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Musica poetica

Musik der Frühen Neuzeit

Edited by Oliver Huck and Ivana Rentsch

Musica poetica widmet sich der Erforschung musikalischer Phänomene der frühen Neuzeit. Ästhetische, philologische, musiktheoretische, analytische und aufführungspraktische Fragestellungen stehen ebenso im Fokus der Reihe wie kulturwissenschaftliche Ansätze. Die frühe Neuzeit wurde in dichter Folge von katastrophischen Ereignissen, gesellschaftlichen Umwälzungen und wissenschaftlichen 'Turns' erschüttert. Leitfrage der Reihe ist nicht zuletzt, in welcher Weise fundamentale Verwerfungen wie der Dreißigjährige Krieg, der Durchbruch des galanten Paradigmas, cartesianische Wende oder Aufklärung ihre Spuren im Komponieren und Nachdenken über Musik hinterlassen haben. Musik avanciert als fester Bestandteil menschlichen Handelns zum klingenden Spiegel der frühen Neuzeit.

Ivana Rentsch

Seit 2013 Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkte sind u. a. kulturhistorische und ästhetische Fragestellungen zur Musik und Musiktheorie der Frühen Neuzeit, das Musik- und Tanztheater des 17. bis 20. Jahrhunderts, die Gattungsgeschichte des Liedes und die tschechische Musikgeschichte.

Oliver Huck

Professor für Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. Er ist Leiter des Integrierten Graduiertenkollegs "Manuskriptkulturen" im Sonderforschungsbereich 950 "Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa" und Mitglied des Graduiertenkollegs 2008 "Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit".

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Series:

Reinmar Emans, Sven Hiemke and Oliver Huck

Der Musik an den Welfenhöfen kam im 17. und 18. Jahrhundert eine überregionale Bedeutung zu, wie die in diesem Band vereinten Beiträge unterstreichen. Insbesondere in Wolfenbüttel und Hannover wirkten bedeutende Musiker, darunter Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Antonio Sartorio, Agostino Steffani und Georg Friedrich Händel. Beide Höfe leisteten sich eine glänzende Hofhaltung, bei der neben Kunst, Literatur und Philosophie die Musik eine tragende Rolle zur Repräsentation der Herzöge spielte, von denen einige selber musizierten, Libretti schrieben oder komponierten. Als Liebhaber der venezianischen Oper und Bewunderer der Hofführung von Ludwig XIV. brachten sie im ausgehenden 17. Jahrhundert von ihren Reisen nach Italien und Frankreich Musik und Musiker mit und etablierten im Norden eine geradezu europäisch geprägte Musikszene.