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Eingegrenzt und Ausgegrenzt

Tirol und das Fremde Ein pädagogisch-historisches Lesebuch zum Thema Fremde, Entfremdung und Fremdbestimmung unter besonderer Berücksichtigung der Auswanderung nach Lateinamerika und der Geschichte der jüdischen Mitbürger

Peter Stöger and Peter Stöger

Fremdsein in Tirol. Wen betrifft das? Das betrifft Tiroler in Tirol, aber auch «Fremde», die nach Tirol kamen. Tiroler, die zu Hause nicht heimisch werden konnten und Tiroler, die in die Fremde gingen. Es gibt Schwerpunkte: die Auswanderung nach Lateinamerika (Pozuzo, Tirol, Dreizehnlinden) und die Geschichte der Juden in Tirol. Das Lese-Buch erzählt aber auch vom Schicksal der Wanderhändler, der Saisonarbeiter und der politisch oder religiös Verfolgten (Tiroler im Banat, Kosaken in Lienz, Huterische Brüder, Zillertaler Protestanten). Brennpunkte sind «Tirol und das Fremde» und «Tirol und die Fremde». Die Schnittflächen Geschichte und Pädagogik zeigen sich bei Themen wie «Anderl von Rinn», Schwabenkinder, Jenische, Behinderte in der NS-Zeit und Katakombenschulen. Über Heimat nachsinnen berührt zutiefst die Kultur des Erinnerns.
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Wo liegt Afrika?

Pädagogisch-anthropologische Grundpositionen zum Nord-Süd-Dialog- Mit einem Vorwort von Peter Graf

Peter Stöger

Wo liegt Afrika? «In uns», so Thomas Browne (1643). Das Buch behandelt das Thema Nord-Süd aus pädagogisch-anthropologischer Sicht; das Augenmerk gilt den dahinterliegenden Welt- und Menschenbildern. Es weist auf Widersprüche: hier die Globalisierung, dort die eine Welt. Entwicklung, Eurozentrik und das koloniale Prinzip Trennung und Parzellierung sind zentral gerückt. Gleichfalls geht es um die Darstellung wie mit Anderen verfahren wird. Das Femde scheint sich als kolonial verwaltetes Ureigenes zu entpuppen.
Ziel ist es, den Nord-Süd-Dialog für Humanwissenschaften, auch im Lichte des interkulturellen Lernens, der Werteerziehung und des interreligiösen Dialogs, fruchtbar zu machen. Dazu gehört, manche Denkstrukturen als Spiegel von kolonialer Bildungsgeschichte durchschauen zu lernen. Ausführlich kommen dialogpädagogische Brückenbauer (zum Beispiel Paulo Freire und Václav Havel) zu Wort.