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The First Americans’ New World Roots – A Forgotten Question Reconsidered

Critical Review of the Development, Reception and Impact of Origin Concepts

Helga Gemegah

The question about the first Americans’ New World roots is seldom given attention, although there have been approaches to finding answers. These initiatives were neglected due to the dominance of ideas of external origins. In 1493 all lands west of the Azores were declared Spanish possessions according to the Bula Intercaetera. When on fictitious maps and in the literature of the 16 th century America was described as identical to or as part of Asia, connected by huge fictitious land connections, both Asia and America were considered Spanish territories. Such conjectures furthermore served to explain the presence of mankind on the American continent, which had not been mentioned in the Bible. These misleading concepts, however, made many believe that the inhabitants of the Americas were Asians and that they had brought their languages and cultures from Asia. The strong impact of these ideas led to the exclusion of the concept of the New World roots from the questionnaire of the research into the peopling of the Americas. Therefore a closer look into the development, reception and impact of fictitious ideas of origin and into the forgotten aspect of an autochthonous origin of the first Americans is presented here.
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Helga Gemegah

Die Behauptung des spanischen Jesuiten José de Acosta (ca. 1540-1600), indianische Völker seien aus Asien zu Fuß über eine Landbrücke nach Amerika gewandert, wird noch heute in der Besiedelungsforschung Amerikas zitiert. In dieser Arbeit werden Acostas Argumente erstmalig unter Berücksichtigung seiner Quellen sowie der geographischen, historischen und politischen Hintergründe untersucht. Dabei wird deutlich, daß Acostas Theorie keine Fakten enthält, sondern politische Inhalte transportiert. Acostas Landbrückenkonzept ist kartographischen Vorbildern entnommen, die der Darstellung spanischen Besitzanspruches auf Asien dienten. Acostas Kommentare zur geplanten spanischen Conquista Chinas verdeutlichen ebenfalls das Interesse Spaniens an Asien. Da es sich bei Acostas Theorie um eine Propagandaschrift handelt, sollte sie in der Besiedelungsforschung Amerikas nicht mehr berücksichtigt werden.
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Die Suche nach den ersten Amerikanern

Entstehung, Rezeption und Auswirkungen von Ursprungsideen

Helga Gemegah

Bereits im 16. Jahrhundert begann die Suche nach der Herkunft der ersten Amerikaner. Dabei ging man von Anfang an von einem externen Ursprung und daher entweder von maritimen Kontakten aus der Alten Welt oder von einer Besiedelung aus Asien über eine Landbrücke aus. Diese Vermutungen wurden selten kritisch betrachtet, weil Ursprungsideen trotz vieler Ungereimtheiten die Besiedelungsforschung Amerikas erheblich beeinflusst haben. Diese Vorstellungen führten zudem zu zahlreichen Vergleichen zwischen den Sprachen und Kulturen der Völker Amerikas und Asiens. Anhand der Entstehung und Rezeption von Ursprungsideen sowie ihrer Auswirkungen auf Literatur und Wissenschaft wird in der Arbeit untersucht, ob Ursprungsideen eine ernstzunehmende Grundlage für die Besiedelungsforschung Amerikas sind oder ob sie zu den wissenschaftshemmenden Weltbildern vergangener Jahrhunderte gehören.