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  • Author or Editor: Erwin Riefler x
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Erwin Riefler and Erwin Riefler

Roland Girtler führt den Leser in die bunte und spannende Lebenswelt von Vagabunden und Dirnen ein. Der Autor zeigt auf, daß gerade in diesem subkulturellen Rahmen die Ehre eine große Rolle spielt. Wolfgang Cernoch nimmt in seinem logischen Diskurs auf die Kontroverse Stegmüller und Popper Bezug. Brigitte Sob setzt sich mit dem universalistischen Ansatz von Immanuel Kants Moraltheorie auseinander. In diesem Zusammenhang stellt die Autorin auch Völker- und menschenrechtliche Überlegungen an. Vincent Wochinz Deutung von Rousseaus Gesellschaftskritik beleuchtet auch die Geschichte der Zivilisation. Abgeschlossen wird dieser Beitrag mit Reflexionen über Ursachen und Auswirkungen von sozialer Ungleichheit.
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Erwin Riefler and Erwin Riefler

Gerd Eichberger setzt sich mit dem Phänomen der Gewalt in der Psychiatrie innerhalb unserer Gesellschaft auseinander. Despina Hojjat-Apostolidis stellt den Einfluß von Kommunikationsprozessen auf die Entstehung und Heilung von Krankheiten dar. Pierre Surault unterzieht das Phänomen Suizid und die damit verbundenen Interdependenzen einer Kausalanalyse. Die multiple Vielschichtigkeit dieses Problems wird so aufgezeigt. Frédérique Mezza-Bellet setzt sich mit dem Ausmaß und den Ursachen von Suizid innerhalb der französischen Exekutive auseinander.
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Popper und die Menschenrechte

Symposium anläßlich des 10-jährigen Jubiläums der Sir Karl Popper Society und des 10. Todestages von Sir Karl Popper

Erwin Riefler

Der Veranstalter des Symposiums, die Sir Karl Popper Society, wurde anläßlich des Todes von Sir Karl Popper ins Leben gerufen. Im Andenken an den Namensgeber, der stets auf der Suche nach einer besseren Welt war, widmete sich das Symposium dem Thema der Menschenrechte. Dabei wurden von den Teilnehmern sowohl die aktuelle Situation als auch Konzepte zur besseren Durchsetzbarkeit der Menschenrechte dem Publikum vorgestellt.
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Erwin Riefler

Dieser Band vereinigt Aufsätze zu aktuellen geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen. Irene Schwarz beschäftigt sich mit dem Rollenverständnis der Geschlechter und den Veränderungen im Frauenbild der Männer. Hermine Huber analysiert die unterschiedlichen Formen beruflicher Sozialisation von Arbeitsbereich und Dienstverhältnis und kommt zu dem Ergebnis, daß Personen der oberen Führungsschichten die reale betriebliche Situation im allgemeinen besser einschätzen als Personen auf hierarchisch niedrigerer Ebene. Roland Girtlers Aufsatz über die «Poesie der qualitativen Sozialforschung» setzt sich kritisch mit dem Paradigma der «interpretativen Methoden» der «empirischen Sozialforschung» respektive mit Autoren der «verstehenden Soziologie» auseinander. Der Beitrag von Walter Simon problematisiert die «Orientierung in den Dimensionen der Geschichte». Der Autor geht davon aus, daß «Geschichte vielmehr beinhaltet als bloß eine Serie von Ereignissen», um daraus Konsequenzen für die Forschungsmethoden und die Forschungsinhalte zeitgemäßer Geschichtswissenschaften abzuleiten.
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Erwin Riefler

Dieser Band vereinigt Aufsätze, die sich mit dem Phänomen des Psycho-Somatischen Zirkels und den entsprechend komplexen Krankheitserscheinungen befassen. Carmen Obernosterer beschäftigt sich mit dem rapiden Anstieg der Bulimia nervosa und zeigt auf, daß ein rein symptomologischer Behandlungsansatz scheitern muß. Die Studie «Coping with Cancer» von Dominik Stückler befaßt sich mit Krankheitsbewältigungsstrategien von Mammakarzinompatientinnen. Der Beitrag von Karl Baier unterzieht die körperlichen Phänomene bei Depressionen einer daseinsanalytischen Untersuchung. Der rapide Anstieg der Prävalenz und Inzidenzrate von Aids hat Ewa Stepien und Adam Fraczek veranlaßt, das Risikoverhalten von Jugendlichen zum Zeitpunkt der ersten Koitalerfahrungen zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studien könnten einer effizienteren Aufklärungspolitik und der Verbesserung von prophylaktischen Maßnahmen dienen.
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Methadonsubstitution bei Opiatabhängigkeit?

Eine interdisziplinäre Studie über Indikation, Effizienz und Risiken der Methadonsubstitution

Erwin Riefler

Diese recht umfangreiche Studie wendet sich in erster Linie an Ärzte und an in der Suchttherapie-Forschung tätige Sozialwissenschaftler. Sie ist aber auch geeignet, ein interessiertes Laienpublikum über die Risiken einer breiten Substitutionsbehandlung zu informieren. Im Theorieteil werden diverse biologische sowie psychologische und soziologische Theorien und Erklärungsmodelle zur Ätiologie und Pathogenese von Drogenmißbrauch und Abhängigkeitsverhalten vorgestellt. Dabei wird auf verschiedene Behandlungsansätze eingegangen, insbesondere auf die Substitutionsbehandlung mit Methadon. Im empirischen Teil werden zunächst einige Beiträge zur Methadonforschung im Ländervergleich vorgestellt und mit den Resultaten der eigenen Studie verglichen. Neben einer Reihe von toxikologischen und pharmakologischen Fragestellungen werden auch psychosoziale und medizinische Faktoren untersucht. Die auf umfangreiches empirisches Datenmaterial gestützten Ergebnisse zeigen, daß es einer adäquaten medizinischen und auch psychosozialen Betreuung bedarf. Die derzeit im In- und Ausland laufenden Methadonprogramme müssen neu strukturiert werden, eine umfassende Revision der bisherigen Drogenpolitik ist dringend geboten.
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Wilhelm Riefler (†): Aus den Tagen von Ungarns Heldenkampf

Eine zeitgeschichtliche Dokumentation des Volksaufstands von 1956 in Ungarn

Erwin Riefler

Im Nachkriegs-Europa war in den zum Ostblock gehörenden Staaten die wirtschaftliche Lage extrem schlecht. In Ungarn stritten Nagy und Rákosi innerhalb der KP um die Macht. Vier Monate nach Stalins Tod erfolgte eine offizielle Proklamation eines neuen Reformkurses, welcher den Stalinismus verurteilte und mehr Freiheiten für das Volk in Aussicht stellte. Die anhaltenden repressiven politischen Verhältnisse und die Gespaltenheit der ungarischen KP führten zu einer zunehmenden Unzufriedenheit der Bevölkerung. Nach anfangs friedlichen Studenten- und Arbeiter-Demonstrationen brach nach einem von der damaligen KP-Staatspolizei verursachten Massaker an unbewaffneten Zivilisten 1956 in Budapest ein Volksaufstand aus. Die Gewalt auf beiden Seiten eskalierte, die Moskau-hörige Regierung rief die rote Armee zur militärischen Intervention nach Ungarn. Die russischen Panzerverbände rollten nach Ungarn und nach tagelangem heldenhaften Widerstand der Aufständischen, die vergeblich auf eine Intervention des Westens gehofft hatten, wurde der ungarische Freiheitskampf von der roten Armee blutig niedergeschlagen.
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Mensch und Gesellschaft

Schriftenreihe für Sozialmedizin, Sozialpsychiatrie, medizinische Anthropologie und philosophische Reflexionen

Edited by Erwin Riefler

Die Schriftenreihe “Mensch und Gesellschaft“ wendet sich an Forscher aus der Medizin und der Soziologie. Sie präsentiert seit 1999 Studien zur Sozialmedizin, Sozialpsychiatrie, medizinischen Anthropologie und philosophischen Reflexion. Die Reihe widmet sich dementsprechend einem breiten Themenspektrum: Von Ideologiekritik und politischer Psychologie bis zu Abhandlungen zur Moralphilosophie und historischen Betrachtungen zu außereuropäischen Medizintraditionen.
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Rassismus in Medien

Jean Baudrillards "Das Bild geht dem Realen voraus" oder Wie die Konstruktion von Rasse und Image unsere Sicht- und Denkweise beinflusst

Patricia Birungi and Erwin Riefler

Ausgehend vom Jahr 1999, in dem Schwarze Menschen in Österreich auf mehreren Ebenen in den Blickpunkt des medialen Geschehens gerückt wurden, hat die Autorin die Symbiose, die Rassismus und Medien oftmals eingehen, näher beleuchtet. Sie beschäftigt sich daher in ihrem Buch sowohl mit dem Bereich Medien, den Wirkungsmöglichkeiten dieser und deren Bezug zur (sogenannten) Realität genauso wie mit dem großen Bereich Rassismus und erläutert anhand von (sowohl historischen wie aktuellen) Beispielen, welche Unterschiede hier getroffen werden müssen. Abgerundet wird dieser Einblick mit einer von ihr durchgeführten Focus Group-Analyse zum Thema, die Einblicke in die Meinungs- und Einstellungswelt österreichischer Diskutanten bieten soll.
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Die Heiler von Samoa

O LE FOFO- Monographie über die Heiler und die Naturheilmethoden in West-Samoa

Christian Lehner and Erwin Riefler

Die Arbeit stellt eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung der medizinischen Glaubensvorstellungen und Heilpraktiken der Eingeborenen von Samoa dar. Nach jahrelangen vorbereitenden Feldstudien entstand dieses Buch unter Mithilfe der Bevölkerung von Upolu und Savai'i, um die im gesamten pazifischen Raum gerühmte und beachtete Heilkunst der Samoaner dem durch zunehmende Verwestlichung drohenden Vergessen zu entreißen. In Anbetracht der zunehmenden Abwendung der westlichen Medizin von hochtechnisierter Heilkunst erscheint die jahrtausendealte Medizin der polynesischen Völker, die vor allem in Samoa ihre ursprünglichste Form bewahrt hat, als Alternative, da sie eine beachtenswerte Form der medizinischen Heilkunst darstellt, deren Inhalte für die Wissenschaft und Forschung bewahrenswert erscheinen.