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  • Author or Editor: Jürg Schweizer x
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Baukörper und Raum in tetrarchischer und konstantinischer Zeit

Der Aussenaspekt der weströmischen Architektur im 4. Jahrhundert

Jürg Schweizer

Die Verbreitung hellenistischer Säulensysteme, die Entwicklung des Bogen- und Gewölbebaus, die Perfektionierung des Massenmauerwerks, die Bildung und Monumentalisierung neuer Raumformen sind wesentliche Impulse, die die römische Architektur der europäischen Architekturentwicklung weitergab. Kaum Beachtung fand bisher, dass der Aussenbau, allerdings erst in der Spätantike, entscheidende Umformungen erfuhr, so dass er für die romanische Baukunst, aber auch für Aspekte der Revolutionsarchitektur und der Architektur des früheren 19. Jahrhunderts von grundlegender Bedeutung wurde. Die Arbeit zeigt, dass im frühen 4. Jahrhundert die in der römischen Architektur getrennt entwickelten Komponenten architektonischen Schaffens, räumliches Gestalten und Formen des Aussenbaus, zur Übereinstimmung gebracht werden. Die Studie prüft die Stellung verschiedener Denkmalgruppen innerhalb der Gattungsentwicklung. Sie stellt Fragen zu den Motiven sowie den Gliederungssystemen des spätantiken Aussenbaus und untersucht dessen wesentliche Neuerungen und Gestaltungsprinzipien. Monographische Hinweise zu den wichtigsten Bauten liefern die entsprechenden Belege.
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Die ‘Denkmalpflege’ vor der Denkmalpflege

Akten des Berner Kongresses 30. Juni bis 3. Juli 1999

Volker Hoffmann, Jürg Schweizer and Wolfgang Wolters

Die moderne Denkmalpflege hat sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts herausgebildet und ist unter der Maxime «Konservieren statt Restaurieren» zu einer wissenschaftlich fundierten, gesetzlich geregelten staatlichen Aufgabe herangewachsen. Dass sie auf dem rechten Wege sei, ist unstrittig, auch wenn es bei der Renovierung herausragender Monumente immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen kommt.
Offensichtlich ist aber auch, dass es der vormodernen, vorwissenschaftlichen ‘Denkmalpflege’ gelungen ist, Bauwerke und ihre Ausstattung über wenigstens anderthalb Jahrtausende zu erhalten. Diese erstaunliche Leistung, deren Beweggründe und Methoden werden in diesem Sammelband an konkreten Beispielen untersucht, an Beispielen, die sich nicht verallgemeinern lassen und gerade deswegen das Denken der vormodernen ‘Denkmalpfleger’ in seiner Vielfalt erfahrbar machen.