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  • Author or Editor: Hermann Korte x
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Das Ende der Morgenröte

Eichendorffs bürgerliche Welt

Hermann Korte

Eichendorffs Dichtung gehört immer noch zum verbindlichen Kanon jener «Romantik», welche nur in der Fiktion der Nachwelt existert: als triviales Bild aus Mondschein und Marmorbild, Wanderlust und Waldesgrün. Dagegen stellt diese Abhandlung die Frage nach der historischen Signatur des Werkes, das, entstanden zwischen Restauration, Revolution und Nachmärz, den irreversiblen Anbruch einer bürgerlichen Weltordnung beständig thematisiert hat - nicht in der sehnsüchtigen Beschwörung des Alten und Ewigen, sondern im entzaubernden Widerschein der Epochenschwelle, dem poetischen Bild von Irrtum, Lüge, Verzweiflung und Untergang, dem Angsttraum von Entfremdung und verlorener Identität.
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Edited by Hermann Korte

Die Buchreihe “Siegener Schriften zur Kanonforschung“ präsentiert Studien aus dem Fachbereich der Germanistik. Die Monographien und Sammelbände beschäftigen sich mit vielfältigen Themen aus den Bereichen der literarischen Kanonisierung, der literarischen Bildung sowie der historischen und aktuellen Literaturvermittlung. Herausgeber ist der Germanist Professor Hermann Korte.
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Umbrüche, Literaturkanon und Literaturunterricht in Zeiten der Modernisierung

Die 1920er und die 1960er Jahre- Vorträge des 3. Siegener Symposions zur literaturdidaktischen Forschung

Christian Dawidowski and Hermann Korte

Die 1920er und die 1960er Jahre waren für die Literaturdidaktik Zeiten der Modernisierung und der Umbrüche. Der Band widmet sich diesen Zeitenwenden, die vor dem Hintergrund politischer Neuordnungen den Literaturunterricht als Austragungsort heftiger Debatten zwischen Modernisierungsbestrebungen und Restaurationsversuchen wahrnahmen. Die Betrachtung des Literaturunterrichts und der Literaturdidaktik in historischer Perspektive ermöglicht aufschlussreiche Vergleiche zwischen den Zeitenwenden u.a. am Beispiel des Literaturkanons, des Lesebuchs oder des Films im Deutschunterricht.
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Literaturdidaktik empirisch

Aktuelle und historische Aspekte

Christian Dawidowski and Hermann Korte

Der Band enthält die bibliographische Dokumentation der weit verstreut veröffentlichten, inzwischen unübersehbaren und reichhaltigen interdisziplinären Literatur zur Lesesozialisationsforschung seit 1975. Das Buch vereinigt eine Reihe von Beiträgen, die aus unterschiedlichen Perspektiven das breite Spektrum empirischer Forschungsansätze auf exemplarische Weise darstellen. Damit versteht sich der Band als Beitrag für eine Stärkung des wissenschaftlichen Profils literaturdidaktischer Forschung.
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Literaturvermittlung im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Vorträge des 1. Siegener Symposions zur literaturdidaktischen Forschung

Hermann Korte and Marja Rauch

Dieser Band widmet sich der Literaturdidaktik in historischer Perspektive und veranschaulicht die Komplexität der kulturellen Konstellationen, unter denen schulische und universitäre Bildungsanstalten ihre Praxis der Literaturvermittlung im 19. Jahrhundert organisierten. Er wendet sich gegen aktuelle Trends in der Literaturdidaktik, die sich als empirische Unterrichtsforschung oder Praxisberatung definieren und Applikationsvorlagen für den Deutschunterricht entwickeln. Literaturvermittlung in der Schule war im 19. und frühen 20. Jahrhundert nicht zu trennen vom Selbstverständnis und kulturellen Handeln anderer literaturvermittelnder Institutionen. Prozesse der literarischen Kanon- und Traditionsbildung vollzogen sich ebenso im Konnex von Schule und Öffentlichkeit wie der Aufbau literarischen Wissens und der Erwerb des kulturellen Kapitals in der bürgerlichen Gesellschaft zwischen 1800 und 1900.
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Das Lesebuch 1800-1945

Ein Medium zwischen literarischer Kultur und pädagogischem Diskurs- Vorträge des 2. Siegener Symposions zur literaturdidaktischen Forschung

Hermann Korte and Ilonka Zimmer

Der Band legt den Akzent auf kulturelle Konstellationen der Literaturvermittlung in historischer Perspektive. Im Blickpunkt steht ein Schul- und Kanonisierungsmedium, das seit dem 19. Jahrhundert eine zentrale Bedeutung erlangte: das Lesebuch für den deutschen Unterricht. Untersucht werden u. a. Lesebücher als Medien der Literaturvermittlung, Kanonkonstruktionen, Aspekte der kulturhistorischen Genese von Lesebüchern, Paratexte, Konstrukte und Stereotype in Lesebüchern. Der Komplexität des Gegenstandes entspricht ein interdisziplinärer Ansatz, der in den Beiträgen des Bandes verschiedene kultur- und literaturhistorische, -soziologische und -didaktische sowie bildungshistorische Fragestellungen, methodische Zugriffe und Untersuchungsfelder zusammenführt.
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Gedichte schreiben in Zeiten der Umbrüche

Tendenzen der Lyrik seit 1989 in Russland und Deutschland

Series:

Edited by Henrieke Stahl and Hermann Korte

Gedichte schreiben in Zeiten der Umbrüche - wie reagieren Lyrikerinnen und Lyriker auf die Transformationsprozesse seit 1990? Das interkulturelle und interdisziplinäre Forschungsprojekt soll neue Perspektiven auf die russische wie die deutsche Gegenwartsliteratur eröffnen, fokussiert auf eine literarische Gattung, die traditionell am ehesten und am sensibelsten seismographische Funktionen des Wandels anzeigt: die Lyrik. Der Band fragt nicht nur nach der Bedeutung der politischen Konstellationen des Umbruchs von Sowjetunion zur russischen Föderation und der Wende in Deutschland für die Lyrik, sondern bezieht weitere Diskurse mit ein, die im transnationalen Kontext die Gegenwart seit 1990 bestimmen: Gibt es in Russland und Deutschland parallele Entwicklungen? Welche Differenzen prägen die Gegenwartslyrik beider Länder? Welche Auswirkung haben die seit 2000 verstärkt einsetzende Globalisierung und Digitalisierung sowie die ökonomisch und politisch bedingten Krisen auf die Lyrik? Haben die politischen sowie medialen und technologischen Umbrüche Bedeutung für die Themenwahl, die kommunikativen und ästhetischen Funktionen, die poetischen Verfahren und Strategien? Können für die letzten 25 Jahre poetische und auch poetologisch reflektierte Veränderungen ausgemacht werden? Die Beiträge des Bandes zeigen, dass die neuere russisch- und deutschsprachige Lyrik eine hochgradige Heterogenität und Ungleichzeitigkeit im Hinblick auf Poetik, Stile und Milieus prägen. Hybridität, Experimente mit Grenzen der Gattungen, Sprachen, Medien oder auch zwischen Soziolekten, Kulturen und sozialen Milieus gehen zusammen mit einem hohen Bewusstsein für die Sprachlichkeit, Diskurszugehörigkeit und Performativität von Lyrik. Politisches Bewusstsein in der Lyrik und Radikalität in Tabubruch und Experimenten mit Genre und Sprache, paradox gepaart mit einem hohen poetischen Traditionsbewusstsein, charakterisieren besonders die russische Lyrik der Gegenwart.

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Harsdörffer-Studien

Mit einer Bibliografie der Forschungsliteratur von 1847 bis 2005

Hans-Joachim Jakob and Hermann Korte

Der Nürnberger Barockdichter Georg Philipp Harsdörffer (1607-1658) hat Konjunktur. Insbesondere seit 1990 wächst die Anzahl der Beiträge über Aspekte seines Lebens und Schaffens. Im ersten Teil des Bandes wird diesem Umstand mit einer ausführlichen Bibliografie Rechnung getragen. Im zweiten Teil sind Studien versammelt, die einen Überblick über Harsdörffers Werke geben und seine kompilatorische Arbeitsweise erörtern. Bekannte und weniger bekannte Schriften des Nürnbergers werden detailliert gewürdigt: die berühmten Frauenzimmer Gesprächspiele und der Schauplatz jämmerlicher Mordgeschichte ebenso wie die bislang wenig erforschten Publikationen Memoria Christophori Füreri und Nathan und Jotham. So entsteht ein facettenreiches Bild frühneuzeitlicher Literatur und ihrer Vernetzung mit naturwissenschaftlichen, poetologischen, rhetorischen, emblematischen und ikonografischen Diskurssystemen.
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Edited by Peter Gendolla, Hermann Korte and Karl Riha

Die Buchreihe “Bibliographien zur Literatur- und Mediengeschichte“ veröffentlicht Bibliographien aus dem Bereich der Vergleichenden Literaturwissenschaft sowohl zum Werk von Einzelpersonen als auch zu Themenkreisen wie beispielsweise Italien oder der Germanistischen Linguistik. Sie ist interdisziplinär ausgerichtet und setzt ihre Schwerpunkte auf die Fächer Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Publizistik sowie Film- und Theaterwissenschaft.

Band 12 schließt diese Reihe ab.

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«Die Wahl der Schriftsteller ist richtig zu leiten»

Kanoninstanz Schule- Eine Quellenauswahl zum deutschen Lektürekanon in Schulprogrammen des 19. Jahrhunderts

Hermann Korte, Ilonka Zimmer and Hans-Joachim Jakob

Das preußische Gymnasium etabliert sich im 19. Jahrhundert als eine Kanoninstanz, die im Ensemble anderer literaturvermittelnder Institutionen unverwechselbare kulturelle und gesellschaftliche Funktionen entwickelt. Dieser Band rekonstruiert am Beispiel des wichtigen Kommunikationsmediums Schulprogramm, das wie kein anderes für Kanon- und Lehrplanfragen geschaffen war, zentrale Fragestellungen zum Prozess literarischer Kanonbildung im gymnasialen Deutschunterricht des 19. Jahrhunderts. Ausgewählt und analysiert wurden 22 Programmabhandlungen, die – entstanden zwischen 1821 und 1914 – auf exemplarische Weise einen authentischen Einblick in die Genese und Geschichte des gymnasialen Lektürekanons bieten. Mit der Dokumentation der konzeptionellen, programmatischen Seite schulischer Kanonpraxis wird das kanonische Handeln der Kanoninstanz Schule im Sozialsystem der Literatur näher beschrieben und so ein Beitrag zur historischen Kanonforschung geleistet.