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Heinz Schreckenberg

Die Erforschung der Adversus-Judaeos-Literatur steckt noch in den Anfängen, so daß ein mit neuen Gesichtspunkten unternommener neuer Vorstoß in dieses weite Arbeitsfeld lohnend erscheint. Die quellennahe Darstellung erschließt u.a. viele in diesem Zusammenhang bisher unbekannte oder kaum erkundete Texte und erweist die ganze Literaturgattung als aussichtsreiches Arbeitsgebiet für theologische, literaturwissenschaftliche, historische, rechtsgeschichtliche, judaistische und sozialpsychologische Untersuchungen. Das hier ausgebreitete und analysierte Spektrum von Texten zur Geschichte der christlich-jüdischen Beziehungen kann nicht zuletzt dem gegenwärtigen christlich-jüdischen Dialog Anregungen und Anstöße geben.
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Die christlichen Adversus-Judaeos-Texte und ihr literarisches und historisches Umfeld (11.-13. Jh.)

Mit einer Ikonographie des Judenthemas bis zum 4. Laterankonzil

Heinz Schreckenberg

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Christliche Adversus-Judaeos-Bilder

Das Alte und Neue Testament im Spiegel der christlichen Kunst

Heinz Schreckenberg

Die hier vorgestellten Bilder sollen neue Einblicke in die geistige Auseinandersetzung des Christentums mit dem Judentum («Adversus-Judaeos»-Thematik) ermöglichen. Insofern ist dieses Buch ein begleitender Bildband zu dem dreibändigen Werk Die christlichen Adversus-Judaeos-Texte (Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main). Es kann aber auch als in sich abgeschlossene Sammlung und Untersuchung neuer Bildquellen zu den einschlägigen christlichen Sehweisen genutzt werden. Insbesondere in die aktualisierende Darstellung alt- und neutestamentlicher Juden in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Sondertracht (Judenhut, Judenring, kaftanartiges Gewand, Judenbart) fließen christliche Bewertungen des Judenthemas ein. Hier liegt ein noch wenig erschlossenes, weites Arbeitsfeld für Theologen, Historiker und Judaisten.
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Heinz Schreckenberg

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs war der Gefreite Hitler in einer verzweifelten Lage, da ihn bei seiner Entlassung aus der Armee der Rückfall in die alte soziale Misere eines familien-, heimat- und talentlosen Malers erwartete, der in Männerheimen nächtigte oder in schäbigen möblierten Zimmern hauste. Als im Jahre 1919 die Reichswehr Propagandisten zur politischen Aufklärung der zu entlassenden Soldaten im Sinne der neuen Republik und zur Immunisierung gegen den Bolschewismus suchte, nutzte der redegewandte Hitler diese Chance. Er sog das ihm in Lehrgängen der Reichswehr vermittelte Wissen wie ein Schwamm auf und reproduzierte es, zunächst vor Kameraden, dann auch auf Versammlungen der Deutschen Arbeiter-Partei (später NSDAP), in der er sich als Redner bald unentbehrlich machte. Sozusagen als beruflicher Spätstarter nutzte er die Aufstiegsmöglichkeiten und verschmolz autosuggestiv mit seiner Rolle als angeblicher Retter des Vaterlandes. Unverhoffte Erfolge ließen die Ruhmgier grenzenlos werden, doch die Charaktermaske eines bedeutenden Staatsmannes zerbrach schließlich und zum Vorschein kam, was immer dahinter war: hemmungslose Geltungssucht, gepaart mit einem amoralischen, destruktiven Nihilismus.
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Heinz Schreckenberg

Das Buch versucht, einen kritischen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der nationalsozialistischen Weltanschauung zu geben und zu zeigen, wie die NS-Ideologie schließlich das gesamte Alltagsleben durchdringt: Wirtschaft und Industrie, Konsumwelt, Medien, Jugenderziehung, Wissenschaft, christliche Kirchen, Feiertage usw. Über 300 textbegleitende Bilder und Faksimiles, dabei auch viele neue Quellen, verhelfen zu tiefen Einblicken in die gedankliche Feinstruktur des Nationalsozialismus und seiner «politischen Religion». Sie öffnen Zugänge zu einem oft bizarren und schockierenden Ereignisfeld: Formierung einer wirtschaftlich autarken «Volksgemeinschaft», Eroberung von «Lebensraum», Radikalisierung vorgefundener Ideen und ihre brutale Umsetzung in die Alltagsrealität bis hin zum Genozid.