aus der Romania veranschaulicht werden soll.
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Eva Kimminich and Claudia Krülls-Hepermann

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielfältige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Gebärde und Schrift manifestiert. Der zweite Band beschäftigt sich mit den komplexen Beziehungen zwischen Wort und Waffe. Er knüpft an die Tradition der arma et litterae an, die vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche und aktueller Beschreibungsmodelle ins Licht neuer Möglichkeiten gerückt wird. Die einzelnen Beiträge verbinden unter immer anderen Akzentsetzungen – so Gestik und Grammatik, GastroLogie, Alphabet und Anatomie etc. – Reflexionen mit kulturgeschichtlichen Beobachtungen.