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  • Author or Editor: Klaus Himmelstein x
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Otto Koch - Wider das deutsche Erziehungselend

Versuche eines Schulreformers

Klaus Himmelstein

Otto Koch (1886-1972) zählte zu den Pädagogen seiner Generation, die als entschiedene Nazigegner nach 1945 die Chance für einen demokratischen Neuanfang erhielten. Sein Leben lang fühlte er sich denen verbunden, die auf der gesellschaftlichen Schattenseite stehen. Seine pädagogischen Vorstellungen verknüpfte er stets mit politischem Engagement im Sinne sozialer Reformen. Im Mittelpunkt stand die Überwindung des von ihm selbst erlebten «Erziehungselends». Das vorliegende Buch dokumentiert ausgewählte Texte Otto Kochs aus vier Jahrzehnten. Klaus Himmelstein beschreibt in seiner einleitenden Studie den Lebensweg des Pädagogen Otto Koch. Zugleich analysiert er Entstehung und Entwicklung der mentalen und ideologischen Konturen in seinem Denken und Handeln. Darin liegt der Unterschied zu früheren Veröffentlichungen über das Wirken Kochs nach 1945 in Nordrhein-Westfalen.
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Das Konzept Deutschheit

Studien über Eduard Spranger

Klaus Himmelstein

Die zehn Studien des Buches über den Philosophen und Pädagogen Eduard Spranger (1882-1963) vermitteln das politische Porträt eines konservativen Intellektuellen. Spranger beteiligte sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in wechselnden Herrschaftsverhältnissen, intensiv an der ideologischen Auseinandersetzung um die nationale und kulturelle Identität. In der Einheit des Deutschseins – unter Ausschluss alles Nichtdeutschen, besonders des Jüdischen – wollte Spranger die Gegensätze in der deutschen Gesellschaft und die wachsende Komplexität des modernen Lebens imaginär aufheben. Das Ideal der «Deutschheit» sollte Individualität und Staatlichkeit versöhnen. Spranger fasste diese Vorstellung in die Formel: Durchseelung des Staates und Durchstaatlichung der Seele.
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Jahrbuch für Pädagogik 1992

Erziehungswissenschaft im deutsch-deutschen Vereinigungsprozeß

Klaus Himmelstein and Wolfgang Keim

Das hier zum ersten Mal vorgelegte Jahrbuch für Pädagogik versteht sich als Forum gesellschaftskritischer Erziehungswissenschaft und soll jeweils einem spezifischen Schwerpunktthema gewidmet sein.
Das Jahrbuch 1992 beschäftigt sich mit Erziehungswissenschaft im deutsch-deutschen Vereinigungsprozeß. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der westdeutschen Disziplin und einzelner ihrer Vertreter bei der «Abwicklung» und «Kolonialisierung» ostdeutscher Erziehungswissenschaft. Dazu berichten zum ersten Mal ostdeutsche ErziehungswissenschaftlerInnen über ihre eigenen Erfahrungen und geben Einschätzungen dieses Prozesses. Weiterhin werden Perspektiven für eine kritische Erziehungswissenschaft im vereinigten Deutschland diskutiert. Die Jahrbücher 1993 und 1994 sollen die öffentliche Erziehung und Bildung im vereinigten Deutschland an der Schwelle zum dritten Jahrtausend sowie das Geschlechterverhältnis in der Pädagogik behandeln.