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  • Author or Editor: Horst Jesse x
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Die Lyrik Bertolt Brechts von 1914-1956

unter besonderer Berücksichtigung der «ars vivendi» angesichts der Todesbedrohungen

Horst Jesse

Diese Arbeit möchte einen neuen Zugang zum Lyrischen Werk Bertolt Brechts (1898-1956) erschließen. Brechts Gedichte werden als Dialog des Individuums mit den zerstörerischen Kräften seiner Zeit gesehen. Dabei versteht sich Brecht als Dichter im Sinne der Horazschen Weisung: «delectare aut prodesse volunt poetas». Dies läßt Brecht ein neues Selbstverständnis als Dichter finden. Er sieht sich in der Gestalt des Odysseus, der mit Hilfe der Muse gegen die zerstörerische Macht der Gottheit Poseidon gewinnt. So wird Brechts Lyrik zu einem Eintreten für die Unbedingtheit des individuellen Lebens.
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Die retrospektive Widerspiegelung der Identitätsentwicklung Jugendlicher anhand autobiographischer Romane von Bernward Vesper, Christa Wolf und Thomas Bernhard

Unter dem Gesichtspunkt der Wechselbeziehung zwischen Identitätsentwicklung und der Entwicklung der Moralstufen des Lawrence Kohlberg

Horst Jesse

Seine Subjekt- bzw. Identitätsbildung hat jeder Heranwachsende selbst zu gestalten, um als verantwortliche Persönlichkeit im Leben zu stehen. Schriftsteller versuchen mit ihren autobiographischen Romanen, eine Hilfe zu geben. Der Verfasser konzentriert sich auf die autobiographischen Romane von Bernward Vesper, Christa Wolf und Thomas Bernhard. Aus der Retrospektive stellen sie ihre Identitätsentwicklung durch ihre Sozialisation dar, in der ihre jeweilige Wertfindung liegt und die ein universelles Stufenmodell erkennen läßt, das mit jenem des amerikanischen Pädagogen Lawrence Kohlberg übereinstimmt. Die Autobiographien verarbeiten literarisch die Wechselbeziehung zwischen Pädagogik, Psychologie und Selbsterziehung. Dies geschieht durch die Schilderung von Dilemmatasituationen.
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Dr. Martin Luthers Reformationsschriften des Jahres 1520

«An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung» – «Von der Babylonischen Gefangenschaft. Ein Vorspiel» – «Von der Freiheit eines Christenmenschen»

Horst Jesse

Der Autor thematisiert und kommentiert die drei Reformationsschriften Martin Luthers aus dem Jahr 1520. Mit diesen Schriften gab der Reformator einen Anstoß zur Reinigung der kirchlichen Missstände in der römisch-katholischen Kirche und der Christenheit und stellte Reformpläne als Lebensanweisungen für den biblischen Glauben und für eine christliche Ethik auf. Auf die biblisch-theologischen Schriften antwortete die römisch-katholische Kirche erst mit dem Konzil von Trient (1545–1563). Luthers drei Reformationsschriften sind auch heute eine wichtige Basis im Gespräch der Gläubigen mit der Welt und mit ihrem Glaubensleben darin, wie auch in den Ökumenischen Gesprächen der Kirchen und Religionen.