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Was uns fehlt

Utopische Momente in «Juntacadáveres» von Juan Carlos Onetti

Markus Fischer

Die Utopie hatte einmal nichts weniger als das Paradies auf Erden versprochen - davon ist bei Onetti nicht viel übriggeblieben. Dennoch halten sich die Sehnsüchte seiner Romanfiguren, gerade weil ihre Lebensentwürfe allesamt scheitern, am Leben. Die Kraft dazu beziehen sie aus der ständig prekärer werdenden utopischen Hoffnung auf ein erträgliches Dasein.
Aus diesem utopischen Andern besteht auch Onettis Roman. Literatur, so stellt eine der Denkfiguren des Autors fest, ist aus dem gemacht, was uns fehlt. Für diese Herkunft aus dem Mangel hat Onetti in Juntacadáveres eine unmittelbar einleuchtende Darstellungsweise gefunden. Allem Pessimismus zum Trotz scheint er in den Roman als Gattung noch einen Rest skeptischen Vertrauens zu setzen.
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Markus Fischer

Die Arbeit setzt sich mit den Fragen auseinander, ob und unter welchen Voraussetzungen gem. § 24 Abs. 1 UrhG in der künstlerischen Literatur urheberrechtlich geschützte Elemente übernommen werden dürfen. Ausgehend von der Verblassensformel der Rechtsprechung wird ein Prüfungsschema zur Bestimmung des Merkmales «frei» im Sinne von § 24 Abs. 1 UrhG entwickelt. Auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit der Entstehungsweise künstlerischer Literatur werden Kriterien zur Bestimmung der freien Benutzung beim Schreiben künstlerischer Literatur vorgeschlagen.
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Markus Fischer

Die Dogmatik der verwaltungsprozessualen Klage ist geprägt sowohl durch materiellrechtliche als auch durch prozessrechtliche Determinanten. So dienen die Anfechtungsklage und die Verpflichtungsklage der Durchsetzung materiellrechtlicher Ansprüche, zugleich sind jedoch auch die prozessrechtlichen Vorgaben der VwGO in den Blick zu nehmen. Der Autor arbeitet die sich aus diesem Spannungsverhältnis ergebenden Fragen auf und entwickelt – unter eingehender Berücksichtigung rechtsgeschichtlicher Erkenntnisse, prozessrechtsvergleichender Untersuchungen (insbesondere in Bezug auf das Zivilprozessrecht) und verfassungsrechtlicher Vorgaben – einen Ansatz, der der prägenden Kraft der materiellrechtlichen subjektiven öffentlichen Rechte sowie der dienenden Rolle des Prozessrechts im Verhältnis zum materiellen Recht Rechnung trägt. Vor diesem Hintergrund können neue Erkenntnisse über die Dogmatik von Anfechtungsklage und Verpflichtungsklage gewonnen werden. Behandelt werden auch Fragen der allgemeinen Gestaltungsklage, des Streitgegenstandes, der Klagebefugnis und der gesetzlich geschaffenen Verbandsklagerechte.
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Michael Fischer and Markus Hengstschläger

Wie werden in Debatten um «Genectic Screening» die Programme und Normen begründet, auf denen das Verhältnis von Natur (Naturwissenschaften) sowie Gesellschaft und Kultur (Sozial- und Kulturwissenschaften) eigentlich beruht? Wie kann überhaupt ein Wissensmanagement die Komplexität der Wissensproduktion in der Genetik erklären und ihre technischen Anwendungsmöglichkeiten gesellschaftlich rückbinden und plausibilisieren? Wie lässt sich (und das setzt ein kompetenter Ethikdiskurs voraus) die methodische Erzeugung und Entwicklung (natur)wissenschaflichen Wissens in eine Sprache der Alltagskultur übersetzen, will man an der Idee einer Entscheidungskompetenz der Bürger über genetische Fragen festhalten? Gerade im Dialog naturwissenschaftlicher Wissensbestände, wie etwa die der Genetik mit anderen gesellschaftlichen Kernfeldern wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Kunst und Bildung werden die wechselseitigen Ansprüche kaum geklärt und die dünne Verstehenskompetenz macht einen kompetenten Dialog unmöglich. Wie soll da Verantwortung ausgehandelt werden? Ziel dieses Buches ist es, mehr Klarheit über die ethische Verantwortung der gesellschaftlichen Gesamtentwicklung zu erreichen.