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Hans Winter

Die Zielsetzung dieser Arbeit orientiert sich an neueren Tendenzen didaktischer Theoriebildung mit ihrer Konzentrierung auf den Leser. Der Verfasser entwickelt ein Lernmodell, das insofern innovativ ist, als es darstellt, wie Volksstücke der Gegenwart mit Formen produktiver literarischer Rezeption erschlossen werden und Schüler berufsbildender Schulen ihre subjektiven Ansichten, Alltagserfahrungen, Erlebnisse, Erkenntnisse und Betroffenheiten in die literarische Rezeption einbringen. Das gewonnene empirische Material lässt Aussagen über das Rezeptionsverhalten von Schülern berufsbildender Schulen zu, die so bisher nicht gemacht werden konnten und die sowohl die Praktikabilität als auch die Effektivität des rezeptionspragmatischen Ansatzes im Bereich berufsbildender Schulen erweisen.
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Die theologische und philosophische Auseinandersetzung im Protestantismus mit J.G. Fichtes Schrift- «Versuch einer Kritik aller Offenbarung»von 1792

Kritische Rezeption und zeitgenössische Kontroverse als Vorphase zum sogenannten Atheismusstreit von 1798/99

Hans Winter

Das Buch hat eine theologiegeschichtliche Themenstellung im Grenzbereich von Theologie und Philosophie zum Inhalt. Fichte hatte 1798 im Philosophischen Journal den sogenannten Atheismusstreit ausgelöst. In dieser Monographie wird die wenig erforschte Vorgeschichte des Streites untersucht. Es wird dargestellt, wie die theologische und philosophische Kontroverse nach dem Erscheinen von Fichtes religionskritischer Schrift Versuch einer Kritik aller Offenbarung von 1792 verlaufen ist. Hier fallen bereits die eigentlichen theologischen und philosophischen Grundentscheidungen. Es bilden sich die Argumentationsstrukturen gegen Fichtes Atheismus heraus.
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«Die Wunde Lenz»

J. M. R. Lenz- Leben, Werk und Rezeption

Inge Stephan and Hans-Gerd Winter

J. M. R. Lenz’ umfangreiches Werk ist in der Forschung lange vernachlässigt worden. Dies nicht nur wegen der abwertenden Urteile über Autor und Werk, sondern vor allem auch aufgrund der unzulänglichen Edition des Werkes. Es gibt keine historisch-kritische Ausgabe; wichtige Teile des Werkes sind nicht oder unzulänglich in Leseausgaben ediert; nicht bei allen Texten ist Lenz’ Autorschrift sicher. Inzwischen hat sich die Forschung enorm verbreitert. Mit zum Teil unterschiedlichen Begründungen ist in Lenz’ Texten eine Modernität erkannt worden, die ihn aus seinem Umfeld heraushebt, wenngleich die historische Intertextualität und die Einbindung in zeitgenössische Diskurse ein wichtiger Forschungsgegenstand bleiben. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge zu einer Tagung, die vom 23. bis 25. Mai 2002 aus Anlaß des 210. Todestages Lenz’ in Berlin stattgefunden hat.
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Zwischen Kunst und Wissenschaft

Jakob Michael Reinhold Lenz

Inge Stephan and Hans-Gerd Winter

Biografie und Werk des Sturm und Drang-Autors Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) üben eine anhaltende Faszination auf Schriftsteller und Künstler unserer Zeit aus. Seine Person und sein unglückliches Schicksal, das in Ausgrenzung und Krankheit endete, bilden immer noch ein Identifikationsmuster, an dem Künstler der Gegenwart Ängste und Wünsche abarbeiten können, die ihre eigene Rolle betreffen. Dass Lenz zu Lebzeiten in den Spielen um Macht und Geltung im literarischen Feld unterlag, bringt ihm heute eher Sympathie ein.
Dieser Band, der auf eine Konferenz an der Humboldt-Universität zu Berlin (2005) zurückgeht, behandelt die Frage, wie Lenz in unserer Gegenwart in Literatur und Literaturwissenschaft, aber auch in Theater, Musik und Kunst und in einer Ausstellung präsent ist; er untersucht, welches Bild von Autor und Werk sich ergibt, in welchen ästhetischen und/oder thematischen Zusammenhängen auf Lenz rekurriert wird und wie sich die Auseinandersetzung mit der Lebens- und Werkgeschichte dieses Autors auf der Basis unseres heutigen Bewusstseinsstandes gestaltet.
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Büchner-Opern

Georg Büchner in der Musik des 20. Jahrhunderts

Peter Petersen and Hans-Gerd Winter

Seit dem Welterfolg der Oper Wozzeck von Alban Berg ist Georg Büchner Teil der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts geworden. Zwischen 1925 und heute wurden 15 Büchner-Opern aufgeführt, darunter einige von bleibendem Wert. Der Band gibt einen Überblick über die Werke, problematisiert ihren Status als «Literaturopern» und bringt Einzelanalysen der Stücke von Paul Dessau, Peter Maxwell Davies, Friedrich Schenker, Gottfried von Einem, Alban Berg, Manfred Gurlitt und Wolfgang Rihm. In zwei Beiträgen wird die Geschichte der Büchner-Rezeption in der Literaturwissenschaft dargelegt. Die von der Fachwissenschaft entwickelten Büchner-Bilder zeigen Spuren der jeweiligen zeit- und geistesgeschichtlichen Kontexte, die sich auch in den Opern wiederfinden.
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Produktionsintegrierter Umweltschutz und Eigenverantwortung der Unternehmen

Unter Mitarbeit von Klaus Feseker / Niels Griem / Carola Spiecker

Hans-Dietrich Haasis, Wilfried Müller and Gerd Winter

«Vom additiven zum produktionsintegrierten Umweltschutz» – so ist der seit Ende der achtziger Jahre im industriellen Umweltschutz sich durchsetzende Wandel am besten zu charakterisieren. Die Realisierung produktionsintegrierter Umweltschutzmaßnahmen stellt für die Rechtswissenschaften, die Betriebswirtschaftslehre und die (Arbeits-)Soziologie interessante theoretische und empirische Herausforderungen dar. Denn generell ist mit der Notwendigkeit einer Implementation von Umweltschutzmaßnahmen dieser Qualität eine Erweiterung der rechtlichen, technischen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Komplexität verbunden. In diesem Sammelband werden hierfür theoretisch begründete Handlungsempfehlungen entwickelt, mit denen auch weiterhin vorhandene Innovationsbarrieren, gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, überwunden werden können.