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«Das obere Jerusalem ist eine Freie»

Demokratie und Urbanität im Galater-Brief

Leonor Ossa

Diese Studie versteht sich als ein Hinweis auf nicht allein die großstädtische, sondern auch politisch-demokratische Gestalt zumindest der paulinischen Schriften. Dabei dient der Galaterbrief, ausgehend von 4,21. ff, als Beispiel urbaner Theologie, da dort ganz offensichtlich die Rede von zwei Städten ist. Von dort aus wird zurückgefragt, ob das Thema Urbanität in ihrer demokratischen Form für das Verständnis des restlichen Briefes relevant ist. Dies ist ohne eine Untersuchung der urbanen Realität der Provinz und Landschaft Galatien nicht möglich, in welchen sich die Jesusgemeinden, an die der Gal gerichtet ist, konstituierten. Bei der Untersuchung von urban-demokratischer Theologie im restlichen Galater-Brief werden die dort behandelten Hauptaspekte auf ihren urban-demokratischen Gehalt befragt. Dabei kann der längere Philo-Exkurs als Beispiel einer sehr dezidierten Parteinahme aber auch theologischen Reflexion jüdischer Gemeinden für eine Großstadt – Alexandrien – als Vorläufer und Alternative zur zeitlich und geographisch etwas auseinander liegenden Initiative der paulinischen Jesusgemeinden und ihrer Theologie diese beleuchten und ergänzen.
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Christliche Basis-Gemeinden und die Zuspitzung sozialer Auseinandersetzungen in Chile

Untersuchungen zur Ideologie der «Christen für den Sozialismus» in Chile zur Zeit der Volksregierung (1970-1973)

Leonor Ossa

Christliche Basisgemeinden hatten während der Volksregierung in Chile eine wichtige Funktion: sie brachten viele der Befürworter und Gegner des «friedlichen Weges zum Sozialismus» in einen Prozess der kritischen Selbstreflexion. Diese Tendenz wird in der vorliegenden Arbeit mit Hilfe einer semantischen Analyse von zehn Dokumenten der chilenischen Christen für den Sozialismus belegt und im Blick auf ihren Ertrag für weitergehende Lernprozesse überprüft.
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Donnersohn, Maurentöter, Indiomörder

Der Zebedaide und die Gewalt

Leonor Ossa

Der Völkermord an der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas geschah im Namen des Jakobus Zebedäus. Mit dem Ruf «Santiago» griffen die spanischen Söldner die als Untermenschen betrachteten Indios an. Da ähnliches bereits im Kampf der Spanier gegen die Mauren geschehen war und gleichzeitig die spanische Kirche den Zebedaiden für sich reklamierte, entsteht die Frage, ob es im Neuen Testament angelegt ist, Jakobus als gewaltsamen Apostel gebrauchen zu können. Die Untersuchung geht auch der Frage einer möglichen Überlagerung des spanischen Jakobus durch eine ältere jüdische Jakobsfigur nach.