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Edited by Gun-Britt Kohler

Unter dem Titel "Blickwechsel - Smena vzgljadov" fand im Mai 2008 eine internationale Tagung in Oldenburg statt, deren Ziel es war, den Modelltransfer in andere (auch andere nationalphilologische) Kontexte und die sich daraus ergebenden Interaktionen zu untersuchen. Zugleich war die Tagung und ist der Sammelband der Wirksamkeit des Oldenburger Slawisten Rainer Grübel gewidmet, die in den letzten vierzig Jahren weit über die disziplinären Grenzen seines Faches Bedeutung erlangt hat. Der Band gliedert sich in drei umfangreiche Schwerpunkte: Der 1. Abschnitt diskutiert Transferbewegungen und dabei die Rezeption der Theorien Michail M. Bachtins im Westen und deren Retransfer in die russische Szene. Der Schwerpunkt Kunsttheorie, Kulturtheorie, Philosophie behandelt 2. Probleme der Kunst-Lüge, der Politik des Tonfilms der Stalinzeit, der Frage nach "Name und Kultur in Russland" oder die Rolle des Samizdat für die Auflösung des Sozialistischen Realimsus. Der 3. Schwerpunkt widmet sich dem Komplex "Artefakte, Autoren, Konzepte" mit Artikeln zur internationalen Anagrammtheorie.
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Gun-Britt Kohler, Rainer Grübel and Hans Henning Hahn

Die Frage nach den Beziehungen der in die Donaumonarchie inkorporierten slavischen Länder zu Österreich-Habsburg ist – auch vor dem Hintergrund der heute in den betroffenen Ländern sich vollziehenden Transformationsprozesse – von nicht verjährendem Interesse. Vierzehn ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler legen zu dieser Problematik exemplarische Einzelstudien aus geschichtswissenschaftlicher, slavistisch-literatur- und -sprachwissenschaftlicher sowie kunst- und kulturhistorischer Perspektive vor, die überdies verschiedene Bereiche der Slavia fokussieren (Böhmen, Polen, Kroatien, Ukraine, Slowenien). Über die disziplinären Erträge jedes einzelnen der Aufsätze hinaus liegt der Reiz der vorliegenden Sammlung in der Mischung der Ansätze, in der bestechenden Vielfalt der Detailfragen und in der Diversität der methodischen Verfahrensweisen. In der Gesamtschau verbinden sie sich zu einer höchst konstruktiven und anregenden Lesart des Problemkomplexes «Habsburg und die Slavia», die nicht zuletzt dem interdisziplinären Diskurs neue Impulse geben dürfte.