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  • Author or Editor: Peter Graf x
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Religiöse Bildung als Weg

Selbstfindung in einer Welt der kulturellen Vielfalt- Einführung in eine Theologie des Weges

Peter Graf

Der Autor konzipiert «Interreligiöse Religionspädagogik» auf interdisziplinären Grundlagen. Sein Konzept bezieht sich auf das Verhältnis zur deutschen Minderheit der Muslime. Es bietet zugleich Raum für den allgemeinen interreligiösen Dialog. Die Grundlagen stammen aus der Sozialisationsforschung sowie der Anthropologie von Martin Buber. Erkenntnistheoretisch folgt die Studie wichtigen Positionen der Kognitionspsychologie und Naturwissenschaften. Damit schafft sie ein religiöses Bewusstsein für individuelle Selbstfindung im Glauben und befähigt, religiöse Differenzen konstruktiv zu verarbeiten. Dieses Konzept mündet in einer Theologie des Weges, die im religiösen Leben (Mystik, Meditation, Tao) seit jeher eine große Rolle spielte und für den zukünftigen interreligiösen Dialog entscheidend sein wird.
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Peter Graf and Peter Antes

Migrationsprozesse haben die kulturelle Landkarte Europas grundlegend verändert. Der Islam ist zur zweiten Religion in Westeuropa geworden. Diese Entwicklung kann nicht weiter übergangen oder verdrängt werden. Viele nehmen die neue Situation zum Anlaß, weitgehende Krisenszenarien zu entwerfen. Hier stellen Autoren der Religionswissenschaft und der Interkulturellen Pädagogik Grundlagen zur verstehenden Verarbeitung der historisch neuen Situation vor. Dabei werden neuralgische Punkte nicht ausgeklammert. Es geht um Konzepte des Dialogs und Formen des interkulturellen Lernens zwischen Christen und Muslimen. Ihre Verwirklichung erfordert offene Räume des Dialogs. Dies verlangt eine gesicherte rechtliche Stellung der muslimischen Minderheit. Europäische Lösungen dazu werden vorgestellt: Der Staatsvertrag Spaniens von 1992 mit Muslimen und die «Charta der islamischen Religion in Frankreich». Das Fazit: nur gemeinsam kann die neue Nachbarschaft mit Muslimen verarbeitet, nur in einem strukturierten Feld des Dialogs können Wege in einen europäischen Islam erschlossen werden.
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Peter Graf and Helmut Tellmann

Das Buch verbindet zwei bisher getrennte Felder der Schulentwicklung zu einem Konzept der Öffnung des Schulwesens für eine europäische und damit mehrsprachige Lebenswelt der Schüler. Ein früh beginnender Fremdsprachenunterricht zusammen mit Grundformen der zweisprachigen Erziehung begründen zweisprachige Schullaufbahnen an öffentlichen Schulen, die sich ebenso an einsprachige Schüler richten, wie sie Schüler aus Sprach-Minderheiten spezifisch in ihrer Erst- und Zweitsprache ausbilden.
Im ersten Teil des Buches werden die Konzepte, Didaktiken und vorliegenden Erfahrungen aus dem frühen Fremdsprachenlernen vorgestellt und im Vergleich der Bundesländer ausgewertet. Daraus ergeben sich europäisch orientierte Perspektiven der Schulentwicklung, die im zweiten Teil durch Ergebnisse der Bilingualismusforschung erweitert werden. Die Entfaltung früher Zweisprachigkeit bei Sprach-Minderheiten sowie der früh beginnende und kontinuierlich fortgeführte Fremdsprachenunterricht begründen das Konzept der «Europaklassen», das abschließend vorgestellt wird.
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Hans-Peter Graf

Diese Studie untersucht den rund 100-jährigen Werdegang des Akkordeons von den Anfängen bis zum fertig entwickelten Typus (ca. 1820-1920). Belegt durch umfangreiches Quellenmaterial, wird der Standardisierungsprozeß des Instrumentes unter den Bedingungen der fortschreitenden Industrialisierung Deutschlands nachgezeichnet. Die Arbeit sprengt den Rahmen einer herkömmlichen Instrumentenkunde: mit der Einbeziehung gesellschaftlich vermittelter Faktoren wird der Abschluß der Instrumentenentwicklung als kultureller Findungsprozeß begriffen. Dabei zeigt die Studie die Komplexität des historischen Vorgangs in den Wechselbeziehungen der instrumentenbautechnischen bzw. musikalischen Entwicklungsstufen mit den ökonomischen, sozial- sowie kulturgeschichtlichen Dimensionen der Akkordeongeschichte.