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Rainer Kessler

Diskutiert und auf neue Weise erschlossen werden die deutlich sozialkritischen Skizzen. Dabei wird klar ersichtlich, wie I.S. Turgenev die Beziehungen zwischen Form und Inhalt aufeinander abgestimmt hat: In «Chor' i Kalinyc» vermitteln Erzähler und Vergleich das Ideal von der Vernunftaristokratie als Herrschaft der Gerechtigkeit. Hinweise auf Krylov verbinden sich in «Odnodvorec Ovsjanikov» sinnvoll mit dem Prinzip von Klimax und Satire. Im «Burmstr» sind Klimax und Mimus wie auch Bezüge zur Epikur und Sophron von Bedeutung. Typisierungsmittel, die bis zur frührömischen fabula atellana zurückverfolgt werden können, sind in «Dva pomescika» Vehikel der Kritik. Der utopische Gehalt der Erzählung «Kas'jan s Krasivoj Merci» wird eindeutig von der räumlichen Komponente her bestimmt.
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Grenzsituation und nukleare Gefahr

Studien zur Jugendliteratur und ihrer Vermittelbarkeit- Zur Funktion von Grenzsituation, Denkstil, Charakter und Reifung sowie Dystopie und Utopie in der deutsch- und englischsprachigen Jugendliteratur

Rainer Kessler

In dieser Studie werden jugendliterarische Texte diskutiert, die von nuklear bedingten Grenzsituationen und ihren Gefahren handeln. Dabei zeigt sich, welche Eigenschaften für das literarische und pädagogische Gelingen respektive Mißlingen ausgewiesen werden können. Es geht insbesondere um die Rolle von Denkstilen, den Gegensatz von Charakter und Reifung, die Verbindung von Dystopie und Utopie sowie die Vermittlung positiver Einstellungen und Ideen in nichtutopischen Dystopien.
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Die Querverweise im Pentateuch

Überlieferungsgeschichtliche Untersuchung der expliziten Querverbindungen innerhalb des vorpriesterlichen Pentateuchs

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Rainer Kessler

Wie ist der Pentateuch, sofern er nicht zur Priesterschrift gehört, entstanden? Wurden durchlaufende Quellen kombiniert? Oder wurden kleinere Einheiten zu größeren Blöcken zusammengefügt, bis schließlich redaktionelle Stellen den Pentateuch als Ganzen überblicken? Die hier erstmals im Druck vorliegende Untersuchung von 1972 – «aus der ganz frühen Phase der kritischen Anfragen an die bis dahin fraglos gültige Drei-Quellen-Theorie» (R. Albertz) – setzt an den Querverweisen zwischen den Überlieferungen an. Sie stellt das Quellenmodell in Frage und plädiert für eine überlieferungsgeschichtliche Lösung. Der deuteronomistischen Redaktion weist sie dabei eine Schlüsselrolle für die Gesamtkomposition zu. In einem Geleitwort nimmt R. Albertz eine forschungsgeschichtliche Einordnung der Arbeit vor.
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Rainer Kessler and Patrick Vandermeersch

In every process of reading there is interaction between text and reader. Religious texts speak about God; readers of religious texts have their images of God. Thus, in the process of reading religious texts we have a triangle with text, reader and God at the extreme points. But how are these points connected? The articles in the book discuss this question. They focus on biblical texts, and they make use of different psychoanalytic approaches. The book deals with the biblical subjects of the «bloody bridegroom» in Ex 4, the Oedipus complex in the book of Esther, the Saul-David story from a Kleinian perspective, and the creation of woman. This work also examines the question of interiorization and the images of God. The contributors are scholars from several European countries and from widely differing scholarly and denominational backgrounds, who discussed their papers in the course of a European SOCRATES intensive program.