Search Results

You are looking at 1 - 10 of 19 items for

  • Author or Editor: Glaser x
Clear All Modify Search
Restricted access

Utopische Inseln

Beiträge zu ihrer Geschichte und Theorie

Glaser

Vorgestellt werden Inselutopien von Platons Atlantis-Mythos bis zu Terrorutopien aus der untergegangenen DDR. Denn die vorbildlichen Staats- und Gesellschaftsentwürfe der Antike und der Renaissance verwandeln sich in der Moderne langsam in Zwangsgebilde, die das Glück (oder eher: das Unglück) ihren Bürgern aufzunötigen versuchen. Behandelt werden auch Reiseberichte zu realen Inseln, die - wie Tahiti - als aufgefundenes Utopia angesehen wurden. Die Erschlagung des Weltumseglers Cook auf Hawaii wird zum Präludium für die erste Terrorutopie - Sades Staatsroman «Aline und Valcour».
Restricted access

Goethe und die Natur

Referate des Triestiner Kongresses

Glaser

Auf dem Triestiner Goethe-Kongress des Jahres 1982 sind die naturwissenschaftlichen Schriften Goethes erneut einer kritischen Revision unterzogen worden. Beteiligt sind an dieser Revision Germanisten, Philosophen, Physiker, Biologen, Chemiker und Wirtschaftswissenschaftler verschiedener europäischer und amerikanischer Universitäten. Beantwortet werden sollte die Frage: inwiefern kann Goethes Naturidee heute von «alternativer» Wissenschaft reklamiert werden? Und: inwiefern gilt der harmonische Naturbegriff der wissenschaftlichen Arbeiten auch für die poetische Produktion des Autors?
Restricted access

Glaser

Einsetzend mit der Argonautensage, in der von der Liebesaffäre Jasons und Medeas berichtet wird, verfolgt das Buch Wandlungen in Charakter und Taten der berühmten Kindsmörderin. Geht es bei Euripides noch um Frauenehre und gebrochene Eide, so stellt Seneca sie bereits als eine Rasende dar, die nach dem höchsten Verbrechen giert. Macht die ‘tragédie classique’ aus der Kindsmordtragödie eine doppelte Liebestragödie, so gerät Medea dem ‘Sturm und Drang’ zur melancholischen Heroine, die sich mit Mord von der verachteten Welt verabschiedet. Das Buch endet mit kritischen Anmerkungen zu Christa Wolfs Medea-Roman und Heiner Müllers Medeamaterial.
Restricted access

Gottfried Benn 1886 - 1956

Referate des Essener Colloquiums zum hundertsten Geburtstag

Glaser and Glaser

«Dieser Haß, den ich mein Leben lang erzeugte, ist mir ein Rätsel. Aber tut nichts. Ich mag nur einen makabren, anrüchigen Ruhm, keinen lauteren idealistischen.» Diese Worte Benns galten zu seinen Lebzeiten und noch lange nach seinem Tode. Denn der Ruhm, den er nach Kriegsende mit den 'Statischen Gedichten' errang, ging in den siebziger Jahren sichtlich zu Ende, und es begann die Phase der politischen Abrechnung mit dem Dichter. Das Essener Colloquium, dessen Referate hier vorgelegt werden, fühlte sich frei von der Verpflichtung, eine politische Rehabilitierung Benns versuchen zu müssen. Es stellte sich vielmehr die Frage, worin denn nun die ästhetische Faszination eines Autors gründet, der im selben Augenblick kurrente Ideologien vertrat und doch Gedichte schrieb, die seine Epoche überdauerten.
Restricted access

Armee gegen das Volk?

Zeitgenössische Studie mit Dokumenten zur Einsatzplanung des Militärs im Innern der DDR (1949-1965/66)

Günther Glaser

Entgegen anders lautenden Erklärungen planten die SED-, die Staats- und die Armeeführung streng geheim den Einsatz militärischer Kräfte in Konfliktsituationen im Innern der DDR. Auf der Grundlage neu erschlossener und bisher nur teilweise bekannter Archivalien wird dies erstmals durchgehend für fast 20 Jahre belegt. Der Autor sucht nach Antworten auf die Frage, mit welchen Absichten die Spitzen dies taten und welchen Einfluss die sowjetische Führungsmacht darauf nahm. Thematisiert wird, wie die Politik von SED und Regierung in der Gesellschaft aufgenommen wurde und ob die Aussicht bestand, dass die Jugend als Waffenträger sich gegen Andersdenkende einsetzen lassen würde. Will der Autor damit den Blick auf den Beitrag von NVA-Angehörigen zur friedlichen Revolution in der DDR 1989/90 öffnen?
Restricted access

Babett Gläser

Inwiefern gelingt es der katholischen Kirche, Einfluss auf die Politik der Europäischen Union zu nehmen? Um Antworten auf diese spannende Frage zu finden, muss zunächst geklärt werden, wer überhaupt auf europäischem und internationalem Parkett handelt – der Heilige Stuhl oder die Vatikanstadt? In dieser Studie wird anhand des verfügbaren Quellenmaterials diskutiert, welche Rolle die katholische Kirche beispielsweise bei der Osterweiterung der Europäischen Union oder aber bei der Erarbeitung der Europäischen Grundrechtscharta gespielt hat.
Restricted access

Die "Quelle der italienischen Literatur" in Weimar

Sprachlehre und Sprachwissenschaft bei Christian Joseph Jagemann und Carl Ludwig Fernow

Margrit Glaser

In der kleinen thüringischen Residenzstadt Weimar des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts herrschte ein reges Interesse an Italien, seiner Kunst, Kultur, Sprache und Literatur. Die vorliegende Studie untersucht das sprachwissenschaftliche, hauptsächlich italianistische Werk der herzoglichen Bibliothekare Christian Joseph Jagemann (1735-1804) und Carl Ludwig Fernow (1763-1808). Neben achtbaren Arbeiten zur italienischen Kultur und Literatur haben beide Autoren eine Grammatik des Italienischen für den Fremdsprachenerwerb verfasst. Während Jagemanns Schriften konsequent der Idee eines umfassenden und breit gefächerten Sprach-Lehr-Programms folgen, mit dem er die Verbreitung der italienischen Literatur in Deutschland nachhaltig zu fördern suchte, markiert Fernows Sprachlehre die Schnittstelle zwischen traditioneller Grammatik und moderner Sprachanalyse. Er verbindet die sprachphilosophischen Theorien der französischen Aufklärung und deren italienischen Reflex mit sprachtheoretischen Extrakten der Kantischen Philosophie und der Philosophischen Grammatik im Sinne Adelungs.
Restricted access

Der Held und sein Raum

Die Konstruktion der erzählten Welt im mittelhochdeutschen Artusroman des 12. und 13. Jahrhunderts

Andrea Glaser

Die Interpretation der mittelalterlichen Artusromane ist häufig noch mit dem Vorurteil behaftet, dass die Imaginationen des Raumes in diesen Werken weit weniger ausgeprägt seien als in den Romanen der Moderne. Diese strukturalistische Untersuchung hingegen zeigt, dass die Dichter der Artusromane ein vielfältiges, originelles Repertoire an Raumvorstellungen entwickelt haben. In der vergleichenden Analyse von Hartmanns Erec und Iwein, Wolframs Parzival und Heinrichs Crône kristallisieren sich als markante Strukturen Schwellenräume, Bewegungsräume und visuelle Phänomene heraus. Zugleich erweist sich der jeweils verschieden ausgearbeitete poetische Raum als Schlüssel zum Verständnis der einzelnen Werke.
Restricted access

«Reorganisation der Polizei» oder getarnte Bewaffnung der SBZ im Kalten Krieg?

Dokumente und Materialien zur sicherheits- und militärpolitischen Weichenstellung in Ostdeutschland 1948/49

Günther Glaser

1948/49 wurde in Ostdeutschland unter dem maßgeblichen Einfluß der sowjetischen Besatzungsmacht der Aufbau einer Sicherheits- und Militärorganisation eingeleitet. Dieser Wandel wird in dem Band konkret-historisch mit Dokumenten und Materialien belegt, die größtenteils bis 1989/90 geheimgehalten wurden und hier erstmals veröffentlicht werden. Insbesondere wird der Kontext mit internationalen, nationalen und innenpolitischen Ereignissen deutlich. Erstmalig wird publik, daß es auch andersgerichtete Vorstellungen als die offiziellen gab. Der Herausgeber greift damit ein in der DDR tabuisiertes Thema auf und kann die Geschehnisse und Probleme tiefer ergründen als Wissenschaftler zuvor.
Restricted access

Rosemarie Gläser

This book is a synopsis of sixteen original articles on English in Science and Technology/ESP written by Rosemarie Gläser between 1978 and 1994 and published in different countries. They cover the author's main areas of research and constitute the four parts of the book: 1. Lexicology and Phraseology; 2. Text Linguistics; 3. Stylistics, and 4. Diachronic LSP Studies.
Emphasis is placed on an integrated approach to genre analysis, which is based on extensive text corpora and which results in genre profiles. Each genre profile is characterised by communicative and linguistic features, including rhetorical and also aesthetic properties. The diachronic approach is illustrated by ESP genres of the 16th and 17th centuries.