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  • Author or Editor: Dagmar Burkhart x
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Schwarze Kuben - roter Domino

Eine Strukturbeschreibung von Andrej Belyjs Roman «Peterburg»

Dagmar Burkhart

Am Beispiel des Romans «Peterburg» von Andrej Belyj (1880-1934) zeigt die vorliegende Arbeit, wie sich ein längerer, komplexer Prosatext in seinen konstitutiven Elementen literaturwissenschaftlich erschliessen lässt.
Insofern könnte die Untersuchung als Anregung für Analysen und Interpretationen von künstlerischer Prosa allgemein dienen.
Darüberhinaus wird aber auch in eine der glänzendsten Epochen der russischen Literatur, den Symbolismus, eingeführt.
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Dagmar Burkhart

Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die südslavische Volksepik - unter Berücksichtigung der Ergebnisse der historischen und neomythologischen Schule - auf ihre verschiedenen Liedschichten und damit Fragen der Chronologie hin zu untersuchen. Die Fragestellung ist also eine historische: es interessiert aber nicht in erster Linie die Geschichte in der Epik, sondern viel mehr die Geschichte der Epik.
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Diskurs der Schwelle

Aspekte der kroatischen Gegenwartsliteratur

Dagmar Burkhart and Vladimir Biti

Dieser Sammelband verfolgt das Ziel, einem deutschen, aber auch kroatischen Fach- und interessierten Laienpublikum einen breiten Überblick über die neuesten Strömungen in der kroatischen Gegenwartsliteratur zu geben. Er ist vornehmlich der kroatischen Erzählprosa und ihren Subgenres gewidmet, da diese ganz offensichtlich die dominierende Gattung darstellt. In den Beiträgen der kroatischen, österreichischen und deutschen Literaturwissenschaftler werden mehr als 30 Prosaautorinnen und -autoren von zum Teil sehr unterschiedlichen Standpunkten aus beleuchtet. Von Kombols Literaturgeschichte über die historischen Romane von Fabrio und die Geschichte des kroatischen Kriminalromans bis hin zur Prosa der um die Literaturzeitschrift «Quorum» gruppierten Autoren eröffnet sich vor dem Leser ein lebendiges Bild der kroatischen Literatur mit ihrem gesamten Facettenreichtum.
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Prazd'nik''

Von Festen und Feiern in den slavischen Literaturen

Andreas Leitner and Dagmar Burkhart

Der Sammelband verfolgt die Intention, einem slavistisch-philologischen, aber auch allgemein kulturologisch interessierten Leserkreis einen Überblick über die Behandlung des Themas oder Motivkomplexes «Fest» in den slavischen Literaturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart zu vermitteln. «Fest» als Zustimmung zur Welt, als Bewußtseinserweiterung oder als Zerstörung der bestehenden Ordnung verstanden, wird in der Literatur zu einem lesbaren Zeichen in der umfassenden Textualität von Geschichte und Kultur. Damit ist das Fest ein Kulturthema wie etwa das Essen in der Literatur, dessen interdisziplinäre Erforschung schon zu fundierten Ergebnissen geführt hat und deren methodische Ansätze in mancher Hinsicht auch für die Festforschung nutzbar zu machen sind. Bezeichnenderweise wird in der Literatur das gestörte Fest, das als Kulturthema nur eine marginale Rolle spielt, am häufigsten gestaltet. Das gestörte Fest steht vornehmlich als Metapher für Untergang, Übergang, Zerfall, für das Ende von traditionellen Normen und Werten. Die Feststörung als Verweigerung der Zustimmung zur Welt wird besonders in der modernen autonomen Kunst vorherrschend, weil sich diese nicht mehr in den Dienst affirmativer Daseinsdeutungen und Weltauslegungen stellen läßt.