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  • Author or Editor: Heiner Wittmann x
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Heiner Wittmann

Aesthetics in Sartre and Camus examines the ideas on aesthetics expressed in the oeuvres of the two French authors. The dispute that arose following the publication of Camus’ L’homme révolté and Sartre’s criticism of Camus’ book culminated in the break up of their friendship in 1952, thereby underlining the differences in the authors’ thinking. But by observing the function and significance of art and freedom in their works, fundamental correspondences and areas of agreement are revealed in Sartre’s and Camus’ writings and are analysed in the present study.
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Napoleon III.

Macht und Kunst

Series:

Heiner Wittmann

Nach zwei gescheiterten Umsturzversuchen gelingt es Louis-Napoléon 1848 legal die Macht zu erringen. Er wird der erste Staatspräsident Frankreichs. Mit dem Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 verliert er die Unterstützung vieler Künstler und Intellektueller. Als Kaiser macht er den Dialog zwischen Tradition und Moderne zu einer Strategie für eine tiefgreifende Modernisierung Frankreichs. Es ist aber die Kunst, die in jeder ihrer Ausdrucksformen und mit ihrer Überlegenheit über die Politik die Entwicklung des Zweiten Kaiserreichs maßgeblich beeinflusst. In dieser Studie werden der Beitrag und die Opposition von Künstlern, Literaten und Intellektuellen zum Zweiten Kaiserreich untersucht und vorgestellt.
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Albert Camus

Kunst und Moral

Heiner Wittmann

Die Werke von Albert Camus werden auch heute noch meist nur unter der Überschrift des Absurden und des Existentialismus gelesen. Eine Analyse der Bedeutung der Kunst in seinen Prosawerken und in seinen theoretischen Schriften zeigt einen anderen Camus, der das Absurde lediglich als Befund versteht. Als Antwort auf die Absurdität der Welt entwickelt er eine Ästhetik, die er mit der Autonomie der Kunst begründet und die er zugleich den Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts entgegensetzt.
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Von Wols zu Tintoretto

Sartre zwischen Kunst und Philosophie

Heiner Wittmann

Mit den Porträtstudien über bildende Künstler (Wols, Calder, Masson, Giacometti u.a.) hat Jean-Paul Sartre die Thesen seiner philosophischen Hauptwerke auf die Kunst übertragen. Seine Analyse der Werke Tintorettos ist nicht an der Biographie des Malers orientiert, sondern legt eine Anleitung zur Kunstbetrachtung vor.
Diese Beobachtung gilt für alle Porträtstudien, in denen Sartre Kunst, Philosophie und Literaturkritik miteinander verbindet. Dabei lehnt er es immer wieder ab, das Werk eines Künstlers mit dessen Leben zu erklären; ist doch das Werk als Entwurf prinzipiell auf die Zukunft gerichtet. Daher tragen die Rezipienten selbst den entscheidenden Anteil an der Entstehung eines Kunstwerks. Ihre Verantwortung für das Verständnis und die Wirkung der Kunst wird von Sartre in seiner Ästhetik nachgewiesen.
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Literarische Autonomie und intellektuelles Engagement

Der Beitrag der französischen und italienischen Literatur zur europäischen Geschichte (15.-20. Jh.)- Festschrift für Dirk Hoeges zum 60. Geburtstag

Christina Rohwetter, Marita Slavuljica and Heiner Wittmann

Wie kann die Literatur einen Beitrag zur Geschichte leisten, ohne ihre ästhetische Autonomie preiszugeben? Diese Frage bildet den verbindenden Leitgedanken der Aufsätze in dieser Festschrift für Dirk Hoeges. Sie versammelt Beiträge seiner Schüler, in denen das Verhältnis des Dichters, des Intellektuellen, des homme de lettres zur Politik, zum Zeitgeschehen und zur Geschichte reflektiert wird. Diese literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektive profiliert auch die romanistischen Arbeiten von Dirk Hoeges. Die Festschrift zielt auf Darstellung und Analyse der komplexen Verbindungen von Kunst und Gesellschaft, Literatur und Politik, Ästhetik und Geschichte. Am Beispiel herausragender Repräsentanten entscheidender Epochen französischer und italienischer Literaturgeschichte wird gezeigt, dass diese Reziprozität ein kultur- und gesellschaftsbildendes Element der europäischen Geschichte ist. Von Bernardo Machiavelli, Vater des berühmten Niccolò, über Luigi Alamanni, La Rochefoucauld und La Bruyère, Condorcet, Chateaubriand, Brunetière, Casanova, Charles de Villers, Balzac, Achille Murat, Vincenzo Gioberti, Tomasi di Lampedusa, Jacques Maritain bis zu Sartre und Camus wird in diesem Band ein vielfältiges literarisches und intellektuelles Panorama vom Renaissance-Humanismus bis zur Intellektuellen-Debatte des 20. Jahrhunderts eröffnet.