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Eine 'andere' Musikwissenschaft?

Vorstudien zu Theorie und Methodologie

Michael Weber

Schon bei oberflächlicher Betrachtung der Musikwissenschaft gewinnt man das Bild einer disparaten, stark an den Nachbardisziplinen partizipierenden Fachwissenschaft, deren innerer Zusammenhang sich in einem äußerst abstrakten Begriff begründet. Vorliegender Text zeigt nun einige Momente auf, die für den zukünftigen Gewinn einer einheitlichen Forschungsperspektive als entscheidend erachtet werden. Neben der Diskussion von Modellen zur Weltmusikgeschichtsschreibung und grundsätzlichen Überlegungen zum Problem des Fremdverstehens steht die Entwicklung der Ethnomusikologie im Mittelpunkt. Denn mit der Formulierung von innovativen Konzepten zur Erforschung von Musik überhaupt weist sie der gesamten Musikforschung den Weg zu einer transkulturellen wissenschaftlichen Position.
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Michael Weber

Lange galt in der Forschung die Zeitstruktur von Emily Brontës Roman «Wuthering Heights» als undurchsichtig, meist sogar als fehlerhaft. Lediglich drei Jahreszahlen stehen im Text einer Fülle von relativen Zeitangaben gegenüber, die den Verlauf der Ereignisse zu diesen Jahresangaben in Beziehung setzen. Wenn man – wie in der Forschung üblich – die Jahresangaben auf die Zeit der Handlung bezieht, lässt sich keine Übereinstimmung mit den übrigen Zeitangaben erzielen. Der entscheidende Neuansatz dieser Studie besteht demgegenüber in der Hypothese, dass zwei der Jahreszahlen die Entstehungszeit des Berichts über die Handlung markieren. Damit lässt sich die Stimmigkeit des gesamten Zeitgerüsts erweisen und zugleich eine innovative Interpretation mit Blick auf die fiktive Erzählstrategie begründen. Ihre Berücksichtigung eröffnet neue Perspektiven, insbesondere auf den Protagonisten Mr. Heathcliff.

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Michael Weber

Im Gesellschaftsrecht stellt sich das Problem des Ausschlusses eines Gesellschafters sowohl im Personen- als auch im Kapitalgesellschaftsrecht. Für die oHG findet sich in § 140 HGB eine spezielle Regelung. Im GmbH-Recht wird die Ausschlussregelung der oHG (§ 140 HGB) entsprechend herangezogen. Im Aktienrecht findet sich mit §§ 327 a ff AktG die Möglichkeit, Minderheitsaktionäre zwangsweise auszuschließen (sogenanntes «Squeeze-Out»). Wird ein Gesellschafter ausgeschlossen, so stellt sich zunächst das Rechtsproblem der Bemessung der Abfindung, das regelmäßig eine Anteils- und Unternehmensbewertung erforderlich macht. Ein Problem ist ebenfalls, dass Bewertungsstichtag und Ausscheiden aus der Gesellschaft auseinander fallen und die Abfindung erst zu einem noch späteren Zeitpunkt ausbezahlt wird. Welche Rechte dem Auszuschließenden im Zeitraum zwischen Bewertungsstichtag und Ausscheiden – der sich über mehrere Jahre erstrecken kann – zustehen, ist gesetzlich nicht geregelt und umstritten. Die Arbeit befasst sich mit dieser Problematik, die sich gleichermaßen für die oHG, GmbH und AG stellt. Sie zeigt die gesellschaftsspezifisch bedingten Unterschiede auf und schlägt einen einheitlichen Lösungsansatz vor.
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Michael Weber

Für die Insolvenzsituation ist kennzeichnend, dass die Insolvenzmasse für die Erfüllung sämtlicher Verbindlichkeiten des Gemeinschuldners nicht ausreichend ist. Die Verteilungsfrage spitzt sich zu, wenn mit Verfahrenseröffnung in Gestalt des Insolvenzverwalters ein Störer in Erscheinung tritt, der die ihn treffende Sanierungspflicht mit Massemitteln erfüllen muss. Letztlich führt die Auffassung des Autors dazu, dass sich im Rahmen der Altlastensanierung in der Insolvenz ein Automatismus einspielen kann und wird. Die durch die Inbesitznahme des «störenden» Gegenstandes seitens des Insolvenzverwalters begründete Masseverbindlichkeit wird durch die Freigabe und den anschließenden Besitzverlust zum Erlöschen gebracht, so dass die Behörde im Regelfall nur eine einfache Insolvenzforderung zur Tabelle anmelden kann.
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Textura

Nietzsches «Morgenröthe» – Versuch über ihre Struktur

Michael Weber

Aphorismen-Bücher sind nicht systematisch und widersprechen eigentlich der Konsequenz des Denkens. Nietzsche indes fordert das «rück- und vorsichtige» Lesen der seinen, und in der Tat: In der Morgenröthe erschließen sich mehrere Gewebe von Verweisen. Hervor tritt eine Technik: mögliche Strukturen anzubieten, wie zum Beispiel Bildfolgen und Zahlenkomposition. Kontexte finden sich, die erstens alles Reden, selbst das philosophische, von den lästigen Verpflichtungen auf logische und empirische Sachverhalte und zu anderen, etwa ästhetischen Möglichkeiten des Denkens befreien, und die zweitens anbieten, den Kalkül durch Zahlen- oder Bilderspiel zu ersetzen. Die kaleidoskopisch wechselnden Sinn-Angebote lassen die Wahrheitsfrage überflüssig und poetische Ideen sichtbar werden.
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Michael Weber

Mit der allmählichen Wandlung des Internets und seiner Dienste zu einem Transaktionsmedium und dem damit einhergehenden Bedarf nach geschäftlichen Kollaborationsplattformen sowie der zugleich zunehmenden Durchdringung der betrieblichen Prozesse mit integrierten Informationssystemen ergeben sich Möglichkeiten, Leistungen von Unternehmen, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen, gezielter miteinander zu verknüpfen und dabei typische Probleme des Zustandekommens von Transaktionen zu umgehen bzw. zu lindern. Es besteht das Potenzial, die (regionalen, mitunter grenzüberschreitenden) Verflechtungen zwischen Unternehmen zu erhöhen und dadurch deren betriebswirtschaftliche Situation zu vereinfachen. Die Ausschöpfung dieses Potenzials erscheint sowohl aus gesamtwirtschaftlicher als auch aus einzelwirtschaftlicher Sicht vorteilhaft. Diese Arbeit schlägt ein Modell zur Umsetzung einer dieser Zielsetzung entsprechenden Infrastrukturleistung vor und demonstriert die Generierung von Empfehlungen für das Schaffen, das Pflegen, das Beleben und den Ausbau von Transaktionen für die Teilnehmer einer Kollaborationsplattform zur Erhöhung der Transaktionsdynamik sowie zur Verdichtung der Transaktionsverflechtungen.
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Michael Weber

The temporal structure of Wuthering Heights has long been regarded as opaque or even flawed. This is explained by the fact that the years 1778, 1801 and 1802 do not entirely cohere with the numerous relative time references in the novel if, as scholarship contends, the years 1801 and 1802 refer to Ellen Dean’s narration of the story. By means of mathematically precise calculations and a grammatical analysis of the text, this critical new approach argues that the time frame of Wuthering Heights is sound if the years 1801 and 1802 date the writing of Mr. Lockwood’s diary. The crucial differentiation between the recording of Mr. Lockwood’s diary and the narration of Ellen Dean’s story leads to a deeper understanding of the intentions of the two narrators and the behaviour of the protagonists.

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Regine Allgayer-Kaufmann and Michael Weber

On the occasion of Gerhard Kubik’s 70 th birthday scholars from most diverse disciplines and different cultures were invited to take part in an international symposium. This symposium was held at the Institute of Musicology of the University of Vienna in December 2004. The participants whose lectures are published in this book, came from various European countries and the USA, as well as from Japan and Africa. The symposium was dedicated to the work of Gerhard Kubik. The scholar who was born in Vienna, is one of the leading and most estimated ethnomusicologists of our time. His diversified cultural approach and his decidedly intra-cultural working method have always met with highest international approval. In the course of the past four decades Gerhard Kubik has undertaken extended field research every year which up to now has lead him to eighteen African countries, to Brazil and the USA. African Perspectives presents the scientific results of his friends and colleagues as well as the research activities of Gerhard Kubik.
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Mehrstimmigkeit und Heterophonie

Bericht zur Tagung in Wien, 11. bis 12. Dezember 1999

Gernot Gruber, August Schmidhofer and Michael Weber

Begriffe wie Mehrstimmigkeit, Polyphonie und Heterophonie sind schon vor mehr als 100 Jahren auf der Grundlage des damaligen Kenntnisstandes von der Musik der Welt entwickelt worden. Sie sind in die verschiedenen Konzepte der vergleichenden bzw. systematischen Musikwissenschaft eingeflossen und haben hier eine breite Diskussion erfahren. Seither haben sich allerdings nicht nur das Musikleben, sondern auch die musikalischen Erscheinungen deutlich gewandelt und das Wissen über die Musik hat stark zugenommen. Daher erweisen sich die alten Termini heute vielfach als problematisch. Der Band gibt die Diskussion von der diesem Thema gewidmeten Tagung «Mehrstimmigkeit und Heterophonie: Prinzipielles und Anwendungen im Mittelmeerraum» wieder und ergänzt sie um weitere Beiträge.
Diese Schrift ist O. Univ. Prof. Dr. Franz Födermayr anlässlich seiner Emeritierung gewidmet. Franz Födermayr war von 1973 bis 1999 Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien.
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Mitteleuropa - Osteuropa

Oldenburger Beiträge zur Kultur und Geschichte Ostmitteleuropas

Edited by Matthias Weber, Michael Garleff and Hans Henning Hahn

Die Reihe Mitteleuropa - Osteuropa veröffentlicht die Oldenburger Beiträge zur Kultur und Geschichte Ostmitteleuropas auf den Gebieten der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft, Slavistik, Baltistik und Balkanistik. Die Monographien und Sammelbände befassen sich u. a. mit Stereotypenforschung sowie mit vergleichenden Kulturstudien. Herausgeber der Reihe ist das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Universität Oldenburg.

Band 11 schließt diese Reihe ab.