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Plato's ideal of the Common Good

Anatomy of a concept of timeless significance

Harald Haarmann

This study documents various historical instances in the development of the concept «Common Good». The author reflects about Plato's theory of Forms, which is infused with the idea of good, as the first principle of being. Plato was not the first philosopher to address the theme of the Common Good although he was the first to construct a political theory around it. This theme has remained a central agenda for philosophers throughout the ages

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Harald Haarmann

Die Gefährdung von Kleinsprachen ist eine Thematik, die über den engeren fachlichen Rahmen der soziolinguistischen Forschung hinaus immer größere Aufmerksamkeit auch in der Diskussion über Menschenrechte, insbesondere über die kulturellen wie politischen Rechte von Kleinvölkern findet. Angesichts der Aktualität der Existenzbedrohung vieler ethnischer Gruppen und ihrer Sprachen ist es verwunderlich, dass bisher eine Gesamtdokumentation über diese Ethnosprachen, die es in allen Regionen der Welt gibt, ein Desiderat geblieben ist.
Dies ist die erste umfassende Dokumentation ihrer Art, in der die ökologischen Existenzbedingungen kleiner Sprachen auf der Basis umfangreichen Datenmaterials untersucht werden. Die Zahl der Kleinsprachen der Welt, die nurmehr von jeweils 1.000 oder weniger Sprechern gesprochen werden, beläuft sich auf fast 2.000. Viele dieser Sprachen sind gefährdet und vom Aussterben bedroht. Andere wiederum sind trotz ihrer geringen Sprecherzahl relativ resistent gegen Assimilationsprozesse. Die Bedingungen der Existenzbedrohung und mögliche Überlebenschancen auszuloten, ist Aufgabe dieser Studie.
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Writing as Technology and Cultural Ecology

Explorations of the Human Mind at the Dawn of History

Harald Haarmann

Writing is unanimously regarded as a marker of civilization in the sense of ‘civilization as high culture’. This insight has never been seriously questioned. What makes writing a marker of civilization is more than its mere function as an information technology. Those who possess writing have always been aware that, beyond the practical use of rendering ideas and words in the written code, it constitutes the realm of symbolic values that make writing an ingredient of cultural ecology. In order to perceive the magnitude of the art of writing as a communicational tool designed by the inventive mind, it is necessary to shed light on the cultural conditions in human communities that further the motivation of early writing. The present outline therefore does not only focus on a formal description of the ancient scripts as an information technology but also on the evolution of human symbol-making and on an inspection of the sociocultural conditions which made the elaboration of a system of visual communication – of first writing – possible.
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Schwarz

Eine kleine Kulturgeschichte

Harald Haarmann

Ist Schwarz eine Farbe oder nur Kontrastgeber? Ist Schwarz ein einziger Farbton oder sind es mehrere? Sind Einstellungen zur Farbe Schwarz kulturell geprägt? Wenn man Schwarz sagt, meint man dann tatsächlich auch Schwarz? Es heißt, Schwarz ist die am wenigsten verstandene aller Farben. Insofern ist es eine besondere Herausforderung, die Sinngebung der Farbe Schwarz in den kulturhistorischen Landschaften der Welt auszuleuchten. Eben dies wird in dieser Studie angestrebt, wobei der Diskussion über Farbmetaphorik besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Hier werden Erkenntnisse der verschiedensten Fachdisziplinen ausgewertet – darunter der Kunstgeschichte, der Anthropologie, der Linguistik, der Forschung über kulturelle Stereotypen und der Religionsgeschichte – und zu einer Gesamtschau verdichtet. Dieses Buch ist in einem verständlichen Essaystil geschrieben und spricht damit den allgemein interessierten akademischen Leser an. Darüber hinaus eignet es sich nach seinem Inhalt und der Vielzahl an Quellenverweisen ebenso als Forschungsinstrument für die verschiedensten Fachvertreter.
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Foundations of Culture

Knowledge-Construction, Belief Systems and Worldview in Their Dynamic Interplay

Harald Haarmann

Constructing culture means constructing knowledge and making it operational for the benefit of sustained community life. As a cognitive process, knowledge-construction does not evolve in a vacuum but rather interacts with belief systems and worldview. Cultural knowledge is modulated by key factors such as time (linear versus non-linear), conceptions of reality (physical, imagined, virtual), identity, and intentionality. The critical investigation and comparison of cultures in space and time call for a revision of several concepts. These include utility (as the maxim of modern Euro-American society), prototype (as an allegedly unified concept of culture evolution), and replacement (as a generalizing signifier for the exchange of old items for new ones). The working of cultural memory is understood as the storage capacity of items of knowledge (relating to the past, present and future) according to parameters of experienced rather than absolute time. This study discusses a wide selection of the variables shaping the foundations and fabric of culture, starting with the human capacities for symbol-making and using sign systems. The impact of knowledge-construction on the culture process is articulated in 30 postulates concerning the dynamics of communal life and patterns of sustenance, the relationship between the natural environment and cultural space, and the life cycle of cultures.
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Mythos Demokratie

Antike Herrschaftsmodelle im Spannungsfeld von Egalitätsprinzip und Eliteprinzip

Harald Haarmann

Demokratie ist das am weitesten verbreitete gesellschaftspolitische Modell in der Welt, und es wird lebhaft darüber diskutiert. Wir leben mit allerlei Vorstellungen von dem, was Demokratie ist oder sein könnte, und vieles davon ist mythisch verklärt. Wir glauben zu wissen, dass die Griechen der Antike diese Herrschaftsform erfunden hätten. In diesem Buch wird der sprach- und begriffsgeschichtliche sowie allgemein kulturwissenschaftliche Nachweis geführt, dass die Griechen viele Traditionen der vorgriechischen Bevölkerung angenommen und fortgesetzt haben, und dazu gehört auch das Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung in den Dorfgemeinschaften (Demen). Die vorgriechischen Kulturen Südosteuropas sind inzwischen recht gut erforscht, so dass heutzutage Vergleiche zwischen dem Gesellschaftsmodell Alteuropas und den Herrschaftsformen der griechischen Antike auf festem Grund stehen. Die Ursprünge der griechischen Demokratie sind in der vorgriechischen Ära zu suchen. Die griechische Demokratie des Athener Staates erlangte Vorbildcharakter und wurde in späteren Perioden als rekursives Modell erneuert. Die Erkenntnisse zu kulturhistorischen Langzeitwirkungen fordern zu einem Paradigmenwechsel für die Antikenforschung heraus.