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Erfahrung und Glaube

Die Begründung des pastoralen Prinzips durch die Offenbarungskonstitution des II. Vatikanischen Konzils

Hanjo Sauer

«Die Erforschung des Zweiten Vatikanum befindet sich noch in einem Anfangsstadium. Seine Geschichte und Theologie sind nirgendwo umfassend dargestellt. Seine Schlüsseltexte sind willkürlichen Interpretationen und gehässiger Polemik schutzlos preisgegeben. Hanjo Sauer schließt mit seiner Arbeit über die Offenbarungskonstitution eine echte Lücke. Er rekonstruiert den historischen Befund. Die Textgeschichte der Konstitution ist aufregend. Hauptgegner Ottaviani und Bea sowie Karl Rahner sitzen an einem Tisch. Im Streit zwischen Lehramt und Theologie siegt die Theologie auf der Ebene des Lehramtes.
Das Konzil ist ein Schlüsselereignis der Kirchengeschichte. Es widerlegt und überwindet den Traditionalismus. Das Zweite Vatikanum lehrt: Die Offenbarung ist kein verbaler Vorgang. Sie besteht aus Worten und Taten. Sie umfaßt Dogmatik und Pastoral. Die Pastoral ist ein Grundprinzip von Aussagen über die Wahrheit des Glaubens. Er macht Leben erfahrbar».
Elmar Klinger
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Wie von Gott reden?

Ansätze der Theologie im 20. Jahrhundert

Series:

Hanjo Sauer

Das 20. Jahrhundert zeichnet sich durch tief greifende Umbrüche in der Theologie aus. In sehr unterschiedlichen Ansätzen suchen Theologen und Theologinnen unter den Bedingungen ihrer Zeit das Geheimnis Gottes zur Sprache zu bringen. In dreißig Porträts werden diese Ansätze mit besonderer Berücksichtigung der Verflechtung von Biografie und Werk kurz dargestellt. Neben ausführlichen Literaturhinweisen ist jeweils ein Originaltext beigefügt. So soll deutlich werden, welche Herausforderung es darstellt, authentisch von Gott zu reden.
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Die Menschenrechte als Ort der Theologie

Ein fundamental- und moraltheologischer Diskurs

Hanjo Sauer and Alfons Riedl

Das II. Vatikanische Konzil hat mit seiner Neuorientierung auch die moderne Freiheitsgeschichte und die Menschenrechte zu einem Thema von Kirche und Theologie gemacht, das die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. konsequent aufgegriffen und zum Schwerpunkt ihrer Pontifikate gemacht haben. So erfreulich die weltweite offizielle Anerkennung der Menschenrechte seit deren Allgemeiner Erklärung durch die Vereinten Nationen 1948 ist, so erweist sich doch deren Durchsetzung dort als sehr schwierig, wo massive politische Interessen im Spiel sind.
Vor diesem Hindergrund stellen sich der Theologie die Fragen: Welche fundamentale Bedeutung für die Theologie haben die Menschenrechte und der praktische Einsatz, den diese erfordern? Um welche konkreten Positionierungen geht es angesichts ihrer Durchsetzung? Dieser fundamental- und moraltheologische Diskurs möchte dazu theoretische und praktische Impulse geben.
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Migration in Theologie und Kunst

Transdisziplinäre Annäherungen

Series:

Edited by Hanjo Sauer and Julia Allerstorfer

Die Beiträge untersuchen disziplinübergreifend das Phänomen Migration. Die AutorInnen betrachten Migration als ein konstitutives Element der Menschheitsgeschichte und als globales Zukunftsthema. Spätestens seit Beginn der Flüchtlingswelle aus Syrien nach Europa und auch Österreich in den Sommermonaten 2015 ist diese Thematik integraler Bestandteil medialer, politischer und öffentlicher Kontroversen. Migration ist kein modernes Phänomen. Wanderungsprozesse aufgrund existenzieller Bedrohungen oder Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen anderswo hat es immer gegeben. Die BeiträgerInnen diskutieren Migration aus den Perspektiven der Theologie, Philosophie und der Kunstwissenschaft. Die Bandbreite der Sujets reicht hierbei von alttestamentarischen Bibelstellen bis hin zum Europa der Neuzeit, über Kolonialismus, Imperialismus und Globalisierung. Aus kunstwissenschaftlicher Perspektive wird der Migrationsbegriff hinsichtlich unterschiedlicher Epochen und Kunstgattungen aufbereitet.

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Leben – Erleben – Begreifen

Zur Verbindung von Person und Theologie- Festgabe für Johannes Singer zum 80. Geburtstag

Hanjo Sauer and Franz Gmainer-Pranzl

Die grundlegenden Differenzierungen neuzeitlichen Denkens (Subjekt – Objekt, Person – Ding, Vernunft – Gefühl) verlieren im Zeitalter der «virtuellen Welten» immer mehr ihre wirklichkeitsorientierende Funktion. Damit gerät jene komplexe Vermittlung von Geist und Natur, die «Person» genannt wird, aus dem Blick. Diese Entwicklung muss die Theologie herausfordern. Ihr zentrales Anliegen ist es, Gottes Wort zu verstehen und für die gegenwärtige Wirklichkeit auszulegen. Die Begegnung mit Gott besagt für den Menschen eine ungeheure Erfahrung der Freiheit, die ihn in einer radikalen Weise «Person» werden lässt.
In unterschiedlichen Zugangsweisen (systematisch, narrativ, institutionsbezogen) werden Überlegungen zur Verbindung von Person und Theologie angestellt. Dabei wird deutlich: Die eigene gläubige Existenz ist Grundlage, Voraussetzung und Ziel reflexiv-theologischer Bemühungen. In ihr können sich Glaube und Humanität, Autorität und Freiheit, lokale Verwurzelung und universale Perspektiven auf schöpferische Weise miteinander verbinden.
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Religion und Ästhetik bei Ingmar Bergman und Luis Buñuel

Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Medium Film

Hanjo Sauer and Monika Leisch-Kiesl

Religion und Ästhetik haben im filmischen Œuvre der beiden für das 20. Jahrhundert sehr bedeutsamen, jedoch auch sehr unterschiedlichen Regisseure Ingmar Bergman und Luis Buñuel eine Schlüsselstellung. Der tief greifende Unterschied zeigt sich im jeweils prägenden kulturellen und religiösen Milieu, jedoch vor allem auch in den differierenden, jeweils sehr spezifischen Filmsprachen. Der schwedische Protestantismus ist die Welt des einen, der spanische Katholizismus die Welt des anderen. Eine religionskritische, an der Eigenständigkeit des Menschen interessierte Grundhaltung vereint beide; jedoch führen sie diese Auseinandersetzung auf sehr spezifische Weise. Der Autor und die Autorin haben sich gemeinsam mit einer Gruppe von Studierenden in einer interdisziplinären Lehrveranstaltung in fundamentaltheologischer und kunstwissenschaftlicher Perspektive mit den Aspekten der Religion und der Ästhetik auseinandergesetzt. Dieser Band bietet neben Grundsatzreflexionen eine Reihe von Besprechungen ausgewählter Filme.