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Das Personalstatut arabischer Länder- Problemfelder, Methoden, Perspektiven

Ein Beitrag zum Diskurs über Theorie und Praxis des Islamischen Rechts

Hans-Georg Ebert

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Die Religiöse Stiftung im Islam (waqf) nach hanafitischer Lehre

Die stiftungsrechtliche Kodifikation von Qadrî Pâshâ

Series:

Hans-Georg Ebert

Der ägyptische Jurist Muhammad Qadrî Pâshâ (gest. 1886) erstellte Ende des 19. Jh. nach den Kodifikationen zum islamischen Familienrecht und zum islamischen Zivilrecht auch eine solche zum Recht der Religiösen Stiftung (waqf) auf hanafitischer Grundlage. Er orientierte sich dabei vor allem an den klassischen islamischen Rechtswerken und Fatwâ-Sammlungen. Nach dem Muster europäischer Gesetzeswerke untergliederte der Autor das Sachgebiet in einzelne Kapitel und Abschnitte. Damit schuf er ein wichtiges Referenzwerk, welches nach seinem Tode erstmals 1894 in Kairo im Druck erschien. Qadrî Pâshâ nutzte verschiedene Methoden der hanafitischen Lehre, um den Rechtstext an die existierenden gesellschaftlichen Bedingungen und Herausforderungen anzupassen. Die in der Folgezeit veröffentlichten Gesetze der arabischen Länder zur Religiösen Stiftung konnten auf den Text zurückgreifen. Dabei ging und geht es vor allem um eine zeitgemäße Verwaltung und gewinnbringende Nutzung von gestifteten Immobilien. Die kommentierte Übersetzung folgt dem arabischen Original.

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Die Qadrî-Pâshâ-Kodifikation

Islamisches Personalstatut der hanafitischen Rechtsschule

Hans-Georg Ebert

Der ägyptische Jurist Muhammad Qadrî Pâshâ (gestorben 1886) veröffentlichte im Jahre 1875 erstmalig in der islamischen Welt eine nach westlichem Muster erstellte Kodifikation des islamischen Familien-, Personen- und Erbrechts. Aufgrund seiner rechtlichen und sprachlichen Fähigkeiten legte er ein detailliertes Gesetz vor, welches sich ausschließlich an den Bestimmungen der hanafitischen Rechtsschule orientierte. Die Umgestaltung des ägyptischen Gerichtssystems Ende des 19. Jahrhunderts, aber auch der Informationsbedarf europäischer Länder ließen diese Kodifikation zu einer wichtigen Quelle für rechtliche Entscheidungen in Ägypten und im Maschrek, aber auch in Bezug auf Muslime in Europa werden. Bis heute wird der Rechtstext zu Rate gezogen, wenn es um Rechtslücken und rechtliche Interpretationen zum Personalstatut arabischer Länder geht. Zudem diente und dient der Text als Grundlage für derartige Gesetze in vielen islamischen Staaten. Die Übersetzung der Qadrî-Pâshâ-Kodifikation basiert auf der ursprünglichen arabischen Textvorlage.
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Hans-Georg Ebert

Dieser Band zum Erbrecht arabischer Länder behandelt ein Rechtsgebiet, welches außerhalb der arabischen Welt nur selten im Mittelpunkt steht. Mit der zunehmenden internationalen Verflechtung ergibt sich die Notwendigkeit, erbrechtliche Prinzipien und Regelungen aus der Region Nordafrikas und des Vorderen Orients auch in deutscher Sprache Interessenten zugänglich zu machen. Nach einer Einführung in das System und die Geschichte des Islamischen Erbrechts wird die Rechtslage in den einzelnen arabischen Ländern mit Quellenverweisen dargestellt. Daran schließt sich die Beschreibung der grundlegenden islamisch-rechtlichen Bestimmungen an. Ausführlich und vergleichend werden die Regelungen der gesetzlichen Erbfolge sowie zum Vermächtnis analysiert. Die Ausführungen orientieren sich an den Werken islamischer Rechts- und Religionsgelehrter. Ein umfangreiches Glossar arabischer Termini mit Bezug zum Erbrecht soll die Erschließung arabischer Quellen zum Erbrecht erleichtern.
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Edited by Hans-Georg Ebert

Die Reihe Leipziger Beiträge zur Orientforschung widmet sich Themen und Problemfeldern der islamischen Welt in Vergangenheit und Gegenwart. Dabei werden unterschiedliche Disziplinen, Regionen und Methoden erfasst. Das Spektrum reicht von rechtlichen, historischen, religiösen, kulturellen, sprachlichen, politischen und sozial-ökonomischen Fragestellungen bis hin zu vergleichenden "area studies". Innerhalb der Reihe erscheinen die in Zusammenarbeit mit der "Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht e.V." herausgegebenen Tagungsbände. Die einzelnen Veröffentlichungen sollen das interkulturelle Verständnis fördern, neue Forschungsansätze aufzeigen und Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen präsentieren.
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Hans-Georg Ebert

Staats- und Rechtsauffassungen im Islam gehören zu den Kernproblemen historischer und aktueller Beschäftigung mit der Region des Nahen und Mittleren Osten. Die vorliegende Studie behandelt den Einfluß islamischer Theorien auf die moderne Verfassungs- und Rechtsentwicklung in den arabischen Ländern und Iran. Ausgehend von den «klassischen» islamischen Staats- und Rechtsvorstellungen werden grundlegende Fragen der Einbindung des Islam und seiner Rechts- und Religionsgelehrten in den staatlichen Mechanismus dargestellt und in ihrer konkreten Erscheinungsweise erörtert. Die Untersuchungen beleuchten die Widersprüchlichkeit einer partiellen Fortexistenz des islamischen Rechts einerseits und der Schaffung von Rechtsnormen entsprechend den Regelungserfordernissen moderner Staatlichkeit andererseits. Dies spiegelt sich in islamischen Verfassungsmodellen und in den gültigen Verfassungsdokumenten der Region wider.
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Series:

Edited by Hans-Georg Ebert

Das Islamische Recht, die sharī’a, prägt wesentlich die Rechtsordnungen in der Region Nordafrikas und des Vorderen Orients. Die Beiträge dieses Bandes – mehrheitlich auf der Jahrestagung der «Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht e.V.» 1999 gehalten und derem 1. Vorsitzenden, Herrn Professor Dr. Ernst Klingmüller, gewidmet – beschäftigen sich mit theoretischen und praktischen Problemen bei der Anwendung islamischer Rechtsnormen. Neben zivil- und handelsrechtlichen Fragen werden vor allem Aspekte des Familienrechts, des Kindschaftsrechts und des Erbrechts in der Region behandelt. Die Beiträge unterstreichen die Flexibilität und Entwicklungsfähigkeit des Islamischen Rechts.
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Beiträge zum Islamischen Recht X

Zu Ehren von Hilmar Krüger

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Edited by Hans-Georg Ebert

Der Band ist dem Initiator und Ideengeber der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht, Professor Dr. Hilmar Krüger, gewidmet. Er enthält Aufsätze, die auf der Jahrestagung des Vereins am 17. und 18. Oktober 2014 in Leipzig gehalten wurden. Zum einen werden Themen, die sich mit der Rolle des Islamischen Rechts in den Rechtsordnungen der modernen arabischen Welt befassen, behandelt. Zum anderen beschäftigen sich die Autoren dieses Buches mit den spezifischen rechtlichen Verhältnissen, so in Ägypten und in den arabischen Golfländern. Der Band wendet sich sowohl an Juristen, die sich mit der arabischen Welt praktisch oder theoretisch befassen, als auch an Orientalisten und Islamwissenschaftler, die an rechtlichen Entwicklungen und möglichen rechtlichen Perspektiven der arabischen Länder interessiert sind. Es werden darüber hinaus Fragen der rechtlichen Beziehungen zwischen arabischen Ländern und Europa erörtert.
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«Der Islam und die Grundlagen der Herrschaft»

Übersetzung und Kommentar des Werkes von Alî Abd ar-Râziq

Hans-Georg Ebert and Assem Hefny

Alî Abd ar-Râziqs Werk Der Islam und die Grundlagen der Herrschaft gehört zu den Schriften muslimischer Autoren des frühen 20. Jahrhunderts, die den Diskurs um das Verhältnis von Staat und Politik im Islam wesentlich mitgeprägt haben. Der Verfasser, selbst Azhar-Gelehrter und Richter am Islamischen Gericht von al-Mansûra (Ägypten), begründet aus der islamischen Tradition heraus die politische Verankerung des Kalifats und der Kalifen. Das Kalifat verliert damit seinen religiösen Schein und wird zur einfachen Herrschaftsform. Diese Theorie wirkte zunächst schockierend auf viele Muslime und auf die Mehrheit der islamischen Rechts- und Religionsgelehrten. Alî Abd ar-Râziq verlor alle Ämter, sein Buch wurde auf den Index gesetzt. Auch in den aktuellen Auseinandersetzungen innerhalb und außerhalb der islamischen Welt um Demokratie und Menschenrechte vermittelt das Werk bis heute interessante Ansatzpunkte.
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Islamisches Zivilrecht der hanafitischen Lehre

Die zivilrechtliche Kodifikation des Qadrî Pâshâ

Series:

Hans-Georg Ebert and Assem Hefny

Auf der Grundlage der hanafitischen Rechtsliteratur erstellte der ägyptische Jurist Muhammad Qadrî Pâshâ eine zivilrechtliche Kodifikation, die erstmals im Jahre 1891 in Ägypten aus seinem Nachlass veröffentlicht wurde. Nach dem Muster der osmanischen Mecelle formulierte Qadrî Pâshâ einen Rechtstext, der schuld-, sachen- und verfahrensrechtliche Bestimmungen enthält. Für die neu gebildeten Rechtsschulen des Landes diente die Kodifikation als Orientierung hinsichtlich des islamischen Zivilrechts. Die späteren Zivilgesetzbücher einiger arabischer Länder wie Ägypten, Jordanien und Irak beziehen sich in einzelnen Regelungen auf den Text. Auch außerhalb der arabischen Welt wurde das Gesetzbuch eine wichtige Referenzquelle für das islamische Zivilrecht. Die Übersetzung folgt der ursprünglichen arabischen Textvorlage. In den Kommentaren und Erläuterungen werden sowohl die islamisch-rechtlichen Begriffe als auch die Besonderheiten der rechtlichen Systematik herausgearbeitet.