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  • Author or Editor: Klavdia Smola x
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Klavdia Smola

In dieser Monographie wird ein Versuch unternommen, ausgewählte intertextuelle Bezüge im Prosawerk Anton Čechovs mit Hilfe der im Bereich der Intertextualitätstheorie erarbeiteten Begriffe, Kategorien und Modelle zu eruieren und zu systematisieren. Es geht dabei nicht allein um die Ermittlung neuer Prätexte, sondern bisweilen in erster Linie um eine differenziertere Erforschung der intertextuellen Signale, die auf ihre spezifische Stellung, Form und Funktion in der Struktur des Textes hinterfragt werden. Auf diesem Wege wird zu einer präziseren intertextuellen Analyse einzelner Prosawerke Čechovs angeregt. Auf Grundlage der Untersuchung einiger früher Kurzgeschichten werden zunächst solche Arten der Texte zweiten Grades erörtert, wie affirmative Nachahmungen, Parodien und Kontrafakturen. Dadurch wird eine Alternative zu der vorwiegend parodistischen Intertextualität des frühen Čechov aufgedeckt. Zuletzt wird das Augenmerk auf die Spielarten der fiktiv gestalteten Literaturrezeption im späteren Schaffen Čechovs gelenkt.
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Osteuropäisch-jüdische Literaturen im 20. und 21. Jahrhundert: Identität und Poetik

Eastern European Jewish Literature of the 20th and 21st Centuries: Identity and Poetics

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Edited by Klavdia Smola

Der vorliegende Band versammelt Beiträge der im Bereich der Jüdischen Studien international anerkannten ForscherInnen aus Deutschland, Russland, Polen, Österreich, Ungarn und den USA. Zum Gegenstand der Untersuchung werden jüdische Literaturen des osteuropäischen Kulturraums vom frühen 20. Jahrhundert bis heute und somit die gegenseitigen Verkreuzungen und Einflüsse zwischen den slawischen und jüdischen Kulturtraditionen. Die Beiträge behandeln unterschiedliche, wenn auch zeitlich sich stets überlappende Kontexte: die Entstehung und Artikulation mehrkultureller Identitätsmuster im jüdischen intellektuellen Leben Anfang des 20. Jahrhunderts, jüdische Literatur der frühsowjetischen Zeit, die Zeit der Shoah, Antworten auf historische Katastrophen und Diktaturen in der spät- und postsowjetischen Periode sowie der jüngsten Gegenwart. Die gesamte Untersuchung verbindet sich dabei mit den Themen, die heute den Kern philologischer Diskussionen bilden: Interdependenz zwischen Identität und Poetik, fiktionale Topographien, kulturelle Übersetzung, transnationale und -kulturelle Schreibweisen, (post-)memoriale Literatur und Fiktionalisierung des Gedächtnisses.

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Edited by Klavdia Smola and Dirk Uffelmann

How postcolonial are the literatures of postcommunist countries such as Poland, Russia, and Ukraine? Are they postcolonial on the level of sociopolitical conditions, postcolonial modes of representation, or of a (post-)colonial mind? The contributors consider and respond to the heuristic questions and to the claim for accuracy which purports that Slavic literatures after communism are indeed postcolonial – in a no more metaphorical way than the «classic» cases of postcolonial literatures, whose postcoloniality can be traced to the colonialism of overseas empires. The contributions to this volume deal with the exploration of literary representation and hence of postcolonial textuality.