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  • Author or Editor: Inge Pohl x
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Semantik von Wort, Satz und Text

Beiträge des Kolloquiums «Semantik von Wort, Satz und Text» in Rostock (1994)

Inge Pohl

Der Band enthält die Beiträge des Kolloquiums «Semantik von Wort, Satz und Text», das im April 1994 an der Universität Rostock stattfand. Obwohl die Autoren verschiedenartigen Forschungstraditionen entstammen, ergibt sich die Homogenität der Darlegungen aus dem Problembewußtsein hinsichtlich des Phänomens der Bedeutung. Über unterschiedlichste Fragestellungen zur Bedeutung auf den Beschreibungsebenen des Wortes, des Satzes und des Textes, über differenzierte, auch kontrastierte Systematisierung von Bedeutungskomponenten, über die Empirisierung von Theorieangeboten erfahren Komplexität und Immaterialität sowie die Dynamik von Strukturbildungsprozessen semantischer Zusammenhänge erhöhte Transparenz.
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Methodologische Aspekte der Semantikforschung

Beiträge der Konferenz «Methodologische Aspekte der Semantikforschung» an der Universität Koblenz-Landau/Abteilung Landau (1996)

Inge Pohl

Der Band enthält die Beiträge zur Konferenz «Methodologische Aspekte der Semantikforschung», die 1996 an der Universität Koblenz-Landau/Abteilung Landau stattfand. Von philosophisch-theoretischen Grundlegungen ausgehend, erfolgen deutliche linguistik-theoretische Reflexionen über Methoden. Prinzipien der Methodenkonstruktion werden auf unterschiedliche linguistische Beschreibungsebenen angewendet. Die Formulierung von Aussagen über den Anwendungsbereich gewählter Methoden gestattet aus linguistik-interner und linguistik-naher Perspektive methodologische Klärungen am Untersuchungsgegenstand «Semantik».
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Inge Pohl

Der Band beinhaltet die für den Druck bearbeiteten Vorträge der Tagung «Prozesse der Bedeutungskonstruktion», die vom 11.5.-13.5.2000 an der Universität Koblenz-Landau/Abteilung Landau stattfand. Obgleich das Konzept einer «statischen Bedeutung» seit mehreren Jahrzehnten hinterfragt wird, muss eine weiterweisende Forschung noch nach stringenten Antworten suchen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes verstehen Bedeutung im Sinne einer handlungstheoretischen Auffassung von Sprache als ein mögliches Resultat kognitiver Prozesse. Deutliche Bezugspunkte der interdisziplinären Betrachtung vom Einzelwort bis zum Text sind die Fragen der wissenschaftstheoretischen Modellierung von «Dynamischer Semantik», die Thematisierungen zum Kontextbegriff, die Problemkreise zum Prozesscharakter der Bedeutungskonstruktion und zu den Resultaten bedeutungskonstruierender Prozesse sowie die Konstruktionsverfahren bei Kommunizierenden.
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Inge Pohl

Der thematisch-spezifizierte Sammelband vereinigt Aufsätze zu semantischen Aspekten öffentlicher Kommunikation. Obgleich «öffentliche Kommunikation» oder «öffentliche Sprache» relativ häufig verwendete Bezeichnungen sind, werden begriffliche Ausdeutungen des quer zu Klassifikationen nach Kommunikationsbereichen, Textsorten, Kommunikationsabsichten, Stilformen liegenden Phänomens «öffentliche Kommunikation» eher selten in der Fachliteratur aufgenommen. Die Erkundung semantischer Aspekte (zugrunde gelegt wird ein weiter kognitions-linguistisch bestimmter Semantikbegriff) unter den fokussierten Bedingungen öffentlicher Kommunikation orientiert sich an der gesellschaftlichen, konkret-historischen Funktion, an den Medien als wichtigen Trägern gesellschaftlicher Kommunikation, an der zunehmenden Vermischung von Privatem und Öffentlichem, am schwindenden Merkmal der Einseitigkeit öffentlicher Kommunikation, am Kriterium des dispersen Publikums usw.
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Interdisziplinarität und Methodenpluralismus in der Semantikforschung

Beiträge der Konferenz «Interdisziplinarität und Methodenpluralismus in der Semantikforschung» an der Universität Koblenz-Landau/Abteilung Landau 1998

Inge Pohl

Der Band enthält die Beiträge zur Konferenz «Interdisziplinarität und Methodenpluralismus in der Semantikforschung», die 1998 an der Universität Koblenz-Landau/Abteilung Landau stattfand. Der Zustand der zeitgenössischen Semantikforschung ist wohl am ehesten damit zu charakterisieren, daß diese gegenüber vorheriger engerer systemlinguistischer Sicht einen weiten Rahmen absteckt, der sich aus unterschiedlichen disziplinären Ansprüchen konstituiert, vor allem aus den breit gefächerten Kognitionswissenschaften. Insofern beschreiben die Kernbegriffe des Konferenzthemas einerseits eine aktuelle Forderung, interdisziplinäre Anregungen verstärkt zur Aufklärung semantischer Fragen zu nutzen, andererseits methodenplurale Forschungsstrategien als Positivum des noch immer sperrigen Untersuchungsgegenstandes Semantik zu akzeptieren.
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Inge Pohl

Der Band umfasst die für den Druck überarbeiteten Vorträge der Konferenz «Semantik und Pragmatik vs. Semantik oder Pragmatik?», die im Mai 2006 an der Universität Koblenz-Landau/Campus Landau stattfand. Im Mittelpunkt steht die in der Forschungsliteratur kontrovers diskutierte Frage, welche Rolle das Verhältnis von Semantik und Pragmatik in einer Bedeutungstheorie spielt, deren Ausgangspunkt nicht die Wahrheitswertbedingungen, sondern die Gebrauchsregeln sprachlicher Ausdrücke sind. Eine Ausdeutung des Verhältnisses von Semantik und Pragmatik im Sinne einer Ausschließlichkeit sehen die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer als nicht begründbar an. Die Verbindung von Semantik und Pragmatik wird hier als funktionale Integration mit diffiziler Variation in Abhängigkeit von den verschiedensten Determinanten des Gebrauchs sprachlicher Ausdrücke – im wörtlichen Sinne des Lexems «Schnittstellen» – beschrieben. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes präsentieren fruchtbare Wege zur Erkenntnisgewinnung im Gegenstandsbereich von Semantik und Pragmatik, indem sie von authentischen Ereignissen («Sprache im Gebrauch») ausgehend ergründen, welche semantisch-pragmatischen Theoreme zu deren Beschreibung verfügbar sind und welche theoretisch-praktischen Ansätze (mit Erklärungskraft) erst produktiv gemacht werden müssen.
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Vornamen als Indikatoren gesellschaftlicher Entwicklungen

Nachgewiesen an einer Ahnenlinie vom 17. Jahrhundert bis 2018

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Inge Pohl

Mit dem Verständnis von Vornamengebung als eines sozialen Akts widmet sich die Studie Vornamen in einer im Jahr 2018 existenten Familie und deren Ahnenlinien bis ins 16./17. Jahrhundert zurück. Die Problematik besteht darin, dass sich das gesellschaftspolitische Determinationsgefüge der Ahnenfamilien um 1800 mit der Ansiedlung in einer deutschen Sprachinsel im polnischsprachigen Umfeld sowie im Jahr 1945 mit deren Auflösung grundlegend verändert hat. Im Rahmen einer soziolinguistisch orientierten Onomastik weist die Autorin diachron-synchron nach, dass in den gewählten Vornamen tradierte private Motivationen und die reaktive Kundgabe einer gesellschaftsbezogenen Meinung der Namengeber mitschwingen. Auf die diskontinuierliche gesellschaftspolitische Entwicklung reagieren die Sprachinselbewohner gegenläufig mit Sprachbewahrung, nicht mit erwartbaren qualitativen Wechseln der Vornamengebung.

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Edited by Inge Pohl

Dieser Band enthält Vorträge der Landauer Semantikkonferenz Semantische Unbestimmtheit im Lexikon, die vom 2. bis 4. Oktober 2008 an der Universität Koblenz-Landau stattfand. Da gegenwärtig noch keine geschlossene «Unbestimmtheits-Theorie» existiert, besteht das Erkenntnisziel darin, relevante Ausschnitte zum Unbestimmtheitsphänomen aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Orientierungen intensiver zu beleuchten. Die Autorinnen und Autoren verdeutlichen u. a., dass der Begriff der semantischen Unbestimmtheit im Lexikon über tradierte Formen der Unbestimmtheit hinausgeht und wissenschaftshistorisch sowie konzeptionenabhängig zu bestimmen ist; dass spezifische Wissensstrukturen im mentalen Lexikon eine Affinität zu Unbestimmtheitsphänomenen besitzen; dass der Inferenzbegriff bezüglich der Unbestimmtheit weiter auszudifferenzieren ist; dass interdisziplinäre Sehweisen eine Öffnung der Begrifflichkeiten erforderlich machen. Präsentiert werden erkenntnisgewinnende Wege im Untersuchungsbereich, indem die Problematik von unterschiedlichen sprachlichen Phänomenen aus entfaltet wird, Theoreme zu deren Beschreibung geprüft werden und aufgezeigt wird, welche Ansätze zur Problemschärfung produktiv zu machen sind.
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Texte über Texte -

Interdisziplinäre Zugänge

Inge Pohl and Jürgen Pohl

Unterschiedliche Lesarten ein und desselben Textes sind die theoretischen und praktischen Konsequenzen aus der Auffassung zu einem die Individualität des Rezipienten kalkulierenden Verstehensprozeß. Aus den Aufsätzen dieses Bandes von 34 «professionellen Lesern» zu einem fixen Textkorpus leiten sich zum einen Ergebnisse ab, die disziplinen-irrelevante Zugänge zur Textsemantik erkennen lassen. Zum anderen werden, bezogen auf die Textsemantisierung durch «Professionelle Leser», Thesen der aktuellen kognitiv orientierten Verständlichkeitsforschung bestätigt bzw. modifiziert. Schließlich können Hypothesen zur Komplexion von Textsemantik anhand der explizierten «semantischen Schichten» der zur Bearbeitung gewählten Texte verifiziert werden.
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Inge Pohl and Wilhelm Schellenberg

Die linguistischen Untersuchungen zu jugendliterarischen Texten sind durch gemeinsame stiltheoretische Prämissen gekennzeichnet: Stil – die Art und Weise, etwas Mitzuteilendes zweckgebunden zu gestalten – wird als relationale Kategorie betrachtet. Stilanalysen berücksichtigen die Komponenten Textproduzent – Text – Textrezipient ganzheitlich. Literarische Texte sind aufgrund ihrer Einbindung in die poetische Kommunikation stilanalytisch spezifisch zu behandeln. Die Autorinnen und Autoren des Bandes belegen diese Grundsätze methodenplural und aus unterschiedlichen Perspektiven: Aus der Perspektive von Textproduzenten werden Kommunikations- und Sprachreflexionen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern erörtert, aus einer Textperspektive unterschiedliche jugendliterarische Text-sorten nach ausgewählten stilistischen Gestaltungskategorien analysiert und aus der Perspektive von Textrezipienten Stilwirkungen beschrieben. Der Band stellt linguistisch-stilistische Untersuchungen zu einem gegenwärtig unterrepräsentierten Arbeitsfeld vor und appelliert gleichzeitig, den Sprachgebrauch literarischer Texte wieder deutlicher in den Fokus linguistischen Interesses zu rücken.