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Falunrot – Zehn Kapitel Schweden

Orte, Texte, Zeichen

Dietmar Albrecht

Die Kupfergruben von Falun stehen heute still. Geblieben sind Eisenocker und Kieselsäure, gebrannt zu einem Rot, das allerorten Schwedens Holzhäuser schützt vor Wind und Wetter und Vergänglichkeit.

Der Autor reist durch Schweden, Dichter, Schriftsteller und Künstler im Gepäck, läßt ihre Werke sprechen, besucht ihre Orte, unscheinbare und wohlbekannte, und fügt Erlebtes und Erlesenes zu einem Mosaik von Land und Leuten.

Das falunrote Heim ist Teil des schwedischen Wohers und Wohin, Teil der Kraft, die aus dem Agrarland das «Volksheim» schuf, Rückzug und Zuflucht vor anonymer Macht und selbstverliebter Bürokratie.

Die Mauern von Visby, der Dom zu Lund, die Schlösser Gustavs I. Wasa, das Stadthaus zu Stockholm sind Zeugen der Größe Schwedens. Balken und Bretterwerk im Falunrot versprechen Kindheit und Geborgenheit. Sie locken uns zu kleinen Fluchten dorthin, wo wir uns selber finden.
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Dietmar Albrecht

Das Preussenland zwischen Danzig und Memel, Rauschen und Lyck verblasst und versinkt im Gedächtnis der Deutschen. Die Völkerwanderung des 20. Jahrhunderts hat seine deutschen Bewohner zuallermeist vertrieben. Polen, Litauen und die russländische Föderation teilen sich heute das Land der Preussen.
Den alten und neuen Bewohnern des Preussenlandes einen Wegweiser an die Hand zu geben legt Dietmar Albrecht eine gründlich überarbeitete und ergänzte Neuausgabe seiner «Wege nach Sarmatien» vor. Dichter und Erzähler im Gepäck macht er sich auf den Weg, Orte, Texte und Zeichen zu sammeln und das geschriebene Wort dingfest zu machen.
Die «Wege nach Sarmatien» sind das Vermächtnis eines Vierteljahrhunderts der Begegnungen über Grenzen und Vorurteile hinweg – ein Buch, das «ins Gepäck aller Sarmatienreisenden gehört» (Ulla Lachauer).
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Dietmar Albrecht

«Der er et yndigt land» – «Das ist ein lieblich Land»: so setzt die Nationalhymne Dänemarks ein. «Gamle Danmark» nennt Fontane den liebenswerten Nachbarn im Norden. Das Land ist mit sich und der Welt zufrieden. Selten nur durchbrechen Konflikte den Konsens. Dänemark lebt in Watte gepackt. Klein ist schön.

Mit «Et yndigt land» enden die Reisen des Autors in die Länder des Nordens. Orte, Texte und Zeichen führen zu Land und Leuten, zu Literatur und Kunst, auf Schlösser und in Dichterhäuser, vom Nyhavn bis Skagen, von der Kleinen Seejungfrau bis zu Brechts Exil in Skovsbostrand. Ein Gutteil der Texte gilt dem Herzogtum Schleswig, in dem Deutsches und Dänisches sich lange Zeit durchdrungen haben und sich weiterhin durchdringen.
Dänemark lebt fort in goldener Zeit. Velkommen!
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Dietmar Albrecht

«Die belebten, die erlebten, die uns mitwissenden Dinge gehen zur Neige und können nicht mehr ersetzt werden», schreibt Rilke dem Polen Witold Hulewicz, «wir sind vielleicht die letzten, die noch solche Dinge gekannt haben. Auf uns ruht die Verantwortung, nicht allein ihr Andenken zu bewahren – das wäre wenig und unzuverlässig – sondern ihren humanen und larischen Wert.» Pommern und die Kaschubei sind zwei jener wunden Territorien, deren Bewohner, die alten und die zugesiedelten, sie neu und wieder entdecken. Die Zwang und Vorurteil überwanden, erkunden das Gedächtnis ihrer alten und neuen Heimat und nehmen es in ihr Leben. Für sie und für alle, denen östliche Landschaften mehr sind als vergilbende Erinnerung, sammelt Pommern wie Pomorze. Orte, Texte und Zeichen diesseits und jenseits einer Grenze, die uns nun eint statt trennt.
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Dietmar Albrecht

Norweger leben in einem Land, das, so beharren sie, niemals unrecht tat. Es hat die älteste demokratische Verfassung Europas. Gleichheit und Brüderlichkeit haben gesiegt. Der Staat ist dem Volk Freund und Mutter zugleich. Seine Diener sind unbestechlich. Volksnähe kittet Politik und Gesellschaft. Um das Glück zu potenzieren, sprudeln Gas und Öl. Norwegen im Glück.
Der Autor bereist das Land von Lillesand an Norwegens Riviera bis Karasjok, der Hauptstadt der Samen im hohen Norden. Über den Fjorden findet er Höfe, die von Stille umwachsen sind. Wenn ihre Bewohner eines Tages die Axt in den Hauklotz schlagen und die Tür ihres Hauses verschließen, finden sie Geborgenheit im großen Volksheim.
Kann man im Paradies wohnen? Noch nicht. Vielleicht dürfen wir später hinein. Ist es soweit, wollen die Norweger die ersten sein.
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Dietmar Albrecht

«Ein Schiff zu bauen heißt nicht allein, Segel zu weben, Nägel zu schmieden, Sterne zu lesen, wohl aber die Lust am Meer zu wecken.» Als ein literarischer Führer in Lettland und Estland will das Buch den Leser gewinnen für jene Länder und Völker am östlichen Ufer des baltischen Meeres, die der Mitte Europas verbunden sind.
Der Autor bereist Orte des Erinnerns vom kurländischen Tels-Paddern des Dichters Eduard von Keyserling bis zur Revaler Fischermai, der Heimat des estnischen Chronisten Balthasar Rüssow. Erlebtes und Erlesenes fügt er zu einem Mosaik von Land und Leuten. Deutschbaltische Geschichte und Kultur hatten durch Jahrhunderte ihren Anteil daran.
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Sampo – Zehn Kapitel Finnland

Orte, Texte, Zeichen

Dietmar Albrecht

Wer in Finnland reist, tritt in einen Bannkreis eigener Kräfte. In Weite, Stille, Einsamkeit und Licht verschwimmen die Grenzen von Magie und Vernunft. Die Tränen Väinämöinens locken vom Grunde der Seen und tief im Fels der Sampo, Finnlands hart erkämpfter Gral des Glücks.

Der Autor bereist die Landschaften Finnlands und das russländische Karelien mit Wiborg, dem Kloster Valamo und den Dörfern des Kalevala. Er nimmt Dichter, Schriftsteller und Künstler ins Gepäck, lässt ihre Werke sprechen, besucht ihre Orte und fügt Erlebtes und Erlesenes zu einem Mosaik von Land und Leuten.

Lönnrot und sein Kalevala, Alexis Kivi und seine sieben Brüder, die Kolonie der Künstler am Tuusula-See, Puntila wie sein Knecht Matti, die Mönche von Valamo und die Saamen von Näkkälä locken zur Wanderung in den Norden, in ein Land und zu einem Volk, das sich nicht leicht dem Besucher öffnet.
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Mare Balticum

Begegnungen zu Heimat, Geschichte, Kultur an der Ostsee

Dietmar Albrecht and Martin Thoemmes

Der vorliegende erste Band der Colloquia Baltica versammelt Beiträge zu Heimat, Geschichte und Kultur an der Ostsee. Zugleich dokumentieren sie Schwerpunkte und auch Glanzlichter der Arbeit der Academia Baltica.

Deutsche, polnische und litauische Autoren beschreiben die Kulturlandschaft Ostsee, erinnern Eduard von Keyserling und den Esten Jaan Kross und umschreiten den Mythos Tannenberg – Übungen gegen das Vergessen. Brandopfer und Ruinen ohne Zahl mußten wir sehen, um erneut Nachbarschaft zu lernen, in aller Vielfalt und miteinander. Mare Balticum ruft Orte des Gedächtnisses in unsere Erinnerung, die zwei blutige Kriege getilgt zu haben schienen. Denn erst wenn die Menschen das Gedächtnis des Ortes, an dem sie leben, mit ihren Biografien verbinden, werden sie Wurzeln schlagen und Heimat begründen.
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Unverschmerzt

Johannes Bobrowski – Leben und Werk

Dietmar Albrecht, Andreas Degen, Helmut Peitsch and Klaus Völker

Zum 40. Todesjahr legt der Band neue Studien zu Leben und Werk des Lyrikers und Erzählers Johannes Bobrowski (1917-1965) vor. Mit 29 Beiträgen aus zehn Ländern wird erstmals versucht, das breite thematische und methodische Spektrum der internationalen Forschung über diesen Autor aufzuzeigen, dessen hermetische Lyrik und experimentelle Prosa die Geschichte der Deutschen im Osten Europas mahnend ins Gedächtnis ruft.

Neben einem bislang unbekannten Interview Bobrowskis und einem Überblick über seine Bibliothek bietet der Band detaillierte Analysen einzelner Texte, Positionierungsversuche im literaturgeschichtlichen Koordinatenfeld des 20. Jahrhunderts, Beiträge zur Programmatik des Eingedenkens und zur Erzählweise seiner Texte, zur Darstellung von Landschaft, Kunst und Sinneswahrnehmung sowie Studien zur Rezeption Bobrowskis in Europa und Amerika.