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  • Author or Editor: Hans-Jörg Schwenk x
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Hans-Jörg Schwenk

Das Buch lässt die Problematik der Gliederung des syntaktischen Umfelds des deutschen Verbs in einem völlig neuen Licht erscheinen. Der Autor weist nach, dass das bislang im Bereich der Differenzierung und Klassifizierung der Begleiter des Verbs angenommene Gerüst, das sich auf die Dichotomie bestehend aus Ergänzungen und Angaben stützt, nicht trägt. Dieses Gerüst ist daher aufzugeben und durch ein quaternäres System, das sich in die Bestandteile der Mitgaben, Beigaben, Zugaben und Angaben verzweigt, zu ersetzen. Der Autor zeigt darüber hinaus, wie sich das dort erarbeitete und neu erstellte theoretische Konzept lexikographisch aufbereiten und im Rahmen eines Valenz- und Konstruktionswörterbuchs verwerten lässt.

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Exemplarisches Valenz- und Konstruktionswörterbuch deutscher Verben

Die Differenzierung und Klassifizierung der Begleiter des deutschen Verbs und ihre lexikographische Umsetzung in neuer Konzeption

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Hans-Jörg Schwenk

Mit dem Buch und dem darin vorgestellten exemplarischen Valenz- und Konstruktionswörterbuch deutscher Verben wird ein völlig neues Kapitel in der valenzorientierten Lexikographie aufgeschlagen. Die Neuerung besteht vor allem darin, dass die valenzgebundenen Begleiter des Verbs nicht mehr nur wie bisher in obligatorische und fakultative Ergänzungen gespalten, sondern erstmals die syntaktisch nicht notwendigen Aktanten ihrerseits wiederum nach den Kriterien der semantischen Impliziertheit sowie der Redundanz in optionale und fakultative Mitgaben, ohnehin nur optionale Beigaben und die ebenfalls ausschließlich durch das Merkmal der Optionalität geprägten Zugaben geschieden und hinsichtlich ihres Status entsprechend gekennzeichnet werden.

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Hans-Jörg Schwenk

Mit dieser Arbeit wird ein neuer Weg in der slavisch/polnischen und kontrastiven slavisch/polnisch-deutschen Aspektforschung beschritten. Ziel ist es, dem slavisch/polnischen Verbalaspekt ein tragfähiges theoretisches Gerüst zu verleihen und ihn in seiner Mehrdimensionalität, in seiner dreifachen Eigenschaft als grammatisches, lexikalisches und lexikographisches Phänomen darzustellen und zu beschreiben. Auf der Grundlage einer empirischen Untersuchung am Beispiel des aktuellen Präteritums wurde die Semantik der Imperfektiv-Perfektiv-Opposition im Polnischen erschlossen und gezeigt, wie diese lexikographisch in polnisch-deutschen Wörterbüchern verarbeitet werden muss. Damit wurde der Nachweis dafür erbracht, dass an slavisch/polnische Verben nicht rein lexikographisch, sondern lexiko-aspektographisch herangegangen werden muss, um zu gewährleisten, dass sowohl die lexikalischen als auch die aspektuellen Bedeutungen erfasst werden. Außerdem wurde klargestellt, was sich eigentlich hinter grammatischer Aspektualität verbirgt, wie diese im Slavischen/Polnischen und im Deutschen ausgedrückt wird und welchen verbsemantischen Bedingungen sie unterliegt.
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Hans-Jörg Schwenk

Das Buch wirft ein völlig neues Licht auf die Wortartenklassifikation im Deutschen im Allgemeinen und die Adjektiv-Adverb-Opposition im Besonderen. Es liefert den Beweis dafür, dass sich in Wirklichkeit hinter dem Gegensatz zwischen Adjektiv und Adverb keine Wortarten-, sondern eine Satzteileopposition verbirgt. Deshalb wirbt es für die Aufhebung von Adjektiv und Adverb als Wortarten und ihre Zusammenlegung zur neu einzuführenden Wortart der Spezifikatoren. Darüber hinaus widerlegt der Autor sowohl den morphosyntaktischen als auch den semantischen Ansatz zur Klassifikation der deutschen Wortarten generell und plädiert dafür, bei der Bestimmung der einzelnen Wortklassen ein funktionales Kriterium heranzuziehen.
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Aktionsarten

Im Spannungsfeld zwischen Lexik(on) und Grammatik

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Hans-Jörg Schwenk

In diesem Buch wird die germanistische Aktionsartforschung nachhaltig bereichert und entscheidend vorangetrieben. Zum ersten Mal erfahren Aktionsarten eine allumfassende Behandlung, indem sie sowohl im klassifikatorischen Sinne als Gliederung der Verben nach dem zeitlichen Geschehensablauf und damit nach der Ereignisstruktur als auch im morphologischen Sinne als motivierte Derivate, die von unpräfigierten Basisverben abgeleitet sind, aufgefasst werden. Das Buch zeigt nicht nur die Unzulänglichkeiten der traditionellen Vendlerschen Verbklassifikation auf und beseitigt diese, sondern gewährt darüber hinaus auch einen tiefen Einblick in das bislang wohl ungeahnte semantische Leistungsvermögen verbaler Präfixe.

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Edited by Janusz Golec and Hans-Jörg Schwenk

In den "Lubliner Beiträgen zur Germanistik und zur angewandten Linguistik" werden Arbeiten zur Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft, sowie zur Fremdsprachendidaktik und angewandten Linguistik veröffentlicht. Es wird das Ziel verfolgt, Forschungsergebnisse sowohl jüngerer als auch erfahrener Wissenschaftler von unterschiedlichen Disziplinen einem breiteren Leserkreis in Polen und im Ausland zugänglich zu machen.