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  • Author or Editor: Leonore Scheffler x
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Der steinerne Schläfer

Aus dem Serbokroatischen übersetzt und mit einer kommentierenden Einleitung versehen von Leonore Scheffler

Leonore Scheffler

Mit seinem Hauptwerk Der steinerne Schläfer begibt sich der herzegowinisch-bosnische Dichter Mak Dizdar (1917-1971) in die Welt der mittelalterlichen Grabsteinkultur seiner Heimat, die ihn über viele Jahre hin beschäftigt hatte. Diese Übersetzung stellt die erste vollständige Übertragung des Werkes ins Deutsche dar. Dabei soll der Paralleldruck zugleich den Originaltext neu zugänglich machen, wie auch dessen Vergleich mit der Übersetzung ermöglichen. Die kommentierende Einleitung erläutert in einem ersten Teil den religionsgeschichtlichen Verständnishintergrund, von dem her die Gedichte ihre Bedeutung erhalten, und sie gibt in einem zweiten Teil eine knappe Darstellung der Thematik und der stilistischen Eigenheiten der vier Teilzyklen. Der umfangreichste zweite, Das Wort vom Himmel, dem thematisch zentrale Bedeutung zukommt, wurde mit Absicht am ausführlichsten behandelt. Mitübersetzt wurden im Anhang auch Dizdars eigene Anmerkungen und das Wörterverzeichnis zu seinen Gedichten.
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Leonore Scheffler

Jurij Trifonovs letzter großer Roman "Vremja i mesta", vom Autor selbst als sein bedeutendstes Werk verstanden, skizziert im Erleben epischer Figuren eine zeitgeschichtliche Epoche: Moskau, in der Zeit vom August 1937 bis Anfang 1980. Trifonov sah es als die wichtigste Aufgabe der Literatur wie auch als seine persönlich wichtigste Aufgabe als Schriftsteller an, "das Phänomen Leben und das Phänomen Zeit darzustellen".
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Andric, Ivo- Ex Ponto / Unruhen

Aus dem Serbokroatischen übersetzt, eingeleitet und mit Übersichten zu Leben und Werk des Autors versehen von Leonore Scheffler

Leonore Scheffler

«Ex Ponto» und «Unruhen», die beiden zentralen Werke in Andric' frühem literarischen Schaffen, sind im Unterschied vom späteren Erzählwerk des Autors weitestgehend unbekannt geblieben. Beide Werke stammen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und sind während Andric' Gefängnishaft in Maribor und seiner Internierung in der bosnischen Provinz entstanden. Sie beinhalten eine lyrisch meditative Prosa, die trotz literarischer Stilisierung einen nahen autobiographischen Bezug, zum Teil Tagebuchcharakter aufweist. Die unausgeglichene künstlerische Qualität der Texte hatte Andric davon Abstand nehmen lassen, beide Werke nach ihren Erstpublikationen von 1918 und 1920 selbst noch einmal zu veröffentlichen. Die Übertragung ins Deutsche ging von der Überlegung aus, dass - ungeachtet der ästhetischen Mängel - die Kenntnis von «Ex Ponto» wie auch von «Unruhen» wichtig für das Gesamtverständnis des Autors und der Entwicklung seines literarischen Werkes ist.