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Dorothee Heller

Der Band führt Beiträge zusammen, die bei der internationalen Tagung «Mehrsprachige Wissenschaftskommunikation – Schnittstellen Deutsch/Italienisch/...» (Universität Bergamo, 17.-19. September 2009) vorgestellt und diskutiert wurden. Sie haben überwiegend einen komparativen Zuschnitt und beziehen neben dem Deutschen und Italienischen auch das Englische, Polnische und Griechische als Wissenschaftssprachen ein. Das Themenspektrum ist weit gefasst. Behandelt werden theoretisch übergreifende Fragestellungen zu den Aufgaben einer Komparatistik der Wissenschaftssprachen, Überlegungen zur Entwicklung des lingua franca-Begriffs, Strategien der Vernetzung, Vermittlung und argumentativen Aufbereitung von Wissen, Erscheinungsformen wissenschaftlicher Eristik, Fragen der Übersetzung, der Einsatz und das Zusammenspiel verschiedener Prozeduren des sprachlichen Handelns, prosodische Merkmale von Vorträgen, alltägliche Wissenschaftssprache sowie Fremdheitsmerkmale (vor-)wissenschaftlicher Texte, die nicht von Muttersprachlern verfasst sind.
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Dorothee Heller

Kommunikative Handlungen basieren in weiten Teilen auf Musterwissen über Textgestaltung und Formulierungskonventionen. Dies betrifft die Kommunikation in fachlichen Domänen in besonderer Weise. Bei der Beobachtung, Analyse und Deutung rekurrenter Elemente in Texten zeichnen sich jedoch auch Divergenzen ab, wie dieses Musterwissen einzelsprachlich umgesetzt wird. Dies wirft die Frage nach dem systematischen Nachweis solcher Schwerpunktsetzungen auf.
Dieser Band stellt Ergebnisse aus Forschungsprojekten vor, die in Zusammenarbeit der Universitäten Bergamo – Florenz – Modena (PRIN-Projekt 2005) sowie der Freien Universität Bozen mit der Europäischen Akademie Bozen durchgeführt wurden. Gegenstand der Untersuchungen sind zum einen theoretische und methodische Fragen der korpusgestützten Analyse fachlicher Texte, zum anderen Merkmale von sozialwissenschaftlichen Aufsätzen und Vorträgen sowie von Gebrauchstexten aus Sprachbereichen, die spezifische Schnittstellen der Kommunikation von Experten und Laien betreffen und die in einem umfassenden deutsch-italienischen Korpus verwaltet werden.
Ein Schwerpunkt der Studien liegt auf Fragen der kulturspezifischen Differenz von Formulierungsmustern, die bei wissenschaftlichen Schreibprozessen und Textherstellungsverfahren im Deutschen und Italienischen zum Tragen kommen, und die aus funktional-pragmatischer Perspektive erörtert werden.
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Dorothee Heller

Die in diesem Band zusammengeführten Studien zum Sprachgebrauch deutsch- und italienischsprachiger Autoren sowie Übersetzer wissenschaftlicher Texte gehen den folgenden Fragen nach: Wie wird forschendes und sprachliches Handeln einzelsprachlich umgesetzt? Welche Ressourcen der beiden Sprachen werden in diesem Zusammenhang in besonderer Weise genutzt? Behandelt werden zum einen signifikante Ausschnitte aus der deutschen und italienischen Sprach- und Wissenschaftsgeschichte. Zum anderen wird anhand von Daten aus einem Paralleltextkorpus aufgezeigt, wie italienische und deutschsprachige Autoren heute verfahren, wenn sie ihre Leser im Text- und Wissensraum orientieren sowie Forschungstätigkeiten und damit verbundene sprachliche Handlungen verbalisieren. Besondere Aufmerksamkeit wird der Verwendung deiktischer und verbaler Ausdrucksmittel zuteil, die auf den ersten Blick unauffällig sind, für die Übersetzung aber nicht unerhebliche Herausforderungen mit sich bringen.
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Konrad Ehlich and Dorothee Heller

Die Beiträge dieses Bandes zur Wissenschaftskommunikation behandeln – mit unterschiedlichen Methoden und Schwerpunktsetzungen – sowohl die einzelsprachliche Verfasstheit wissenschaftlicher Kommunikation als auch Perspektiven der Mehrsprachigkeit für das Betreiben von Wissenschaft. Die Untersuchungen basieren auf empirischen Beobachtungen zu sprachspezifischen Merkmalen und Konventionen wissenschaftlichen Schreibens, erörtern Probleme der Begrifflichkeit und der Übersetzung und behandeln die Frage der Sprachenwahl in bestimmten Fachbereichen. Ein Schwerpunkt des Bandes liegt beim Erwerb wissenschaftssprachlicher Kompetenz in der akademischen Ausbildung – auch aus der Sicht des Nicht-Muttersprachlers. Diesem Thema, das im Zuge der Internationalisierung des Hochschulbetriebs für die (Fremd-)Sprachdidaktik zunehmend relevant wird, bringt die Wissenschaftssprachforschung in jüngerer Zeit erhöhte Aufmerksamkeit entgegen. Die meisten Beiträge wurden beim 15. Europäischen Fachsprachensymposium ( New Trends in Specialized Discourse, Universität Bergamo, 29. August - 2. September 2005) präsentiert; darüber hinaus konnten weitere Beiträge im Bereich der Wissenschaftskommunikationsanalyse für den Band gewonnen werden.
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Studien zum italienischen «contrasto»

Ein Beitrag zur gattungsgeschichtlichen Entwicklung des Streitgedichtes

Dorothee Heller-Benoliel

Der contrasto als italienische Variante der Gattung «Streitgedicht» erscheint bis heute im Kontext volkstümlicher Literatur. Ausgehend von einer Beschreibung des kulturellen Umfeldes untersucht diese Arbeit den contrasto unter inhaltlichen, formalen und gattungsgeschichtlichen Aspekten. Die - größtenteils toskanischen - Textbeispiele sind themengebunden und veranschaulichen zum einen das Phänomen des italienischen Lokalpatriotismus, zum anderen den zeitlosen Antagonismus Stadt/Land und damit verbundene soziale Auseinandersetzungen. In seiner Vielfältigkeit dokumentiert der contrasto beispielhaft die Vitalität der Volkskultur; aktuelle Zeugnisse - überlieferte Texte und Neuschöpfungen - weisen auf die Kontinuität einer traditionell verwurzelten Literaturform.
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Dorothee Heller and Konrad Ehlich

Dieser Band führt Arbeiten zusammen, die neben der Konzentration auf juristisch-terminologische Fragen das Recht als einen kommunikativen Bereich mit ihm eigenen Einbindungen in unterschiedliche gesellschaftliche Domänen behandeln. Es werden sowohl einzelsprachliche als auch sprachübergreifende Merkmale juristischer Kommunikation untersucht. Dabei werden auch kontrastive Aspekte einbezogen. Von besonderer Relevanz sind Fragen der Übersetzung normativer Texte, die für Situationen institutioneller Mehrsprachigkeit – wie sie in der Europäischen Union und in der Schweiz, aber auch in Grenzregionen bestehen – charakteristisch sind. Es werden theoretische und forschungsmethodische Fragen erörtert, die mit Konventionen und/oder Funktionen juristischer Texte und nicht zuletzt mit der Entwicklung fachkommunikativer Kompetenz in der akademischen Ausbildung zusammenhängen. Ein Großteil der Studien ist empirisch basiert.
Viele Beiträge wurden beim 15. Europäischen Fachsprachensymposium ( New Trends in Specialized Discourse, Universität Bergamo, 29. August-2. September 2005) präsentiert; diese wurden durch Arbeiten zu dort nicht behandelten Themen aus dem Bereich Sprache und Recht erweitert, so dass der Band ein breites Spektrum rechtslinguistischer Forschung repräsentiert.
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Dorothee Heller and Piergiuglio Taino

Fachsprachen sind eine wesentliche Grundlage für die Bewältigung kommunikativer Situationen im beruflichen Alltag. Dass es dabei nicht nur um die Kenntnis terminologischer Nomenklatur gehen kann, ist der Forschung längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Auch in der universitären Sprachdidaktik, insbesondere in den Masterstudiengängen, rücken die Entwicklung fachsprachlicher Kompetenzen und die damit zusammenhängende sprachliche Umsetzung fachlichen Wissens zunehmend in den Vordergrund. Fachliche Kommunikation in der heutigen Zeit ist zunehmend auf Mehrsprachigkeit ausgerichtet und angewiesen. Dies betrifft nicht nur die (intra- und interfachliche) Kommunikation unter Experten in den klassischen fachlichen Domänen wie Wissenschaft, Recht und Wirtschaft, sondern auch die Kommunikation zwischen Experten und Laien. Die Beiträge des Bandes richten das Interesse sowohl auf die einzelsprachliche Verfasstheit als auch auf sprach- und kulturübergreifende Merkmale fachlicher Kommunikation. Einen Schwerpunkt bilden Studien zum Sprachvergleich Deutsch–Italienisch.
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Conflict and Negotiation in Specialized Texts

Selected Papers of the 2 nd CERLIS Conference

Maurizio Gotti, Dorothee Heller and Marina Dossena

This volume contains a selection of papers presented at an international conference held in Bergamo (18-20 October 2001), which focussed on the issues of conflict and negotiation in the language of specialized texts. The assembled contributions discuss different theoretical and methodological issues, and focus on a variety of aspects relating to the domain of legal, economic, scientific, academic and political discourse.
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Vijay K. Bhatia, Jan Engberg, Maurizio Gotti and Dorothee Heller

Normative texts are meant to be highly impersonal and decontextualised, yet at the same time they also deal with a range of human behaviour that is difficult to predict, which means they have to have a very high degree of determinacy on the one hand, and all-inclusiveness on the other. This poses a dilemma for the writer and interpreter of normative texts. The author of such texts must be determinate and vague at the same time, depending upon to what extent he or she can predict every conceivable contingency that may arise in the application of what he or she writes. The papers in this volume discuss important legal and linguistic aspects relating to the use of vagueness in legal drafting and demonstrate why such aspects are critical to our understanding of the way normative texts function.